Papst Leo XIV. reist nach Südamerika; Pakistan - Schwerpunktland des "Red Wednesday" 2026

Shownotes

Die Themen:

  • Zurück zu den Wurzeln – Papst Leo XIV. reist nach Südamerika. Mit Maria Lozano, Leiterin der Pressestelle bei KRCHE IN NOT (ACN) International
  • Pakistan - Schwerpunktland des "Red Wednesday" 2026

Erstausstrahlung: 8. November 2026; © KIRCHE IN NOT

Info zur Sendung: Vom 6. bis 17. November besucht Papst Leo XIV. Uruguay, Argentinien und Peru. Besonders Peru ist für ihn ein Stück Heimat, denn dort wirkte er viele Jahre als Missionar und Bischof. Maria Lozano von KIRCHE IN NOT (ACN) International spricht über die Hoffnungen, die sich mit dem Papstbesuch verbinden, die unterschiedlichen Herausforderungen der Kirche in den drei Ländern und die Hilfe von KIRCHE IN NOT.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Sie hören Radio Horeb ihre christliche Stimme in Deutschland mit dem Magazin Weltkirche Aktuell von Kirche in Not.

00:00:08: Mein Name ist Volker Negewöhner.

00:00:12: Wenn ein Papst auf Reisen geht, schauen wir meistens auf die großen Bilder.

00:00:17: Wo spricht er?

00:00:19: Wen trifft er?

00:00:20: Welche Botschaft bringt er mit?

00:00:23: Bei der bevorstehenden Reise von Papst Leo XIV nach Uruguay, Argentinien und Peru wollen wir heute einmal anders herumfragen.

00:00:34: Was für eine Kirche wird dieser Papst dort eigentlich antreffen?

00:00:39: Und schließlich wandelt der Papst in den Spuren seiner eigenen Vergangenheit!

00:00:45: Denn für Leo XIV ist Peru nicht einfach irgendeine Station seiner Reise.

00:00:52: Robert Prevost hat dort viele Jahre als Missionar und später als Bischof von Ciclayo gelebt, und Kirche Not hat schon damals mit ihm zusammengearbeitet!

00:01:05: Was wird dieser Besuch für die Menschen dort bedeuten?

00:01:10: und was hat Lateinamerika vielleicht auch diesem Papst mitzugeben?

00:01:15: Darüber spreche ich jetzt mit Maria Lozano, der Leiterin der Pressestelle von Kirche in Not International.

00:01:22: Hallo!

00:01:23: Grüß dich, Maria!

00:01:25: Hallo!

00:01:25: Guten Tag!

00:01:26: Maria fangen wir direkt mit Peru an.

00:01:29: wenn Lero der vierzehnte dort landet Kommt der

00:01:33: Papst

00:01:34: zu Besuch oder kommt auch ein Stück weit Robert Prevost nach Hause?

00:02:02: Pädomus muss man ihn nicht erst erklären.

00:02:06: Peru kennt ja, er kennt das Land die Kirche, die Menschen ihre Stärken auch ihre Probleme Und man darf auch nicht vergessen, er war nicht nur acht Jahre Bischof von Ciclayo.

00:02:15: Er war vorher auch noch viele Jahre als Agustina in Peru und hat gelebt und gearbeitet dort.

00:02:20: Er kam schon in den Fünften und neunzehntig, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, als Missionar nach Peru.

00:02:26: Das heißt dieses Land kennt er sehr gut und ist eine ganz große Teil seines pristerlichen Urschinalises Leben gewesen und hat ihn geprägt.

00:02:35: Deswegen denke ich schon, dass er geht aus Papst.

00:02:42: Er

00:02:48: kennt die Menschen dort also aus vielen Jahren seiner Tätigkeit und auch Kirche Not hat schon mit ihm zusammengearbeitet, als er noch Bischof war.

00:02:59: Was ist euch aus dieser Zusammenarbeit besonders in Erinnerung geblieben?

00:03:04: Genau, die Kirche Nordkante.

00:03:06: Robert Prevost tatsächlich lange vor der Welt in der Spabskante.

00:03:10: Und während seiner Zeit als Vico von Ciclayo und auch als apostolische Administrator vom Kajau war er Projektpartner von ACN.

00:03:21: Wenn man auf diese zusammenarbeit zurückblickt denke ich mal das Wichtigste war seine missionarische Sendung.

00:03:27: Er war ein missionarisches Bischof.

00:03:28: Das hat glaube ich als eher sofort gewählt worden ist.

00:03:31: kann ich mich hier reden.

00:03:34: Reginald Lynch, die Präsidentin von ACN hat sofort gesagt.

00:03:37: Das ist ein Missionar und das denke ich, dass es was hinaus macht und dass er in den Projekten mit uns auch diese Zusammenarbeit geprägt hat.

00:03:45: Wir hatten die Arbeit mit der Glaubenswildung von Laien, auch die Priestausbildung im Mittelpunkt.

00:03:50: Wir hatte aber auch, kann ich mich erinnern, einen Transport für die Mission mit ihm gefordert.

00:03:56: also dieses Zusammenarbeit war ganz wichtig.

00:04:02: Die waren ganz happy, dass wir ein Papst als Missionar hatten oder Missionar als Papst.

00:04:07: Du sagst einen Missionar-Als Papst?

00:04:10: Jetzt kommt er nach Ciclayo zurück und trifft Menschen wieder die ihn noch als ihren Bischof kennen.

00:04:18: das dürfte doch für beide Seiten ziemlich bewegend werden, oder?

00:04:22: Ja ich denke es wird eine sehr emotionale Besuch sein.

