Flutkatastrophe in Nepal; Kuba: Glaube zwischen Kontrolle und Hoffnung; KIN-Gebetstag in Augsburg
Shownotes
Die Themen: Flutkatastrophe in Neplal. Mit Florian Ripka, Geschäftsführer von KIRCHE IN NOT Deutschland
- Kuba: Glaube zwischen Kontrolle und Hoffnung. Mit Pater José Luis Correa Lira , Mitglied der internationalen Generalleitung der Schönstatt-Patres (ISch), Vallendar
- KIN-Gebetstag in Augsburg. Mit André Stiefenhofer, Pressesprecher von KIRCHE IN NOT Deutschland
Erstausstrahlung: 6. September 2026; © KIRCHE IN NOT
Info zur Sendung: Kuba steckt in einer tiefen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Krise. Während viele Menschen das Land verlassen, versucht die katholische Kirche, Hoffnung zu geben und konkrete Hilfe zu leisten. Der chilenische Schönstatt-Pater José Luis Correa Lira kennt Kuba aus zahlreichen Aufenthalten und berichtet über den schwierigen Alltag, die Grenzen der Religionsfreiheit und einen Glauben, der trotz jahrzehntelanger staatlicher Kontrolle lebendig geblieben ist.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Grüß Gott und herzlich willkommen zur Weltkirche aktuell Ihrem Weltkirschenmagazin auf Radio Hohepp & Radio Maria.
00:00:08: Aus dem Studio der pälzlichen Stiftung Kirche Not begrüßt sie Volker Nigewöner!
00:00:14: Bevor wir zu unserem heutigen Schwerpunkt Kuba kommen, schauen wir nach Nepal.
00:00:20: Das Himalaya-Land ist von einer verherrenden Flutkatastrophe getroffen worden.
00:00:26: ganze Dörfer wurden fortgerissen, hunderte Menschen sind ums Leben gekommen und Tausende werden noch vermisst.
00:00:35: Wie ist die Lage?
00:00:36: Und was kann die kleine katholische Kirche in einem Land tun, indem gerade einmal rund zehntausend Katholiken leben?
00:00:45: Darüber spreche ich jetzt mit Florian Ribka dem Geschäftsführer von Kirche Inut Deutschland.
00:00:51: Hallo herzlich willkommen Herr Ribka!
00:00:55: Herr Rippger, die Bilder der Katastrophe gingen um die Welt.
00:00:58: Was erfahren Sie von Ihren kirchlichen Ansprechpartnern vor Ort?
00:01:03: Die ja meistens viel näher dran sind als Journalisten!
00:01:07: Was erfahren sie was wir in diesen Bildern vielleicht nicht
00:01:10: sehen?!
00:01:12: Ja unser Ansprech-Partner dort vor Ort ist Pater Silas Bogatier erster Apostolische Administrator von Nepal und er schildert uns natürlich ein Außenmaß der Zerstörung jenseits diese Berichterstattung wie sich schon sagen.
00:01:24: Das lässt sich auch schwer erfassen auf Bildern.
00:01:27: Er sagt uns, dass entlang des Boote Koshiflusses teilweise ganze Dörfer einfach weg sind verschwunden.
00:01:33: Häuser Hotels Siedlungen sind von den Wassermassen weggerissen worden und besonders schwer ist die Region Rasuwa an der Grenze zu Tibet betroffen.
00:01:43: also Die Flut hat sich seine Information dort über fünf Distrikte hinweg ihren Weg gebahnt Und zum Zeitpunkt des Berichts, den er uns gegeben hat, hat der sechshundertundzwanzig Tote bestätigt und noch über zwei tausend vierhundert Menschen vermisst.
00:01:56: Was man halt auf diesen Bildern weniger sieht ist auch diese große Ungewissheit die jetzt dort ist.
00:02:01: Gemeinden sind weiterhin von der Außenwelt abgeschnitten und Such- und Rettungsarbeiten gestalten sich als äußerst schwierig.
00:02:07: Auch die kleine und sehr kleine katholische Gemeinschaft dort weiß noch nicht ob Menschen aus ihren eigenen Reihen unter den Opfern sind.
00:02:15: Einige Katholiken fahren so normalerweise in eine größere Stadt zu arbeiten und Partha Silas befürchtet, dass auch diese mit den Wassermassen mitgerissen worden sein könnten.
00:02:25: Aber verlässliches gibt es dazu noch nicht leider
00:02:28: Und ausgerechnet einige der am schwersten betroffenen Orte sind kaum noch erreichbar?
00:02:34: Wie bringt man Hilfe zum Menschen wenn Straßen- und Verbindungen zerstört sind und ganze Gemeinden von der Außenwelt abgeschnitten
00:02:42: bleiben?
00:02:43: Das ist die große Herausforderung.
00:02:45: Also Parthasilus richtet ausdrücklich, dass die Gemeinden immer noch abgeschnitten sind und das Selbst-Zuhund-Rettungsmannschaften nur ganz schwer durchkommen.
00:02:53: Das heißt es steht hier noch ganz am Anfang, da ist noch viel Hilfe überhaupt nicht angekommen.
00:02:58: aber genau dem Grund ist auch das Netzwerk von vor Ort so entscheidend.
00:03:02: Es gibt dort Hilfswerke, v.a.
00:03:03: in Bikaritas.
00:03:04: Nepal haben dort Gemeinschaftsküchen eingerichtet Lebensmittel auf den Weg gebracht.
00:03:09: Das Ziel ist jetzt erst einmal dreihundert betroffene Familien zu nägeln zwei Wochen lang ungefähr mit Mahlzeiten zu versorgen.
00:03:16: Die Gebiete, die man noch nicht erreichen kann dort soll die Hilfe ausgeweitet werden sobald das über lokale Partner möglich ist.
00:03:24: also das zeigt natürlich auch wieder dass die Kirche vor Ort, die ja schon immer dort ist und präsent ist ein ganz wichtiger Player
00:03:32: ist.".
00:03:33: Die Katastrophe hat überhaupt erst ins Bewusstsein gerufen dass es auch dort in Nepal eine katholische Kirche gibt.
00:03:41: Sie ist allerdings sehr klein, es gibt nur zehntausend Katholiken bei rund dreißig Millionen Einwohnern.
00:03:48: Da könnte man sich ja fragen was kann eine derart kleine Kirche in einer großen nationalen Katastrophe überhaupt bewirken?
