Mexiko: Kirche im Schatten der Kartelle; Israel und Palästina – Warum Frieden mehr braucht als Politik
Shownotes
Die Themen:
- Mexiko: Kirche im Schatten der Kartelle. Mit Pater Hans Weibel, bis Ende 2025 Provinzial der Steyler Missionare in Mexiko
- Israel und Palästina – Warum Frieden mehr braucht als Politik. Mit Abt Nikodemus Schnabel, Dormitio-Abtei in Jeruslamen
Erstausstrahlung: 14. Juni 2026; © KIRCHE IN NOT
Heute blicken heute nach Mexiko – ein Land, das viele vielleicht gerade mit Blick auf die Fußball-Weltmeisterschaft vor Augen haben: Leidenschaft, Emotion, große Begeisterung. Doch Mexiko ist weit mehr als Fußball und Lebensfreude. Es ist ein Land mit tief verwurzeltem Glauben – und zugleich ein Land, in dem die Kirche unter schwierigen Bedingungen ihren Dienst tut. Über diese spannungsreiche Realität spricht Volker Niggewöhner mit Pater Hans Weibel, langjähriger Provinzial der Steyler-Missionare für Mexiko.
Seit Jahrzehnten suchen Politiker nach einem Ausweg aus dem Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern. Friedenspläne kommen und gehen, Regierungen wechseln, doch der Frieden bleibt fern. Für Abt Nikodemus Schnabel, den Abt der Dormitio-Abtei in Jerusalem, greift deshalb eine rein politische Betrachtung zu kurz. Er lebt seit vielen Jahren im Heiligen Land und erlebt den Konflikt aus nächster Nähe. Seine Überzeugung: Frieden beginnt nicht bei Grenzen und Verträgen. Frieden beginnt beim Menschen.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Grüß Gott und herzlich willkommen bei Weltkirche Aktuell hier bei Radio Horeb und Radiomaria Schweiz.
00:00:06: Ich bin Volker Niegewöner, und wir blicken heute nach Mexiko – ein Land das heute vielleicht viele mit Blick auf die Fußball-Weltmeisterschaft vor Augen haben werden!
00:00:19: Leidenschaft, Emotion & große Begeisterung.
00:00:23: Doch Mexiko ist noch weit mehr, es ist ein Land mit einem tief verwurzelten Glauben und zugleich auch ein Land in dem die Kirche unter schwierigen Bedingungen ihren Dienst tut.
00:00:36: Und über diese spannungsreiche Realität möchte ich heute sprechen mit einem Mann der sie aus erster Hand kennt – nämlich mit dem steiler Missionar Pater Hans Weibel.
00:00:48: Grüß Gott Herr Pater!
00:00:53: Ja, Pater Weibel.
00:00:54: Sie werden von allen nur Padre Juan genannt.
00:00:59: Das wollen wir dann vielleicht auch in unserer Sendung so halten und wir wollen uns gemeinsam heute Mexiko als Land ein bisschen anschauen.
00:01:08: aber erzählen sie unseren Zuhörern doch zunächst wie sie nach Mexiko gekommen sind und was ihre Aufgaben dort waren?
00:01:18: Jetzt wird in Ecuador gearbeitet und dann bin ich nochmal zurück in die Schweiz.
00:01:24: Und damals habe ich gewünscht, in Cuba zu arbeiten.
00:01:28: Und Cuba gehört bei uns steilem Missionaren zur Provinz Mexiko-Cuba.
00:01:34: Nach sechs Jahren auf Cuba wurde ich zum provincial gewählt von dieser Provinze Mexico-Cuban.
00:01:41: Das ist auch der Grund, dass ich hier nach Cuba gekommen bin in die Hauptstadt wo ich als provincial tätig war.
00:01:48: Provincial heißt eben zuständig für die Provinz.
00:01:50: Da sind so siebzig steine Missionare, vor allem in den Freiarbeiten und dann auch in der Buchhandlung und auch in verschiedenen Projekten.
00:02:00: zum Beispiel haben wir, wenn wir später darauf kommen eine Flüchtlingsherberge wo wir die Flüchtlinge die Richtung Norden ziehen dann begleiten?
00:02:11: Ja ich sagte gerade Wir haben dieses Gespräch, das muss ich dazu sagen schon ein wenig vor der Fußball-Weltmeisterschaft aufgezeichnet.
00:02:21: Die jetzt in diesen Tagen läuft.
00:02:23: und jetzt denken sicherlich alle an Fußball, an Begeisterung wenn sie an Mexiko denken aber das ist ja nicht allein.