00:04:27: Diese Begegnungen sind wahrscheinlich in beide Richtungen finde ich das vielleicht interessanteste.

00:04:33: Da sind nicht nur Menschen, die nochmal ihren Bischof treffen werden, sondern auch der Bischoff, den seine Leute wieder treffen wird.

00:04:39: Das ist glaube ich vorbei, da wird es sehr emotionell.

00:04:42: Die Menschen empfangen der Papst, der Papster begegnet die Menschen, denen er schon kennt und sie teilt eine Geschichte waren.

00:04:49: Ich kann mich eine kurze Erinnerung an einer von dem Messdiener wie er quasi als der Paptsprevost geworden ist, kurz vorher geholfen hat, also das sind Menschen die sich schon vorhin getroffen haben.

00:05:04: Das wird ganz interessant sein.

00:05:06: Ich finde aber auch wichtig.

00:05:08: der Punkt dass er bewusst immer gesagt hat ist wenn er Menschen begegnet hat Die Idee hatte, ich bringe Ihnen was.

00:05:17: Oder diese Mission, wie ich das gesagt habe, heißt nicht Ich bringe das Evangelium nur.

00:05:21: Das meinte aber auch für Präwurst, ich entdecke gleichzeitig etwas von Gott in diesem Menschen.

00:05:27: Also die Emission war in beide Richtungen, dass Evangelion... Ich bringte das Evangelio und ja weil ich ein Bischof bin Aber ich werde auch geprägt von diesen Menschen in meinem Glaube Und das glaube ich wird es ein bisschen so sein Dass beide sich dann glaube ich ergänzen werden.

00:05:41: In diesem Besuch

00:05:42: Bevor er nach Peru kommt, besucht Leo Uruguay und Argentinien.

00:05:49: Wir sprechen ja oft ziemlich pauschal von der Kirche in Lateinamerika.

00:05:54: Wie unterschiedlich sind diese drei Länder denn tatsächlich?

00:05:58: Auf jeden Fall denke ich das ist sehr interessant und wichtig für alle Leute die uns hören zu verstehen dass Latinamerikan nicht eine Einheit ist und besonders Uruguayan finde ich ein ganz interessantes Land.

00:06:11: Der springt fast alle Rahmen, also das ist auf keinen Fall was wir unter latinamerikanischen Glauben vielleicht uns vorstellen.

00:06:19: Das Land ist seit mehr als hundert Jahren sehr stark säkularisiert.

00:06:23: Das hat damals der Bischof Sturla erwähnt.

00:06:28: Da sind schon mehr als zwanzig dreißig Jahre, wo diese Säkularisierung entstanden ist.

00:06:33: Diese Prozess hat schon mehr wie hundert Jahre die Kultur ein Uruguay geprägt und zum Beispiel nur als ein Exempel für unsere Zuhörer Weihnachten offiziell seit dem Jahr und neunzehnten wird Tag der Familie genannt, oder die Karwoche wird Tourismus Woche genannt.

00:06:48: Also sie leben wirklich in ganz andere Strukturen sehr wenige im Vergleich mit den anderen Ländern.

00:06:55: Wer kennt sich zu Katalysismus?

00:06:58: Sein Drittel des Landes und auch dreißig Prozent sagen sie sind Agnostika-Dateisten Und ich fand es trotzdem... Das ist eine Kirsche, die beschrieben wird als Arm Aber frei, klein aber sehr schön.

00:07:12: Und ich denke das ist ein ganz großes Kontrast zu der Kirche zum Beispiel in Argentinien.

00:07:17: Ein riesiges Land auch noch dazu.

00:07:18: Rua ist ein kleines Land und Argentinian ist ein viel größeres Land.

00:07:22: Das sind glaube ich Argentineis eher modernes land im viele Bereiche mit viel Armut und Reichtum in Land mit einer politischen Herausforderung, auch so wie die Lage im Moment in dem Land ist.

00:07:34: Ich glaube das werden sehr verschiedene Länder da zueinander storen.

00:07:38: Das wird sehr interessant, glaube ich.

00:07:41: Bleiben wir mal bei Uruguay wenn Religion dort im Alltag so wenig vorkommt?

00:07:48: Ist der Glaube für die Menschen, die zur Kirche gehören dann auch eine besonders bewusste Entscheidung?

00:07:55: Ja also das würde ich so unterschreiben.

00:07:58: Ich glaube, in einem Gespräch mit dem Kabinal Sturla hatte er ein wunderbares Bild genutzt.

00:08:04: Er hat mich auch tief beeindruckt und gesagt, die Kirche nur weil Rudard und Rudard um voranzukommen ist eine harte Arbeit.

00:08:13: Die Jugend erlebt gerade auch bezüglich auf den Besuch des Papstes so ein neues Erwachen also die merken das aber bis jetzt war ich meine Kirche die sehr wenig hatte Vielleicht ein Jahr oder zwei eine Interview, das war nicht jetzt für die ACN gemacht.

00:08:32: Aber der Kardinal Sturla hat ganz klar gesagt, diese Kirche würde nicht überleben wenn Kirchi Inot das nichts unterstützen würde.

00:08:39: Weil es ist sehr arm.

00:08:40: Die Tatsache dass er keine Hilfe kriegt auch jetzt vor den Besuch des Papstes kriegen sie gar keine Hilfe vom Staat.

00:08:46: Denn sind auch völlig andere Kirch in Not wird das auch unterstützen weil die Kirche alleine kann sowas überhaupt nicht tragen.

00:08:53: Das ich habe gesagt ein Drittel des Landes, ein kleines Land Viele auch arme Leute kümmern sich viel um die, das ist auch sehr interessant.