00:03:56: Ist diese Hilfe überhaupt spürbar?
00:03:59: Also tatsächlich ist die katholische Kirche Nepal sehr klein.
00:04:03: also Patta Silas Bugatti spricht von Dreizehn Vereinen und Wie Sie schon sagen, Zehntausend Katholiken.
00:04:08: Aber es ist wie an anderen Orten der Welt auch nicht unbedingt entscheidend, wie groß das ist.
00:04:13: Denn die katholische Kirche betreibt auch viele Einrichtungen, die sich in die ganze Gesellschaft hineinstrahlen.
00:04:19: Also blicken wir kurz nach Afrika.
00:04:22: Dort gibt es ja auch viele Länder, in denen die Kirche eine absolute Minderheit ist.
00:04:25: aber beispielsweise die kartholischen Schulen allen zugutekommen.
00:04:29: Ja, auch genauso oder ähnlich ist es in Nepal.
00:04:31: Die Kirche hilft der ganzen Bevölkerung unabhängig von der Religionszügehörigkeit und das betont auch Patas Silas Bogati ausdrücklich.
00:04:39: also sie versteht auch ihren Dienst in dieser Katastrophe als einen Dienst an allen Menschen die jetzt in der Not sind.
00:04:45: Und die Kirche hat auch etwas sehr Wertvolles noch zu bieten, denn sie ist einfach da.
00:04:50: Sie ist vor Ort – sie ist präsent!
00:04:52: Sie kennt die Menschen und die Gemeinden und kann gemeinsam mit Partnern konkrete Hilfe organisieren.
00:04:58: Und zugleich erlebt diese kleine aber geografisch weit verstreute katholische Gemeinschaft, dass sie selbst nicht allein sind.
00:05:05: Pater Bogati berichtet von Gebet und Unterstützung aus der Weltkirche was an für sich schon eine große Hilfe für das Land ist.
00:05:13: Lebensmittel, Zelte und Decken sind das eine.
00:05:16: Aber welche Bedeutung hat es für die Menschen, dass die Kirche gerade jetzt bei ihnen ist und bleibt?
00:05:24: Patat Bogati sagt zu dieser Frage – Die Anwesenheit der Kirche schenkt Hoffnung!
00:05:29: Also die Kirsche will nicht nur Hilfsgüter verteilen und danach wieder verschwinden, das ist überhaupt nicht in ihrem naturell sondern sie will jetzt in der unmittelbaren Not bei den Menschen sein aber auch später beim Wiederaufbau an ihrer Seite bleiben.
00:05:43: Und wiederaufbau kann man hier tatsächlich mehrfach verstehen, nämlich einmal als Wiederaufbau der Gebäude und Infrastruktur und andererseits natürlich auch wieder auf Wiederaufbau der Seelen im Sinne von Traumabewältigung und einfach Nähe die Menschen brauchen.
00:05:59: Einfach Halt im Gebet, Halt in der Gewissheit dass Gott sie durch alles trägt und das ist mindestens genauso wichtig.
00:06:06: Und noch wichtiger bzw.
00:06:08: und für uns bei Kirche in Not ist auch eine ganz andere Richtung wichtig, die kleine katholische Gemeinschaft der Nepal muss unbedingt wissen dass sie nicht allein ist.
00:06:16: Vater Bogati beschreibt wie sehr das Gebet und die Solidarität der Weltkirche schon auch wahrgenommen werden.
00:06:22: und dank ausdrücklich Kirche Inot und unseren Wohltätern und allen die jetzt hier zuhören für das Gebät für Nepal, dass die Leute nicht verzweifeln, dass sie den Mut und Kraft haben neu aufzubauen.
00:06:34: Wir können diese Katastrophe nicht ungeschehen machen, das ist auch vollkommen klar.
00:06:38: Aber wir können jetzt dafür sorgen dass die Menschen in ihrem Leid nicht verlassen sind.
00:06:42: Wir schauen was wir können durch konkrete Hilfe des Gebet steht jetzt an erster Stelle und wir wollen die Kirche befähigen die heute vor Ort ist und auch dann in der Zukunft beim Wiederaufbau wie gesagt in diesen Dimensionen der weltlichen geistigen Natur da mithilft und ihren Beitrag dazu leistet.
00:07:00: Und für diese Unterstützung der kleinen Kirche in Nepal wünschen wir Ihnen alles Gute.
00:07:07: Vielen Dank, Herr Rybka, dass Sie wieder bei uns waren!
00:07:11: Ich danke Ihnen an die Gewöhnung und allen Zuhörerinnen und Zuhören einen gesegneten Tag noch!
00:07:17: Sie hören Weltkirche aktuell bei Radio Horeb ihrer christlichen Stimme in Deutschland, soweit also unser aktueller Blick nach Nepal mit Florian Ribka dem Geschäftsführer von Kirche in Not Deutschland.
00:07:31: Wir wechseln jetzt in die Karibik und zwar nach Kuba – ein Land das viele mit Sonne-und Lebensfreude verbinden indem der Alltag für die Menschen aber immer schwieriger wird.
00:07:44: Wie lebt die Kirche unter diesen Bedingungen und was gibt den Menschen Hoffnung?
00:07:49: Darüber habe ich mit dem Schönstadt-Pater Jose Luis Korea Lira gesprochen.
00:07:57: Herzlich willkommen, Pater Jose!
00:07:59: Guten Morgen, vielen Dank für die Eiladung.
00:08:02: Ich muss auch sofort sagen nochmals ein Dankeschön an Kirchen.
00:08:08: Not, also ...
00:08:11: Auf Spanisch, genau.
00:08:14: Ja, weil ich war vor einem Monat ungefähr in der Schweiz.
00:08:18: Ich durfte eingeladen von Kirche Not.
00:08:20: Ich Durfte da in mehreren Vereinen und Gymnasien etwas erzählen von dem was ich erlebt habe im Kuba Und von dem, was ich weiß vom Kuba Obwohl ich das seit drei Jahren nicht mehr gewesen bin.
00:08:33: Ich war zwanzigmal insgesamt in Kuba.
00:08:41: alle Priester der Insel, für alle Seminaristen und weitere Kurse für die damit sie irgendwie Stoff bekommen.
00:08:50: Die Lage der Krisenlage des Landes ist nicht eine Krise von heute oder von den letzten Jahren.