00:09:02: Gesellschaftlich gesehen ist es auch sehr wichtig wie sie quasi auch mit Schulen und Vereinen soziale Werken vor allem ältere Menschen versuchen zu helfen.

00:09:16: Aber die haben gar keinen Unterstützung vom Stadt und auch ganz wenige, zum Beispiel religiöse Bildung die Menschen.

00:09:23: Die sind nicht konfrontiert.

00:09:24: Das ist ein bisschen vielleicht wie wir uns damals in der DDR gedacht hätten, das ist vielleicht aber ohne Feinschaftlichkeit vielleicht, aber es ist eine sehr agnostisches Land.

00:09:35: also Gott trifft man nicht einfach so ja?

00:09:37: Das ist schon sehr spannend.

00:09:40: ich glaube sie sind von der M-Stage Kürchen nicht jetzt weil die Menschen arm sind, sondern weil der Kirche arm ist.

00:09:48: Du hast gerade von einem neuen Erwachen unter jungen Menschen gesprochen.

00:09:54: Sind das einzelne Lichtblicke oder lässt sich da schon ein größerer Aufbruch erkennen?

00:10:00: Ich glaube, der Kardinal hat mir das erklärt, man muss rudern und rudern aber manchmal kommt ein Sturzwind.

00:10:07: und ich hatte den Andruck dieser Papstbesuch und im Moment ist so ein bisschen wie ein Wind, der kommt und quasi dann das rudert nicht so schwer macht, aber zu wissen ob dieses Wind bleibt oder vielleicht das ist mal schon ein Momentum.

00:10:21: Das kann man den Moment nicht ganz genau wissen, aber sie haben schon gemerkt dass der Hallegeist da wirkt in verschiedenen Orten.

00:10:29: und das Interessante ist auch dass diese Menschen nicht kommen nach einer Suche sondern die suchen und an verschiedenen Orten.

00:10:37: Und am Ende haben in der Kirche etwas gefunden, also es ist eine reifere Suche.

00:10:41: Das kann ich auch

00:10:42: bestätigen.".

00:10:43: Von Uruguay geht es dann nach Argentinien in die Heimat von Papst Franziskus?

00:10:50: Kann Leo dieses Land überhaupt besuchen ohne dass sein Vorgänger gewissermaßen mitreist?

00:10:56: Das denke ich mal wird schwer sein.

00:10:59: Sonst läuft sich das Papst Franziscus wie Präsenz sein.

00:11:03: Trotzdem denke ich, Leo der Vierzehnte hat es bis jetzt auch super geschafft sein Vorgänger mitzutragen in seine Spuren zu laufen.

00:11:11: Trotzdem ganz eigene Geschichte zu bilden.

00:11:14: Und Leo hat seine eigene Dynamik, seine eigene Sprache, seine eigenen Art und Weise zu kommunizieren.

00:11:21: So ich denke schon dass es auch eine Transition sein wird oder eine gewisserweise.

00:11:26: Leo der vierzehnten bringt auch Pap Franziskus mit natürlich.

00:11:29: er reist mit Viele von den Treffen, die Sie vorhaben, glaube ich schon.

00:11:34: Das sind ein bisschen ... Die werden die Präferien, die gefangenen Menschen mit Behinderungen und junge Menschen treffen.

00:11:40: das da ist auf Franziskus sehr stark präsent.

00:11:44: aber denke ich schon dass es auf der anderen Seite die Sprache von Leo sehr wichtig ist.

00:11:49: Gemeinschaft aufbauen Brücken bauen Dialog ermöglichen in einem Land wie Argentinen die auch sehr polarisiert ist und da große soziale Spannungen leidet.

00:12:00: Also das wird schon für Papst Leo auch nicht so eine einfache Reise sein, denke ich mal.

00:12:05: Papst Leo also auf den Spuren seines Vorgängers aber zugleich mit einer ganz eigenen Geschichte in Lateinamerika.

00:12:15: darüber spreche ich heute mit Maria Lozano von Kirche Inot International.

00:12:21: Gleich geht es weiter nach Peru Auch in Gemeinden, die ein Priester nur sehr selten erreicht und wie dort der Glaube lebendig bleibt.

00:12:32: Dazu mehr nach der Musik hier auf Radio Horeb ihrer christlichen Stimme in Deutschland.

00:12:39: Radio HOREB leben mit Gott und dem Magazin Weltkirche aktuell von Kirche in Not!

00:12:46: Mit Maria Lozano, der Leiterin der Pressestelle von Kirchenot International schauen wir heute auf die Lateinamerika-Reise von Papst Leo.

00:12:57: Maria kehren wir nochmal nach Peru zurück.

00:13:01: dort besucht der Papst auch Pugalpa im Amazonas Gebiet.

00:13:06: welche Seite der Kirche lernen wir an einem solchen Ort kennen?

00:13:11: Ja das wird ein besonderes Moment sein.

00:13:13: ich Das ist das erste Mal, dass ein Papst in der Peruvianisch-Amazonerregion an Eukaristie feiern wird.

00:13:19: In Peru hat es auch viele Missionsgebiete wichtig.

00:13:24: Gastrodeoamerika ist immer noch ein Land, wo man viele Missionen gibt.

00:13:29: Ich glaube, es waren um.

00:13:30: siebzig Missionsgebieten gibt es in Lateinamerika.

00:13:33: Achtzehn davon im Peru, also das Gegenden vom Peru wo die Kirche immer noch sich in ihrer Anfängermission sehr präsent ist und die Strukturen und die Mittel nicht genug sind und überhaupt ein bisschen zu bilden.