00:08:58: Es ist eine Krisse, die sich seit fast siebzig Jahre schon ereignet.
00:09:04: Das ist keine neue Sache und es ist auch nicht ... Die Schuld ist nicht von den Amerikanern mit diesem Barg und so.
00:09:11: Das große Problem ist das, was es vor sieben und sechzig Jahre angefangen hat.
00:09:17: Die berühmte marxistische Revolution hat nichts Positives gebracht – nix!
00:09:24: Das kann ich mit Autorität zeigen.
00:09:27: nicht weil ich nur das gesehen bewartet gelitten habe sondern weil ich durch diese zwanzig Besuche in mehreren Jahren die Insel ganz praktisch durchgereist und ich habe mit Pristen, mit Beschöfteln, mit Laien das Leben geteilt.
00:09:44: Deswegen ist es nicht eine Krise von heute.
00:09:47: Es ist eine Krisse die seit Jahrzehnten existiert.
00:09:51: Ich habe nicht die Lösung – ich weiß auch nicht, welche die Lösung sein wird – aber die Sache hat sich natürlich verschlechtert.
00:09:58: Gestern habe ich mit einem Seminaristen geredet, der ist jetzt in Spanien, der hat es nicht mehr ausgehalten, in der Insel zu bleiben jungen Priester vor allem geschehen.
00:10:11: Die halten das nicht mehr aus, denn es gibt nichts also nicht einmal Hosten um die Messe zu feiern etwas was für ein normaler Priester normal ist und nötig ist.
00:10:23: Aber das ist ein Teil, ein Teil aber wir können weiter reden... Genau!
00:10:28: Also lassen Sie mich da mal einhaken.
00:10:31: ich sagte ja Eingangs etwas von den Bildern die es da gibt also immer viel schöne Musik, schönes Wetter, Zigarren Oldtimer und so weiter.
00:10:41: Ist dieses Bild was ja bei uns vorherrscht von Kuba also auch ein bisschen geschönt?
00:10:47: Wie ist denn der Alltag den Menschen wirklich?
00:10:51: Zunächst mal diese Autos von den fünftiger Jahren diese wunderbare... Alle diese Autosen.
00:10:57: das was man von außen sieht ist tatsächlich alt aber alle haben neue Motoren bekommen.
00:11:04: Die Kuwanas sind sehr kreativ.
00:11:08: Es gibt ein Verb in Kuba, das oft benutzt wird und man muss das lösen.
00:11:15: Man muss resolver lösen!
00:11:17: Es gibt ja viele Probleme, aber wir müssen schauen wie wir diese Probleme lösen.
00:11:23: Und deswegen Alte Autos natürlich die Karosserie Aber Motor ist neu.
00:11:28: Wer kann aber diese Autos benutzen?
00:11:32: Die Kuwana nicht.
00:11:33: Es ist nur für die Touristen.
00:11:35: Ja, die Zigarren natürlich!
00:11:37: Die richen Wunderbar!
00:11:39: Wer kann die kaufen?
00:11:40: Nur die Touristinnen.
00:11:41: Wer kann sie produzieren, diejenigen, die Erlaubnis haben?
00:11:46: Es ist alles kontrolliert... ...die Strände Wunderba.
00:11:50: Varadero ist in Kuba aber es nicht Kuba.
00:11:54: Meine Freunden und Bekannten, die mir sagen wir waren im Baradero-Kuba Ich habe denen immer gesagt ihr seid nicht in Kua gewesen im Baradero.
00:12:04: Das ist ein Resort, aber das ist nur für die Touristen.
00:12:07: Und wenn man heute die Bilder sieht, dann sind sie leer.
00:12:11: In den letzten Jahren Kriminalität, also Diebstähle weil die Leute hungern, das gab es vor Jahren nicht.
00:12:21: Heute ist schon auch gefährlich.
00:12:24: Wenn man am Abend in der Stadtmitte, in der Altstadt Lawanas eine Spaziergang macht, ist absolut leer Denn für die Touristen ist auch gefällig geworden, nach Kuwa zu reißen.
00:12:36: Du findest nichts an Gebote gibt es nicht und natürlich... Es ist unterschiedlich ob das für Touristen oder um das für Leute, die zur Partei gehören.
00:12:45: Dich hauen natürlich Rechte.
00:12:48: Das Volk hat keine Rechte!
00:12:50: Die arbeiten wie verrückt.
00:12:52: Natürlich sind immer mit einem Lächeln ins Gesicht.
00:12:55: Sind sehr nette Leute aber wovon profitieren sie?
00:12:59: Wenn die Mehrheit von denen weggehen wollen nach Spanien oder in den USA oder in anderen Ländern.
00:13:06: Man hat gesagt, das ist ein Mythos.
00:13:08: Das stimmt nicht!
00:13:10: Die Gesundheit sei eine sehr wunderbare Sache.
00:13:13: die Äzion.
00:13:13: Da steht nichts.
00:13:14: Wenn Sie ins Krankenhaus gehen und sich operieren lassen sollten sie müssten alles mitbringen.
00:13:21: Alles Spritze.
00:13:23: dann wenn man redet über gesundheitsfesseln im Kuwa sei exemplarisch.
00:13:29: Das ist eine Lüge.
00:13:30: Die Instrumente, die da in Krankenhäuser gibt sind verrostete Sachen.
00:13:34: Uralte Sachen!
00:13:36: Die Schulen sind alle... Also es ist verrückt.
00:13:40: So eine arme Lage kann man sich kaum vorstellen nicht nur in Deutschland oder Europa.
00:13:48: Ich war acht Jahre lang Koordinator der Schönstadt bewegen in ganz Amerika also von Kanada bis Argentinien.
00:13:55: Somit konnte ich fast alle Länder besuchen und ich kenne auch sehr gut den Altiplano, Peru oder Chile natürlich auch.
00:14:01: So eine Armut habe ich nicht gesehen wie
00:14:05: Ingoa.".
00:14:06: Also das ist das Kuba-Abseits der Klischeesabseits der Meldung.
00:14:11: wir sehen uns hier teilweise auch in Deutschland verkauft werden.
00:14:16: Wo begegnet den Menschen denn in dieser Situation die Kirche?
00:14:22: Kann die Kirchen in dieser Situation Helferin sein, Tröstererin sein.
00:14:28: Welche Funktion hat sie?
00:14:30: Die Kirche hat immer eine sehr große Funktion wie nur der Evangelisierung und dann auch sozial gesehen weil die Priester, die Nonen, die wenigen die es noch da gibt, die bekommen von Ausland Hilfe, Nahrungsmittel usw.
00:14:47: und das wird in den Kirchen verteilt.
00:14:51: wenn das in den Händen der Regierung kommt dann bekommen nur diejenigen, die mit so Partei machen.
00:14:57: Deswegen ist es gut wenn Caritas oder andere Institutionen Hilfe bringen wollen, dass sie das durch Caritas Cuba und durch andere Instituationen das in die Insel schicken wollen.
00:15:11: Das ist das eine.
00:15:12: Material gesehen Die Kirche macht unheimlich viel.
00:15:16: Pro Tag werden in Vereien hunderte von Leuten gespeist, also die bekommen mindestens etwas zum Mittagessen.
00:15:24: Gesundheitswesen, die bekommen.
00:15:25: gerade ein Priester einen guten Freund von mir war paar Wochen hier in Europa.
00:15:30: der ist mit fünf großen Koffer zurückgeflogen und in zwei von diesen Koffern hat er nur Medizin mitgebracht weil es gibt da nichts.
00:15:40: nix ist nix.
00:15:42: deswegen die Kirche macht unheimlich viel.
00:15:44: Die Frage ist wer zur Kirche kommt ist für die Partei verdächtigt?
00:15:49: Wer in die Messe geht, wird fotografiert und wird denunciert.
00:15:54: Wenn ein Priester irgendein Wort gebraucht in seine Predigt wie zum Beispiel Freiheit, der wird nachher zitiert und gesagt hat so was haben sie gesagt?
00:16:04: Das ist ein gefährliches Wort das dürfen Sie nicht!
00:16:06: Also zur Messe oder zum Gottesdienst zu Katikisse kommen nur wenige Leute weil die Angst hauen dass die Regierung Sie kontrolliert in der Schwarzen Liste hat.
00:16:19: Und nachher, wenn ein Kind mal nicht wegen einem jungen Mann in die Uni gehen will... ...dann die Regierung sagt ja das Problem bei ihnen ist dass sie in die Messe gehen.
00:16:30: Wenn sie zur Uni gehen wollen dann gehen sie nicht mehr in die Messer und zu den Eltern.
00:16:35: Deswegen spielt eine ganz wichtige Rolle.
00:16:39: Nicht nur des Trostes.
00:16:40: Ein Wort der Hoffnung immer zu geben sondern auch konkrete soziale materielle Hilfe, geistlich und materielbeide.
00:16:51: Bleiben wir mal bei den Grenzen der Freiheit der Kirche.
00:16:56: man konnte ja immer wieder hören es hätte sich bei der Religionsfreiheit einiges zum Guten gewendet vor allen Dingen durch die Papstbesuche in den letzten Jahrzehnten angefangen war.
00:17:08: Johannes Paul II trifft das zu, ist die Kirche relativ frei in dem was sie tut?
00:17:16: oder sind da eben die Grenzen gesetzt dass es nicht gegen das System gehen kann wie Sie gerade gesagt haben?
00:17:24: Ja also der Besuch von Papst Johannes Paul II war eine entscheidende Wende gewesen.
00:17:31: Denn sowohl die Kommunisten als auch die Beschwerfer und Priester wussten nicht wie viele Katholiken noch gibt.
00:17:40: Und die überraschung, positive Überraschungen.
00:17:42: für uns, für die Katholik war das erste heilige Messe des Papstes kamen drei hunderttausend Leute zusammen.
00:17:51: Für die Partei war unglaublich!
00:17:53: Die rechneten nicht damit und deswegen beim Besuch des Papstes Benedikt VI haben sie das Ganze anders gemacht so dass weniger Leute gekommen sind und man hat die Messe ständig ständig bombardiert mit lauter Musik, mit Leuten die vorne standen, die an sich nicht zur katholischen Kirche gehörten aber das ganze stören wollten.
00:18:17: Also Begrenzungen!
00:18:19: Die kirchische Kirche hatte kein Erlaubnis gehabt neue Kirchen zu bauen oder Kirchen reparieren.
00:18:27: Stattdessen hat die Regierung unterstützt dass ewagelische Kirchen und andere Gruppierungen Sekten auch doch Kirchen bauen konnten.
00:18:37: Ja, was haben die Katholiken gemacht?
00:18:39: Die haben kleine Häuser oder Scheune irgendwie umgewandelt in kleinen Kapellen.
00:18:45: Das heißt in
00:18:46: Kuba
00:18:47: Gasa Mission und in diesem Gasa-Mission also in dieser Hütte, in diesen Häuschen unter geschlossenen Türen haben die Priester in den Katakombeln Messe gefeiert.
00:18:59: Also das ist eine ganz konkrete Beschränkung seitens der Regierung.
00:19:04: Die katholische Kirche durfte in sechszig Jahren keine neue Kirche bauen.
00:19:09: Freiheit, welche Freiheit?
00:19:10: Wenn ein Priester Leute hilft, die politisch nicht verstanden sind mit der Regierung und in der Opposition sind, wenn Priester diese Leuten helfen oder schützen, ich kenne sehr viele Priester, die ins Gefängnis geschickt worden sind.
00:19:28: Vor Kurzem gab es einer, der zu Piszczos Weyer von einem Freund von ihm in den USA fliegen wollte Und im Flughafen Ilawana wurde er in Haftiert, wo man hat ihm einfach gesagt, nein, sie dürfen nicht in den USA fliegen.
00:19:43: Also welche Freiheit gibt es?
00:19:46: Keine!
00:19:47: Harte Worte über die Religionsfreiheit auf Kuba – mein Gast ist der Schönstadtparter Jose Luis Correalira, der die Insel aus zahlreichen Aufenthalten kennt.
00:20:00: Gleich wollen wir darüber sprechen, wie der Glaube unter solchen Bedingungen überhaupt weitergegeben wird.
00:20:07: Doch zunächst ein wenig Musik hier bei Radio Horeb – Leben mit Gott!
00:20:12: Radio HOREB ihre christliche Stimme in Deutschland.
00:20:15: Sie hören Weltkirche aktuell heute mit unserem Blick nach Kuba.
00:20:21: Mein Gast ist Pater Jose Luis Correalira, mit dem ich über die schwierige Lage der katholischen Kirche auf der Insel gesprochen habe.