00:13:46: Das heißt dass es eigentlich diese peruanische Amazonas Gebiet ein Bild representiert von dieser Kirche die noch an den Anfängern ist wo es auch sehr große Schwierigkeiten gibt sehr abgelegene Gemeinden zu erreichen.

00:13:59: Damals Leo der Vierzehnte als Bischof war schon damit auch mal konfrontiert, haben wir Bilder gesehen wie er auf seinem Pferd reitet.

00:14:06: Weil es oft so ist dass fünf oder sechs Stunden da weg sein sollen manchmal auch in den Amazonas mit den Schiffen.

00:14:13: In manchen Regionen kommen vielleicht auch von zehntausend Menschen auf einem Priester.

00:14:17: also diese missionarische Priferien glaube ich sind da symbolisiert in diesem Amazonas Gebiet Und aber auch diese ganze ursprüngliche Volke von Latin Amerika, die sind noch sehr präsent im Peru und in Ecuadorien.

00:14:31: In vielen anderen Gegenden in den Amazonas leben auch noch viele Ur-Volker.

00:14:35: Und da glaube ich der Papst möchte auch ihnen zeigen dass die Kirche für alle da ist.

00:14:39: Du hast gerade beschrieben, Maria wie schwer manche Gemeinden überhaupt zu erreichen sind und bei einer Pressekonferenz von Kirchen in Not hat ein Bischof aus Peru erzählt.

00:14:52: Die Menschen sagen ihm wir sind katholisch gehen aber auch zu den Evangelikalen.

00:14:58: Hauptsache jemand bringt uns das Evangelium.

00:15:02: ist diese fehlende Nähe zu den eigenen Gläubigen eines der größten Probleme der Katholischen Kirche dort?

00:15:10: Definitiv, ich denke schon sofort.

00:15:12: Das ist eine von den Sachen die auch Kirchi not sieht.

00:15:16: Wir haben verschiedene Herausforderungen in Latinoamerika und einer ist diese Mangel an kirchliche Präsenz im viele Gegenden.

00:15:24: das ist nicht das erste Mal.

00:15:25: also dass hatte der Bischof von Peru erzählen in einer Plässekonferenz.

00:15:28: aber ich hatte schon in Bolivia das Gleiche gehört Damals in La Pat, wo ein Kardinal von La Pat mir erzählte wie die Leute alle in Dorf plötzlich zu den Protestanten gegangen sind.

00:15:39: Aber Fahra damals ist dahin gegangen und haben sich gedacht, nein wir sind katholisch aber hier kommen keine katholische Priester.

00:15:45: also schon tagsgern gehen wir immer zu den protestanten weil wir wollen das Wort Gottes hören und sonst gibt es hier keiner die uns dieses Wort Gottes gibt.

00:15:53: Wir müssen, wir sind durch dich nach dem Evangelium.

00:15:57: Das ist eine Sache, die in Lateinamerika recurrent ist.

00:15:59: Nicht nur im Beruhs, sondern auch an viele andere Gegenden, wo die Mangel an Ordensbrüste, an Menschen, an Schwestern, die abgelegenen Gemeinden machen, dass sie nicht durch nach Gott quasi von der Kirche gestillt werden kann.

00:16:13: und dann suchen Sie woanders.

00:16:15: Das ist eine der Sachen, die den Kirchenort diese ganze... Also die Notwendigkeit der Priestaul auswildet.

00:16:21: und die Unterstützung von den Kategorien.

00:16:23: Die Fahrzeuge sind sehr wichtig nicht anders als eine Neben-Sache sondern als eine von den wichtigsten Programmen für Latin Amerika weil wir merken dass es tatsächlich da sehr oft die Gemeinde nicht erreicht wird weil es einen Mangel an Mittel gibt.

00:16:41: Da wird verständlich, warum schon ein Fahrzeug für die Seelsorge so wichtig sein kann.

00:16:47: Aber Geld und Gebäude allein machen ja noch keine lebendige Gemeinde aus.

00:16:54: Worauf kommt es euch bei der Hilfe von Kirchennot besonders an?

00:16:59: Denke tatsächlich, dass sehr oft.

00:17:03: Ich habe ja ein bisschen geschaut nahezahlen.

00:17:06: wir haben neunhundert Projekte nur in Peru und Argentinien also fast tausend Projekten kann man sagen die letzten fünf Jahre gehabt.

00:17:15: aber diese Geld alleine wie du gesagt hast Geld alleine ist es nicht.

00:17:21: Wir müssen vor allem die Kirche vor Ort Die Priester, Berufungen unterstützen die lebendige christliche Gemeinschaft unterstützen.

00:17:29: Und ich denke, dass da die Seminaristen und die Berufenden der Frauengemeinschaften sehr wichtig sind.

00:17:39: Es gibt viele Menschen – es gibt auch unglaubliche Zeugnisse von Seminaristinnen, aber wir haben sie sind uns im Seminar einzutreten.

00:17:47: Manchmal eine Gemeinde wartet vielleicht ein Jahr darauf, das einen Prister in Besucht.

00:17:51: Ich denke, das ist wohl, weil wir diese Menschen begleiten können langfristig zu schaffen, dass diese Berufungen tatsächlich unterstützt werden.

00:17:59: Dass sie die Priestausbildung, die Ordenswestern-Ausbildung schaffen damit dann eben in diesen Orten und in diese Gebäuden auch eine Gemeinde sich treffen kann weil es ohne die Kirche am Ende oder die Menschen in der Kirche sind die Gebäude nicht genug.

00:18:18: Jetzt haben wir viel über Schwierigkeiten gesprochen.