00:20:32: Sprechen wir ein wenig über das Glaubensleben der Menschen?
00:20:35: Sie haben eben die imposanten Zahlen genannt, bei den Papstbesuchen.
00:20:41: Das wird ja sicherlich auch ein Ausdruck des Protestes gewesen sein aber steht dahinter auch wirklich tiefer Glaube?
00:20:50: sind die Menschen fest im Glauben?
00:20:54: hat daran auch diese jahrzehntelange sozialistische Indoktrination nichts ändern können?
00:21:01: Sicherlich, ich würde sagen es sind sechszig Jahre, sieben und sechzig Jahre.
00:21:08: Das sind mehrere Generationen.
00:21:10: D.h.,
00:21:11: der Glaube wird durch die Omas vor allem zu den Enkelkinder weitergetragen.
00:21:18: Denn die Eltern haben kaum etwas erfahren dürfen weil sie wussten arbeiten.
00:21:24: Sie mussten außerhalb des Hauses sein Die Jüngeren also die Teenagers in gewissen Indoktrinationsschulen gehen.
00:21:35: Und da wurde eben denen gesagt, der Glaube ist Quatsch, Gott existiert nicht.
00:21:41: Also die haben schon heftig, die Kommunisten haben heftig diese Atheismus eingebricht.
00:21:49: Die wenigen, die zur Kirche gehören natürlich, die wissen nicht so viel, sie beten doch aber weil sich hauen nicht nur Glauben, sondern Hoffnung.
00:21:59: Und die wenigen, die zur Kirche noch gehen ohne Angst, obwohl sie bewartet und in diesen Listen eingeschrieben werden.
00:22:10: Die sind Leute, die doch trotz alledem glauben – und die wissen!
00:22:16: Weil ich zur Kirchige höre und ich zum Gottesdienst gehe werde ich fenerlässig von den wenigen Rechten, die die anderen haben.
00:22:24: Mischung von anderen Sachen habe ich nicht
00:22:27: gefunden.".
00:22:28: Denn es gibt Animisten und andere Phänomenen.
00:22:32: Aber das habe ich persönlich nicht gefunden, dass es trotzdem Priesteramtskandidaten gibt.
00:22:38: Es sind nicht so viele.
00:22:39: Für die ganze Inseln sind rund ... ... für den von zwanzig Theologisch Studenten oder Philosophischen Theologische Studenten Pristeramts-Kandidaten natürlich sehr wenig.
00:22:49: Gemeinschaften, Ordensgemeinschaft gibt es auch sehr wenige weil... Die Jugend will weg will weg von Kuwa.
00:22:58: Deswegen, wer will in einem Priestseminar eintreten?
00:23:01: Die Leute wollen weggehen!
00:23:04: Sehr viele junge Priester und sehr viele Ordensleute nachdem sie je weit sind und Verwandte und Freunde in Europa oder Amerika haben.
00:23:13: Wenn die besuchen, melden sich mein Bischof und sagen, es tut mir leid lieber Herr Bischoff ich komme nicht zurück.
00:23:21: Also der Glaube ist da Glauben und Praktisieren sind.
00:23:27: Die sind Leute, die wehten.
00:23:32: Einige Priester, obwohl sie die Chance gehabt hätten, an das vorhin zu fliehen.
00:23:37: Und die Entscheidungen getroffen haben – ich bleibe hier!
00:23:40: Ich gehe von dieser Sorte sehr viele und diese sind tatsächlich heroische Entscheidungen
00:23:47: gewesen.".
00:23:49: Wo sind denn bei dieser schwierigen Ausgangslage die Schwerpunkte der Kirche?
00:23:55: Wo versucht man, Schwerpunkte zu setzen in der seelsorglichen Arbeit beim Aufbau des Glaubens und welche Schwerpunkt setzten sie als Schönstadtgemeinschaft.
00:24:09: Eine Sache, die sehr wichtig ist für alle Kubaner, ist das Marienheiligtum, es heißt La Caridad.
00:24:19: Das ist ungefähr zwanzig Kilometer entfernt von Santiago de Cuba, also im Süden der Insel.
00:24:27: Die Menge von Leuten die zu diesem Marienheiligtum bilden jeden Tag, jede Woche und vor allem am Anfang September diese große Wahlfahrt.
00:24:38: Ich will so sagen, dass die Marianität des gubanischen Volkes sehr wichtig ist.
00:24:43: Persönlich bin ich auch da öfters gewesen Und ich habe Leute da getroffen mit Leuten gesprochen und die Frage gestellt, warum sind Sie sich hier?
00:24:52: Einmal hat mir ein Mann gesagt, wissen Sie, ich bin nicht ein gläubiger Mann.
00:24:58: Aber ich bin fast totgewissen!
00:25:01: Und auf einmal habe ich gesagt, Gottesmutter von La Carida, welchen Sita de la Carida hilft mir.
00:25:06: Und ich bin hier seit drei Tagen unterwegs vom ganz Norden in der Insel um mich zu bedanken Obwohl diese Person nicht so kircheoffiziell gehört.
00:25:18: Also die Marien, die Marienthröwigkeit ist eine sehr wichtige Sache im Glauben nicht nur allgemein der Katholiken sondern dieses Volkes, die haben eine sehr große Liebe zur Gottesmutter Wie als Schönstädter.
00:25:33: was haben wir in Kuba?
00:25:34: Wir haben eine Gruppe von Dürze-San Prister, junge Dürse-Priester, einige von denen sind noch nicht geweiht werden In kommenden Jahren vielleicht schon zu Brisse geweiht werden.
00:25:45: Es gibt die bildende Gottesmutter, also Bilder von der Gottesmütter Maria von Schönstadt, die Familien besuchen auch andere Gruppierungen so wie wir es in anderen Ländern kennen von Jungen oder von Familie oder von Müttern organisiert.
00:26:02: das kann man kaum haben weil man weiß tatsächlich nicht wer wird bleiben oder wer wird morgen schon wieder hier nicht mehr zu sehen sein Weil er die Chance ausgenutzt hat, wegzufliehen.
00:26:15: Die Fahrer, die wissen nicht... ...die versuchen eine Jugend selbst Sorge voranzutreiben.
00:26:25: Und am nächsten Tag... Ja warum ist sie ja nicht mehr gekommen?
00:26:29: Am übernächsten Tag meldet ihr sich und sagt... ...ja Pata ich durfte Ihnen nichts sagen Ich bin jetzt in USA, ich komme nicht zurück.
00:26:38: Also man muss immer von neun von neuen anfangen, immer wieder.
00:26:43: Deswegen die Hoffnung ist, obwohl die Lage so ist nicht nur wirtschaftlich politisch auch innerkirchlich.
00:26:51: man weiß nicht wer noch da weiß sein Bett.
00:26:55: Man weiß auch nicht ob nicht Spionen unter denen gibt.
00:26:59: Ich weiss vor ein paar Jahren gab es zwei Spionen im Priser Seminar also die keine Berufung hatten, die nicht katholische waren.
00:27:06: Die Partei hat Reingeschickt, damit sie von innen her das System kaputt machen.
00:27:13: Die haben das nicht ausgehalten und ich habe an der Mende gesagt ja wissen Sie wir sind hier der Partei wegen und wir gehen weg.
00:27:22: Wir haben kein Glauben!
00:27:25: Wir mussten hier sein als Spionen um das Ganze von ihnen kaputt zu machen.
00:27:32: Welche Hoffnungen?
00:27:35: Im Episkopat gibt es sehr viele Beschöfe, die schon über fünfundsiebzig sind.
00:27:41: Der Kardinal ist ein ganz guter Liebemann von Kamaway.
00:27:46: Er hat mich auf den Lawana seit einigen Jahren.
00:27:49: Die haben ein Wort zu sagen und versuchen das zu sagen.
00:27:53: Jetzt gibt es einen Prozess der Hoffnungsprozesse, der Seelegesprächung von einem wichtigen Priester vom Torienjahrhundert.
00:28:03: Es gibt nicht eine Universität, eine Art
00:28:06: Hochschule
00:28:07: würde ich sagen.
00:28:09: Die trägt den Namen von diesem Priester.
00:28:11: Natürlich die Kommunisten wollen das aber anders gestalten und sagen der war ein Patriot.
00:28:17: Aber es war ein Priester, der sehntelegend war, der war dozent, er hat in den USA unheimlich viele Kirchen gebaut.
00:28:26: also das ist eine Hoffnung dass ein Mann von Kuba vom vorigen Jahrhundert Der immer noch Felix Varela heißt der, dass er hoffentlich mal zählich gesprochen wird.
00:28:38: Weil so wie der Besuch von Papst Johannes Paul II diese Wände geschlagen hat.
00:28:44: es könnte sein das wenn einer von denen jetzt zum Zählisch gesprochen wird.
00:28:50: Das sind Hoffnungen die ich persönlich sehe.
00:28:54: vielmehr weiß ich nicht wo mehr Hoffnung gibt Dass die Regierung endlich mal aufhört und diese Leute sagen Also ich habe mir nur Böses getan und wir müssen weg.
00:29:05: Man hat denen sehr viele Chancen angeboten, dass die Weg gehen weil sonst der Gefahr der Rache ist sehr groß.
00:29:14: Vater Rosselluis abschließend noch eine Frage, die auch ein bisschen über Kuba hinaus reicht.
00:29:22: das System ist ja schon Häufiger Tod gesagt worden, vor allem nach dem Tod Fidel Castro oder seit dem Abtritt Fidel Kastros schon.
00:29:33: Aber es existiert noch immer.
00:29:35: Es gibt sogar so etwas wie das kubanische Modell was exportiert wurde.
00:29:42: Wie sehen Sie die weitere Entwicklung in Cuba?
00:29:46: Aber auch auf dem lateinamerikanischen Kontinent, denn auch da gibt es ja tektonische Verschiebungen in der politischen Landschaft.
00:29:56: In die dann auch wiederum die Kirche einbezogen ist.
00:30:00: Es gibt Säkularisierungstendenzen und natürlich das Aufkommen der Sekten.
00:30:05: Wagen Sie doch mal eine kleine Prognose wie es mittelfristig weitergeht?
00:30:10: Zunächst einmal ein Wort über Nachfolge sage ich mir so von Gastro & Company nicht nur auf der Insel, sondern auch im Kontinent.
00:30:21: Was jetzt in Nicaragua geschieht – gut seit einigen Jahren schon!
00:30:25: Das ist schliber als das was jetzt in Kuba geschieht.
00:30:29: Hinsichtlich der Kirche also fast die Diktatur dieser Mann und diese Frau in Nicaara machen ist fürchterlich.
00:30:38: Gott sei Dank in Venezuela ist nicht mehr die Dikatur vom Aluro.
00:30:43: Das ist eine sehr große Gefahr, dass sie sich in Klawe im Mittelamerika so absondert und immer noch Hilfe bekommt von Russland, Nordkorea, China usw.
00:30:57: Zunächst die Entwicklung der anderen Religionen oder Kirchen oder sogar Sekten.
00:31:04: In Brasilien zum Beispiel waren es vor einigen Jahren über neunzig Prozent der Bevölkerung Brasiliens Katholiken.
00:31:13: Heute sind nur noch vielleicht sechsi Prozent oder weniger.
00:31:17: Das wiederholt sich in sehr vielen Ländern.
00:31:20: Ein großes Problem für viele Länder ist der Mangeland-Priester.
00:31:24: In meinem Land in Chile sind sehr wenige im Priestseminar, im Dösam Priestseseminar.
00:31:30: Meine Gemeinschaft hat auch sehr wenig Nachwuchs in den letzten Jahren.
00:31:34: Das ist ein großes Problem in Chile aber auch in anderen Ländern natürlich.
00:31:40: viele von diesen Kirchen und Sekten werden von Ausland unterstützt, vor allem von USA.
00:31:47: Weil man will den Einfluss der katholischen Kirche beschränken.
00:31:54: Die Kirche hat in ganz Lateinamerika sehr große Autorität genossen.
00:32:01: Hat natürlich auch eine moralische Autoritet verloren.
00:32:04: Wir wissen das wegen die Missbräuche von einem Mitbrühen usw.
00:32:09: Aber man kann nicht verneinen, was die Kirche gemacht hat.
00:32:15: So Beispiel in Chile an der Zeit der Diktatur von Pinochet, was eine Kirche alles gemacht hat für die Leute, die verfolgt wurden und so weiter.
00:32:23: Das kann man nicht vergessen!