00:18:21: Was gibt es denn an der Kirche Lateinamerikas, wo du sagst?

00:18:25: Davon könnten wir uns hier in Europa ruhig etwas abschauen.

00:18:30: Ja also ich denke meine Sprüche ein bisschen manchmal so was diese Volksräumigkeit auch schon etwas schlechtes wäre.

00:18:39: Es stimmt dass es wichtig ist das man eine tiefe Glaube basiert auf den Glaube wirklich Nicht nur eine Frommigkeit, sondern auch eine Volksfrommigkeit.

00:18:50: Aber diese Volksfromigkeit zeigt viele Sachen, die ich denke manchmal in unsere Kirche fählen.

00:18:55: Also die Freude und die Familie.

00:18:58: Das Leben genießen können gerade, wo wir uns nicht immer in gutem Sinn genießen.

00:19:02: Letztes Mal habe ich hier am Sonntag, Gott liebt diese Welt, dieses berühmte Lied von unserem Gotteslob.

00:19:08: Und ich manchmal in Lateinamerika merkt man mehr, Gott liebe diese Welt!

00:19:12: Gott lieben uns ja... Manchmal denke ich, wir sind so von den schlechten Nachrichten.

00:19:17: Von den Krisen und Kriegen, auch viel Gewalt auf den Straßen.

00:19:22: Wir vergessen, dass zur Kirche Gehör die Schönheit, die Familien, das Teilen, das Genießende, alles was Gott uns gibt.

00:19:32: Das denkt man in Lateinamerika.

00:19:33: Man hat wenig.

00:19:35: Aber man erlebt oft, dass diese Teilen sich freuen an ein gutes Essen Das singen als ein Zeichen der Freude, der Dankbarkeit zu Gott.

00:19:43: Ich glaube das ist ein Thema die wir von den Tanzen auch, oder dieses Farbe, also vielfarbe, man könnte denken dass wir manchmal hier in einige Länder und einige Gegenden in Europa ein bisschen vergessen haben ne?

00:19:57: Die Vielfaltigkeit der Schönheit ja!

00:20:00: Auch in der Kirche.

00:20:01: ich denke da könnten wir auch von denen viel lernen.

00:20:04: Da auch die Liebe zu Maria, dass sich auch in Amerika sein Marien.

00:20:25: Zum Schluss noch einmal ganz persönlich Maria, wenn du auf diese Reise vorausblickst.

00:20:31: Auf welche Begegnungen freust Du Dich besonders?

00:20:34: Ich denke definitiv würde ich gern sein Gesicht sehen, wenn er in Ziklayo kommt.

00:20:38: Also ich denke das wieder nach Hause wird glaube ich vor ihm eine große Freude bringen.

00:20:45: Weil der Paps ist auch ein Mensch und ob man will oder nicht... Der hat alles gelassen.

00:20:50: Er hat alles nochmal verlassen.

00:20:52: Hat sein Leben als er Paps gewählt worden ist.

00:20:55: die gehen ja auch nicht wieder zurück.

00:20:56: Das finde ich immer.

00:20:57: Die kommen für eine Wahl und bleiben da und das ist dieses Zurück nach Hause sich auf oft das vielleicht verabschieden können von einigen Sachen und aber auch um diese Liebe zu erfahren, die manchmal von einem Pups der immer in dem Mittelpunkt steht nicht so einfach ist.

00:21:14: Das freu mich also ich denke dass braucht er ja auch dieses danken von Zuneigung und Liebe damit er seine harte Aufgabe hat die Kirche auf den Schulter zu tragen mit uns klar zusammen wir auch jeden Tag bitten und ihn unterstützen.

00:21:30: Das wird so ein Moment, wo ich mich für ihn persönlich freue.

00:21:33: Und sonst freue ich mich auch auf die Kirche in Uruguay weil ich denke das ist sehr wichtig sein wird für diese kleine Kirche, die wir gesagt haben Rudard und Rudard vor einmal vielleicht der Wind von dem herrlichen Geist und den Wind von der ganzen Kirche zu spüren.

00:21:47: also da die beiden Momente sind vielleicht für sie mir am meisten Freude machen.

00:21:51: Ja das wollen wir uns doch alle wünschen und werden das sicherlich

00:21:57: im

00:21:58: Fernsehen miteinander verfolgen.

00:22:00: Vielen Dank an Maria Lozano für diese Ausblicke auf die Reise von Papst Leo, den Vierzehnten nach Lateinamerika.

00:22:10: Danke sehr an alle uns, wenn wir schauen gemeinsam auf diesen Papstbesuch!

00:22:15: Über die Lateinamerika-Reise von Papst Leo XIV und die Kirche vor Ort habe ich gesprochen mit Maria Lozano, der Leiterin der Pressestelle von ACN Kirche in Not International.

00:22:31: Nach der Musik geht unser Blick nach Pakistan – dem diesjährigen Schwerpunktland des Red Wednesdays von Kirche In Not Deutschland!

00:22:41: Wie leben Christen dort, mit der ständigen Gefahr wegen ihres Glaubens bedroht zu werden?

00:22:47: Und was gibt ihnen trotzdem Kraft?

00:22:50: Darüber spreche ich gleich mit André Stiefenhofer dem Pressesprecher von Kirche Inno Deutschland.

00:22:58: Er hat das Land vor einiger Zeit besucht!

00:23:02: Mehr gleich hier bei Weltkirche aktuell auf Radio Horeb.

00:23:06: Sie hören Radio Horeb ihre christliche Stimme in Deutschland mit dem Magazin Weltkirche aktuell.