00:32:25: Natürlich es gibt Systeme, die sagen gut das ist passé, dass sie sich in der Vergeinigenheit... Ja man kann das wie gesagt nicht vergessen oder nicht verleunen.
00:32:35: Was kann die Kirchen machen?
00:32:36: Ich glaube die Kirch muss sich konzentrieren auf Evangelisierung in die Tiefen.
00:32:43: Nicht nur im Formen, in Akzen, sondern wie geschieht die Evangelisierung nicht nur seitens der Priester oder der Kategorien in der Familie?
00:32:53: Wenn man die Familie nicht gesund hat und wenn man sich die Familien ehepastoral, eheprobereitungskurse besser denkt, dass es nicht nur eine Säcke des Kopfes ist – das ist auch das.
00:33:09: Herzen trifft und eine gewisse Umwandlung der Perspektiven und der Haltung bringt.
00:33:18: Ich hoffe sehr, dass der angekündigte Besuch des jetzigen Papstes Leo in Argentinien Uruguay und Peru für ganz Lateinamerika eine große Hoffnung bringt.
00:33:29: Denn Uruguayan ist ein Land wo der Atheismus herrscht seit Jahrzehnten.
00:33:36: Argentinen leider Gottes Papst Franziskus hat sein eigenes Land nie besuchen können.
00:33:44: Wollen weiß ich nicht was, aber habe dich besucht.
00:33:46: Ich meine es ist eine sehr gute Sache dass Paps Leo Argentinien besuchte und das sehr sein Lieblingsland Peru besucht Und ich hoffe auch sehrbald er in Mexiko kommt zum anderen Länder sucht.
00:33:59: Sicherlich die Figur des Papstes ist eine entscheidende Figur der Kirche überhaupt, aber vor allem in Lateinamerika und vor allem dieses Papstes der genauso wie Francisco von uns ist.
00:34:12: Der ist nicht ein Papst von USA, er ist nur geboren in Tigao hat das da natürlich von seiner ersten Erziehung bekommen Aber sein Leben hatte er im Peru als Missionar Und natürlich als er generell oberer der Agustine war, hat einen Blick vom Weltkirchen.
00:34:32: Ich hoffe sehr viel dass Tatsächlich, diese Besuch sehr viel Leuen bringt für die Kirche.
00:34:38: Diese drei Löhende und für die Kirche des ganzen Kontinenten.
00:34:42: Das sagt Pater Jose Luis Correa-Lira von der internationalen Leitung der Schönstadt Patres in Fallenda.
00:34:51: Pater José Luis, ganz herzlichen Dank für diese spannenden Einblicke in das Leben auf Cuba und ich hoffe wir werden uns hier in dieser Sendung auch nochmal wiederhören!
00:35:02: Vergelts Gott und Gottes Segen!
00:35:04: Danke sehr und viel Säge für euch und für alle die das ermöglichen.
00:35:14: Das war unser Blick nach Kuba.
00:35:16: Wir sprachen mit dem Schönstadtpater Jose Luis Correa Lira.
00:35:21: Sie hören Weltkirche aktuell bei Radio Hoerepp Leben mit Gott.
00:35:25: und gleich geht es weiter nach Augsburg.
00:35:29: Dort lädt Kirchenot zu einem besonderen Tag für die Christen im heiligen Land ein, was die Besucher erwartet darüber spreche ich gleich mit André Stiefenhofer der diese Veranstaltung organisiert für Kirchennot.
00:35:45: doch zuvor ein wenig Musik.
00:35:48: Sie hören Weltkirche aktuell bei Radio Horeb ihrer christlichen Stimme in Deutschland.
00:35:54: Von Kuba geht unser Blick jetzt ins Heilige Land oder genauer gesagt zunächst nach Augsburg.
00:36:02: Dort setzt Kirche in Not gemeinsam mit dem Bistum Augsburger am kommenden Sonntag ein Zeichen der Solidarität mit den Christen im heiligen Land.
00:36:13: Was genau geplant ist und warum sich ein Besuch lohnt, darüber spreche ich jetzt mit André Stiefenhofer dem Pressesprecher von Kirche Innot.
00:36:23: Ja, André dieser Solidaritätstag in Augsburg ist ja inzwischen schon eine Tradition.
00:36:30: Wen stellt Kirche in Not denn in diesem Jahr in den Mittelpunkt?
00:36:34: Ja, die Veranstaltung zum Fest Kreuzerhöhung in Augsburg.
00:36:38: Das ist schon eine richtige Tradition und das machen wir inzwischen schon mehr als zehn Jahre mit dem Bistum Augsburger zusammen.
00:36:46: Das es ein Solidaritäts-Tag und um Solidarität soll es gehen.
00:36:50: Solidaritet mit Christen weltweit!
00:36:53: Und in diesem Jahr haben wir dabei die Christen im heiligen Land im Blick, die besonders stark unter der Situation im Nahen Osten gerade leiden.
00:37:03: Es ist nicht klar ob die christliche Gemeinschaft im Heiligen Land weiter existieren kann und darauf wollen wir den Schwerpunkt legen am Sonntag dem dreizehnten September in Augsburg.
00:37:16: los geht's mit einem Nachmittag im Haus Sankt Ulrich!
00:37:20: Und wir haben auch einen besonderen Gast dafür zu Ort.
00:37:24: Hm, warum ist die Lage für die Christen im heiligen Land inzwischen so ernst?
00:37:30: Ja, der Grund warum sie unsere Aufmerksamkeit und Solidarität brauchen.
00:37:34: das wird wirklich Jahr zu Jahr schlimmer.
00:37:37: Denn es ging ja alles damit los dass während der Corona-Pandemie überhaupt keine Touristen mehr ins heilige Land gekommen sind.
00:37:44: und man muss wissen dass die christliche Gemeinschaft im heiligen land sich hauptsächlich durch die Touristen ernähren kann.
00:37:51: also die meisten von ihnen sind Hotelbetreiber Unterkunftsbetreber haben andenken so wie Nierläden sind Handwerker usw.
00:38:00: Das heißt die Arbeitslosigkeit unter Christen ist viel höher als im Landesdurchschnitt, weil sie vom Pilger-Tourismus abhängig sind.
00:38:07: In der Corona-Pandemie ist das schon ordentlich zurückgegangen.
00:38:10: und dann natürlich die Katastrophe des liebten Oktober – Der Überfall der Hamas auf Israel!