00:23:14: Jetzt geht es um Pakistan, ein Land mit mehr als zweihundertvierzig Millionen Einwohnern die meisten von ihnen Muslime aber es gibt dort auch Christen.

00:23:28: Sie sind eine kleine Minderheit und für viele von ihnen ist der Glaube mit erheblichen Gefahren verbunden.

00:23:37: Pakistan ist in diesem Jahr das Schwerpunktland des Red Wednesday, mit dem Kirche in Not auf die weltweite Christenverfolgung aufmerksam macht.

00:23:48: André Stiefenhofer hat Pakistan selbst besucht.

00:23:52: Mit ihm möchte ich darüber sprechen, wie die Christen dort leben und was wir vielleicht sogar von ihnen lernen können.

00:24:00: Hallo grüß dich André!

00:24:02: Ja Volker danke für die Einladung!

00:24:04: André wenn man an Pakistan denkt dann hat man wahrscheinlich nicht als erstes christliche Gemeinden im Kopf.

00:24:12: Wo leben denn die meisten Christen geografisch gesehen und haben sie in den Städten eigene Viertel oder leben Sie mitten unter den Muslimen?

00:24:22: Das ist ganz unterschiedlich, das kommt auch darauf an.

00:24:25: In welcher Region man sich befindet also zum Beispiel in Großstädten wie Karachi.

00:24:30: da gibt es schon kleinere Vierteln in denen die Christen zusammenleben aber sind jetzt keine Ghettoes.

00:24:36: Also es ist nicht so klar getrennt wie wir uns aus anderen Weltregionen Und das Miteinander mit den Muslime war eigentlich auch traditionell in diesen Großstädten recht positiv.

00:24:46: Der Erzbischof von Karatschatme zum Beispiel erzählt, wenn die Christen dort ihre frohen Leichnamsprozession gemacht haben.

00:24:53: Da gab es einen muslimischen Händler der vorher die Straßen mit Milch gesäubert hat weil für ihn war das was Heiliges, was da passiert ist.

00:25:01: Also da gab's ganz gute Beziehungen früher.

00:25:04: Das ist in den letzten Jahrzehnten leider Nicht mehr so gewesen, denn in den letzten Jahrzehnten gab es eine starke Tendenz zum Extremismus in der gesamten Gesellschaft.

00:25:15: Man hat jetzt ja im Nahen der Nachbarschaft auch die Taliban in Afghanistan und das strahlt sehr stark hinüber.

00:25:22: Aber wenn du fragst wo die Christen sonst zu leben Es gibt natürlich auch in den ländlichen Gebieten viele Dörfer in denen Christen leben Und in den Ländlichen Gebieten sind das oft auch Menschen die wenig haben, die wirklich eher so Tagelöhner sind und auch viele Minderheiten.

00:25:38: Und da hat der Christliche glaube auch einen großen Strahlkraft zu anderen Religionen.

00:25:42: also wir haben zum Beispiel Dörfer besucht in denen sich ganze Hindu Gemeinschaften zum Christentum bekehrt haben.

00:25:49: und dann gibt es natürlich die mittleren Städte in denen die Christen leben und auch unter den muslimen Leben also wo man dann keine speziellen christlichen Viertel hat.

00:25:58: das ist ganz unterschiedlich.

00:26:00: Und wie ist das mit Ihrem Glauben?

00:26:01: Ist man da Christ, weil schon die Eltern oder Großeltern Christ waren oder beschäftigen sich die Menschen auch ganz bewusst mit ihrem Glaubem.

00:26:12: Also es gibt eine Art von Christ in Pakistan, die sich wirklich ganz klar entschieden hat wo's noch nicht so lange her ist dass die Eltern und Großelter waren meinetwegen noch Hindus oder auch Muslime teilweise.

00:26:25: Das sind die Entscheidenden.

00:26:26: Und die große Anzahl der Christen in Pakistan ist aber, wie man es auch aus anderen Regionen der Welt wie z.B.

00:26:33: im Nahen Osten kennt, dass das sehr stark mit der Ethnie verknüpft ist.

00:26:37: Also dass es eine gewisse Art von Menschen gibt.

00:26:41: Die haben eine gewissen Ethnie und dann sind sie auch Christen Und das ist dann natürlich sehr stark verschränkt und dass es auch so eine Art Kulturkristentum, wobei man in Pakistan einen höheren Preis für das Christsein bezahlen muss.

00:26:53: Also man sagt nicht einfach so wir sind Christend sondern das hat Konsequenzen.

00:26:57: also man ist dann sehr stark unter Druck, auch unter Konvertierungsdruck von muslimen her, extremistischen Muslimen her... Ich würde sagen, es gibt keinen Christen in Pakistan der einfach nur so Christ ist.

00:27:10: Sondern man muss diese Entscheidung treffen und man muss sie auch mit seinem Leben bezeugen und manchmal muss man auch riskieren mit seinem leben dafür zu bezahlen.

00:27:19: wenn wir hier sonntags in die kirche gehen machen wir uns normalerweise keine gedanken darüber ob uns etwas passieren könnte.

00:27:27: wie ist das in pakistan?

00:27:28: spürt man diese bedrohung auch im ganz normalen gemeindeleben?

00:27:34: Die spürt man in der Tat.

00:27:35: Und gerade wenn man aus Europa kommt und die Kirche vor Ort besucht, fallen einem natürlich die ganzen Sicherheitsleute auf, die auch teilweise mit Gewehren vor den Kirchen stehen.

00:27:46: Der erste Gedanke, den man als Deutscher dann natürlich hat... Das ist Polizei oder das sind irgendwelche Militärs.

00:27:52: aber danach fährt man nö!

00:27:53: Das sind die Pfadfinder.

00:27:56: Die Christen versuchen ihre eigene Sicherheitskräfte aufzustellen, weil sie der Polizei nicht vertrauen können.

00:28:05: Das ist natürlich etwas, was auf den ersten Blick auffällt.

00:28:09: Auf der anderen Seite ist der christliche Glaube sehr sichtbar in Pakistan.

00:28:12: auch das hat mich überrascht dass in Karachi zum Beispiel überall Kreuze sichtbaar sind und auch die katholischen Schulen.

00:28:19: da steht dann überall Sankt Franziskus Schule oder St Thomas Schule.

00:28:23: dieses Sankte vor dem Namen ist tatsächlich so ein Qualitätsmerkmal.

00:28:28: Also die Kirche versteckt sich nicht, aber man merkt allein an den Sicherheitsmaßnahmen dass sie schon unter Druck steht.

00:28:35: Es sind ja nicht nur Terroranschläge die den Christen Angst machen denn in Pakistan kann ja schon der Vorwurf den Islam beleidigt zu haben mit unter verheerende Folgen haben.

00:28:50: Kann denn da auch ein ganz normaler Christ schnell in eine solche Mühle geraten?

00:28:56: Das kommt in der Tat immer wieder vor und das ist auch etwas, was wir sehr stark anprangern.

00:29:00: Ich kann hier einfach ein paar Beispiele geben, denn das ist ein Phänomen, dass sowohl auf den Dörfern vorkommt als auch in den Großstädten übergreifend.

00:29:08: Ich habe von einem Fall gehört von einer christlichen Putzfrau in Karachi also in einer Großstadt die in einer Schule einen Aufkleber abgekratzt hat von einem Spind, also sie hat sozusagen vandalismusrückgängig gemacht.

00:29:21: Hat aber nicht darauf geachtet dass auf diesem Aufklebern ein Koranfass drauf stand was dazu geführt hat das sie dann von einem Mob gejagt und verprügelt wurde.

00:29:29: andere Fälle noch gravierendere Ausmaße annehmen, kennen wir aus dem Norden des Landes.

00:29:37: Dort gab es vor kurzem den Fall dass eine Mann nur vorgeworfen wurde den Koran geschenkt zu haben.

00:29:42: das reicht auf.

00:29:43: der Vorwurf da braucht keine großen Beweise und das Ergebnis war dass seine Fabrik abgebrannt wurde also so ein kleiner Betrieb und dass er selber sehr stark verprügelt wurde.

00:29:55: Und an diesen Verletzungen dann später auch verstorben ist, also so etwas kommt immer vor manchmal nur gegen Einzelpersonen.

00:30:01: ist es aber auch schon vorgekommen das ganze Dörfer von Christen so durch Extremisten gesäubert wurden einfach durch den Vorwurf du hast den Propheten beleidigt Du hast den Koran geschendet und das ist etwas wo die Kirche vor Ort auch sehr stark vorgeht Denn das ist nicht im Sinne des pakistanischen Staates.

00:30:18: Die Bundesregierung will eigentlich Minderheitenschutz in ihrem Land durchsetzen, aber sie schafft es nicht und gemeinsam mit der Kirche versucht man da Lösungen zu finden wie vor Ort den Christen geholfen und wie sie geschützt werden können.

00:30:30: Was man aus Pakistan auch immer wieder hört sind Berichte über christliche Mädchen die entführt zum Islam gezwungen und dann mit muslimischen Männern verheiratet werden.

00:30:43: Wie groß ist dieses Problem eigentlich und was bedeutet das für die betroffenen Mädchen und die Familien?

00:30:51: Kirche Not hatte vor ein paar Jahren auch eine Studie rausgegeben, die heißt Hört Ihre Schreie.

00:30:55: Und da haben wir das beleuchtet.

00:30:57: Die Pakistanische Bischofskonferenz hat da auch eine große Initiative gestartet um solchen Menschen denen so etwas widerfahren es rechtlichen Beispiel zu geben.

00:31:07: also Das ist ein sehr, sehr verbreitetes Phänomen.

00:31:10: Diese Entführung und Zwangsverheiratungen junger Mädchen, jünger christlicher Mädchen... Und das hat Strategie!

00:31:17: Also das sind nicht nur einzelne Übeltäter die sagen ah das ist Mädchen gefällt mir, das will ich in meine Familie holen.

00:31:23: Nein diese Extremisten, diese islamistischen Gruppengruppierungen haben das zur Strategie um die Minderheiten zu zerstören, um diese Gemeinschaften zu zerstören indem sie ihnen ihre jungen Frauen entziehen und in ihrer eigenen Gemeinschaften holen.

00:31:39: Wenn ich sage Minderheit dann zeigt das schon dass betrifft nicht nur Christen.

00:31:44: die christlichen Gemeinschaffen sind am stärksten davon betroffen weil sie eine der größten Minderhalten sind.

00:31:48: aber das betrifgt auch junge hindu-frauen Das betrifpt auch shiitinnen also selbst musliminnen.

00:31:55: Und das Problem hier ist auch wieder dass der Staat die ausreichenden Mittel hat, offensichtlich um der ganzen Geschichte herzuwerden.

00:32:04: Denn überall in Pakistan werden junge christliche Frauen aus ihren Familien herausgenommen und selbst wenn sie dann später befreit werden müssen sie irgendwo versteckt werden weil es nicht möglich ist diese jungen Frauen ausreichen zu schützen.

00:32:18: und die meisten dieser jungen Frau müssen auch ins Ausland fliehen.