00:38:16: Und seitdem ja ... Ist der Pilger Tourismus weiterhin ganz am Boden?
00:38:21: Und das trifft natürlich vor allem die christliche Gemeinschaft.
00:38:25: Über Arbeitslosigkeit, Auswanderung und sinkende Christenzahlen kann man viele Statistiken lesen.
00:38:33: Ihr bringt mit Bernard Podji aber ganz bewusst einen Menschen aus dem heiligen Land nach Augsburg.
00:38:39: Was macht diese persönliche Begegnung aus?
00:38:43: Ich denke es ist wichtig eine Person zu haben die einem etwas erzählt ein Mensch der vor Ort ist klar sagen kann, was Sache ist.
00:38:51: Denn man hat immer nur diese Zahlen wie hoch ist die Arbeitslosigkeit?
00:38:54: Wie viele Christen gibt es noch im heiligen Land?
00:38:57: Wie viel Projekte setzt Kirche in Not um.
00:38:59: aber wenn man dann tatsächlich hört wie die Situation vor Ort ist und dass sich so viele Menschen überlegen auszuwandern Dann muss man wirklich sagen ist langsam die Gefahr vorhanden das Christentum in Heiligen Land tatsächlich ausstirbt und dass Jerusalem zum Beispiel nur noch eine Art christliches Disneyland ist, wie es ab Nicodemus Schnabel ja so treffen gesagt hat.
00:39:21: Und diese persönliche Zeugnis von Bernhard Pocci der vor Ort lebt, der eben Rektor des Priester Seminars in Bejala bei Bethlehem ist davon erhoffe ich mir einige persönliche Impulse.
00:39:32: und eben auch diese menschliche Ebene die emotionale Ebene.
00:39:36: Zum Solidaritäts-Tag gehört auch immer das gemeinsame Gebet.
00:39:41: Ist es für die Christen im Heiligen Land tatsächlich eine konkrete Form der Solidarität?
00:39:47: Das gemeinsame Gebet hat zwei Zielrichtungen.
00:39:49: Die eine Zielrichtung ist natürlich die Realität, in der wir stehen – die Realitet Gottes!
00:39:54: Also wir wollen diese Situation vor Gott bringen und wollen Gott bitten, dass er sich erbarmt und dass er Lösungen findet für die Situation der Christen im Heiligen Land.
00:40:03: Aber die zweite Richtung ist natürlich hinaus in die Welt, hinaus in Gesellschaft.
00:40:07: Denn was sich die Christen am Heiligen land vor allem wünschen, ist das sie nicht vergessen werden Und dass hier in Deutschland auch jemand einsteht für Sie und sich hinstellt.
00:40:16: wohl ich bete für dich öffentlich und ich stehe für dich ein.
00:40:21: Wir gehören zusammen, wir sind eine Gebetesgemeinschaft die Christen in Deutschland und die Christinnen im heiligen Land und dazu haben wir eben die Möglichkeit am Abend des dreizehnten September um siebzehn Uhr im Augsburger Dom.
00:40:34: Bischof Bertramayer wird eine Kreuzwegandacht leiten und diese Kreuzweganlacht wollen wir in diesem Jahr besonders für die Christin im Heiligen Land halten denn die haben einen ganz persönlichen den Sie jetzt schon seit vielen Jahren gehen.
00:40:48: André, wer jetzt sagt da möchte ich noch dabei sein und ein Zeichen der Solidarität setzen.
00:40:55: kann man nächsten Sonntag noch spontan nach Augsburg kommen?
00:40:59: Natürlich gerne können Sie noch teilnehmen.
00:41:01: Wir haben dieses Jahr im Haus Sankt Ulrich auch extra einen größeren Saal reserviert, weil letztes Jahr wurde es dann doch ein bisschen eng.
00:41:08: also kommen sie ruhig.
00:41:09: um vierzehn Uhr geht es los im Hauptsankt Ullrich am dreizehnten September mit einem Grußwort vom Bischof Meier und dem Anschluss wird uns eben Vater Bernhard Pocci, Direktor des Priester Seminars in Bad Jala berichten über die Situation aus dem heiligen Land.
00:41:29: die allgemeine Stimmung auch ist, ja.
00:41:31: Wir haben erst heute wieder gehört dass es Schwierigkeiten in den christlichen Schulen gibt das es ein Reiseverbote gibt für Lehrer die dort unterrichten.
00:41:40: also es wirklich generell eine schwierige Situation im heiligen Land und da sind wir froh dass jemand von vor Ort kommt der uns wirklich aus erster Hand darüber berichtet weil es gibt viele Gerüchte und viel Hörnsagen in dieser Beziehung und wir wollen halt tatsächlich jemanden zu Wort kommen lassen.
00:41:55: Und nicht vergessen darf man natürlich auch die Übertragung hier auf Radio Horeb.
00:41:59: am dreizehnten September überträgt radio Horep den Kreuzweg ab siebzehn Uhr live.
00:42:06: Und die Veranstaltung im Haus Sankt Ulrich Zeit versetzt direkt davor.
00:42:10: Also ich schätze mal, da wird es ungefähr um ja... ...fünfzehn Uhr, fünfzehn und dreißig losgehen mit der Übertragung.
00:42:16: also wenn sie nicht kommen können nach Augsburg, schalten Sie auf jeden Fall bei Radio Ho-Rab ein.
00:42:21: am treizehnten September am Nachmittag dann können Sie auch das Zeugnis von Bernhard Pocci hören und spätestens um siebzehn uhr dann den Kreuzweg mitbeten.
00:42:29: lade ich Sie ganz herzlich ein.
00:42:31: So weit Andri Stiefenhofer von Kirche in Not über den Gebets- und Solidaritätstag am nächsten Sonntag in Augsburg.
00:42:40: Und wir sind damit am Ende unserer heutigen Ausgabe von Weltkirche aktuell bei Radio Horeb!
00:42:45: Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Veranstaltung hier auf Ihrem Sender.
00:42:52: Und wenn sie über die Arbeit von Kirche Not und die Lage der Christen weltweit auf dem Laufenden bleiben möchten, schauen Sie gerne auf unserer Homepage vorbei www.kircheinnot.de.
00:43:04: Vielen Dank fürs Zuhören!
00:43:06: Ich wünsche Ihnen eine gute und gesegnete Zeit.
00:43:09: Auf Wiederhören am Mikrofon war Ihr Volker Negewöhner.
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