00:32:21: da gibt es ja den sehr bekannten Fall Asia Bibi der exakt das wiederfahren ist.

00:32:26: Also hier muss man wirklich sagen, da steckt Strategie dahinter und hier macht Kirche in Not auch alles gemeinsam mit der pakistanischen Bischofskonferenz um juristisch oder wie auch immer zu helfen.

00:32:39: André, du hast ja mal gesagt dass wir oft viel zu wenig über die Menschen wissen den wir helfen wollen.

00:32:47: Wenn Du an die Christen in Pakistan denkst wenn Du zurückdenkst an Deine Reise was haben sie Dir persönlich mitgegeben?

00:32:55: Vielleicht auch etwas was unserem eigenen Glauben gut tun könnte?

00:33:00: Ich habe da ganz viele Bilder im Kopf.

00:33:02: Die ersten Bilder, die ich gesehen habe als ich in Pakistan gelandet bin war auf der Straße.

00:33:08: Auf der Überlandstraße, also von Karachi hinausgefahren sind.

00:33:12: Man sieht überall Frauen mit mehreren kleinen Kindern, die einfach auf der Strasse entlang laufen und betteln.

00:33:19: Also das sind Frauen, die sehen so aus als wären sie sechzig, sind wahrscheinlich erst dreißig Und Sie haben Kinder an der Hand, die sind drei vier Jahre alt und die laufen den ganzen Tag diese Straße entlang.

00:33:31: Und wir haben auf der Fahrt von einer Großstadt in ein weiteres Dorf auch mehrere abgedeckte Leichen am Straßenrand gesehen, die da einfach umliegen.

00:33:40: Diese Zustände, die dort herrschen muss man sich einfach mal bewusst machen.

00:33:45: Es gibt ganz viele Kinder, die ohne jegliche Perspektive dort aufwachsen und wenn man dann in die Dörfer hineinkommt wo ja wenigstens eine Dorfgemeinschaft vorhanden ist Dann sieht man auch dort dass die Kinder eigentlich fast keine Perspektiven haben.

00:34:00: Das sind Dörfer im Nirgendwo, die von etwas rudimentärer Landwirtschaft leben.

00:34:05: Und da sieht man dann... Kleine Mädchen, die ihre Babygeschwister auf dem Arm haben und sie zum Brunnen gehen um da Wasser zu holen.

00:34:15: Und die Eltern erzählen uns halt ja eigentlich müssten Vater-und Mutter aufs Feld gehen um zu arbeiten.

00:34:20: aber wir können die Kinder hier nicht im Dorf allein lassen weil da gibt es streunende Hunde diese sonst anfallen würden.

00:34:25: deshalb muss die Mutter zu Hause bleiben deswegen können wir nicht so viel erwirtschaften.

00:34:29: das müssen wir Schulden machen.

00:34:31: Deshalb kommen wir hier wahrscheinlich nicht raus.

00:34:32: und in diesem Dorf gibt es auch keine Schule.

00:34:35: Und die katholische Kirche versucht dann eben, diese Menschen daraus zu holen und in die Schule zu bringen.

00:34:40: Die Kinder ihnen eine Perspektive zu geben dass sie in die Städte kommen und wenigstens dann irgendwann mal einen Beruf ergreifen.

00:34:47: Also wenn man diese Perspektiven der Menschen sieht und dann hört worüber wir uns in Deutschland Sorgen machen das rückt die Perspektives schon zurecht Auch wenn ich immer höre ja werden wir nicht auch in Deutschland bedrängt oder verfolgt?

00:35:00: und dann sehe ich dort wie diese Mutter Die Straße entlang läuft neben ihr eine abgedeckte Leiche hinter ihr drei Kinder, die niemals in ihrem Leben wahrscheinlich irgendeine Perspektive haben außer Betelai.

00:35:11: Und dann frage ich mich, worüber jammern wir hier eigentlich in Deutschland?

00:35:15: Wo wir doch eigentlich ne sehr gute Perspektiv haben?

00:35:18: Also ich denke das ist wirklich so mein Haupteindruck!

00:35:32: Danke, Volker.

00:35:34: Liebe Hörer!

00:35:34: Pakistan ist in diesem Jahr auch das Schwerpunktland des Red Wednesday mit dem Kirche in Not immer im November auf die weltweite Christenverfolgung aufmerksam macht und dazu bekommen wir in diesem jahr einen besonderen Gast aus Pakistan nämlich Erzbischof Benny Mario Travas aus Karachi.

00:35:58: Er wird dann aus erster Hand berichten, wie die Christen in seiner Heimat leben, welchen Schwierigkeiten sie begegnen und was ihnen trotz allem Hoffnung gibt – und sicher wird er vieles von dem, was André heute geschildert hat bestätigen!

00:36:15: Am Dienstag, dem siebzehnte November – darauf weiß ich jetzt schon hin – ist er zu Gast bei Radio Horab nämlich beim Abend der Zeugen in der Fahrkirche St.

00:36:26: Antonin Balderschwang.

00:36:28: um achtzehn Uhr dreißig beginnt dort die heilige Messe und daran schließt sich dann der Abend der zeugen an.

00:36:36: Radio Horeb und der TV-Sender EWTN werden live übertragen.

00:36:42: Beachten Sie dazu bitte auch die Programmhinweise!

00:36:46: Damit verabschiede ich mich für heute von Ihnen, das war Weltkirche Aktuell von Kirche in Not.

00:36:54: Ich bin Volker Nagewöhner und wünsche Ihnen allen eine gute und gesegnete Zeit auf Wiederhören bis nächste Woche.

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