00:02:33: was macht aus Ihrer Sicht das Land aus?
00:02:38: Ja die Lebensfreude macht natürlich auch viel aus.
00:02:41: hier So ein ganzes Alltag ist die Lebensfreude immer präsent bei den Mexikanerinnen und Mexikanern.
00:02:48: Der Witz bei jeder Gelegenheit zu jedem Thema ist allzeit gegenwärtig, das macht das Leben auch viel einfacher im Alltag wo es wirklich viele Probleme gibt wie schon gesagt haben.
00:03:03: Das hilft auch schwierige Zeiten zu bestehen.
00:03:07: aber ich denke gerade in einer Zeit nicht nur in Mexiko, wo auch auf der ganzen Welt alles drunter und drüber geht ist es wichtig im Alltag diesen Witz und diese Lebensfreude zu bewahren.
00:03:21: Sie erwähnen den Alltag?
00:03:23: Wie sieht denn so ein ganz normaler Tag bei Ihnen aus?
00:03:28: Ja gut das hat sich natürlich verändert als ich als provincial war.
00:03:34: da habe ich am Morgen zuerst noch eine Runde gemacht, so einen Spaziergang Und anschließend habe ich so die ganzen Sachen erledigt, die E-Mails und die ganze Kontakte.
00:03:46: Anschließend zum Nachmittag habe ich Besuche gemacht unter Gemeinschaften oder auch bei den Freunden oder Nachbarn.
00:03:55: Und am späteren Abend hat sich dann mehr Gelegenheit auch in der Gemeinsschaft hier wo wir so zwölf Steiler sind im Haupthaus also im Provinthaus wie das bei uns heißt im Zentralhaus die gemeinschaft zu pflegen und auszutauschen.
00:04:13: Ja, jetzt haben Sie die Lebensfreude der Mexikaner erwähnt.
00:04:18: wenn wir hier in Deutschland in Europa die Zeitungen aufschlagen dann hören wir aber auch immer wieder und lesen von Gewalt, von Drogenkartellen und natürlich auch von sozialer Ungerechtigkeit.
00:04:34: Was
00:04:34: steckt denn zum Beispiel hinter dem Phänomen der Drogenkartelle?
00:04:40: Die
00:04:41: ja
00:04:42: auch bisweilen Priester bedroht, also ich glaube Mexikos eines der Länder mit der höchsten Rate an ermordeten Priestern.
00:04:52: Also was steckt dahinter und wie prägt diese Realität den Alltag der Menschen?
00:04:59: Ja, es gibt Regionen wo die Drunkartelle stark verbreitet sind vor allem in Norden des Landes.
00:05:06: dort ist der Terror allgegenwärtig durch Überfälle, durch Gewalt, Entführungen Und das ist also wirklich eine ganz schlimme Sache für die Leute dort zu leben.
00:05:18: Nach dem Tod des Drogenbosses Elmencho in Gualahara, das ist ja überall bekannt geworden war ich in der ganzen Gegend eine große Gewalt ausgebrochen.
00:05:26: Also vor allem dort sind Gualakarachalisco wieder die Provinz heißt.
00:05:33: Inzwischen hat sich die Situation beruhigt.
00:05:35: Viele sind natürlich eben wegen der Fußball den Meisterschaftsverein beunruhigt auf diese Situation.
00:05:41: aber ich denke momentan muss man keine Sorgen haben dass Weltmeisterschaft gut über die Bühne geht.
00:05:51: Hier in der Hauptstadt, wo ich lebe, ist der Altagruy.
00:05:56: Die Menschen können ohne Probleme ihre Arbeit nachgehen und das ist ein großer Unterschied.
00:06:03: Was man auch merkt ist eben dass jetzt nicht nur den Norden betroffen ist sondern noch andere Gebiete, wenn wir auch noch darauf zu sprechen kommen, wo wir tätig sind vor allem Süden wo auch die Drohengratelle jetzt immer mehr ausbreiten.
00:06:19: Aber wie ist denn das für den Alltag der Menschen?
00:06:23: Also werden sie in Ruhe gelassen und auch die Priester in Ruher gelassen, wenn Sie zum Beispiel die Geschäfte der Drogenbosse nicht stören oder kann man da auch in diese Mühlen leicht reingeraten.
00:06:39: Ja, das ist halt ein Alltag.
00:06:41: Also gerade in diesen Gebieten aber auch in Guadalajara wo wir tätig sind da sind die Menschen eigentlich da vor ihnen verwickelt und dann muss man den Leuten, den Roghenbossen zahlen.
00:06:53: also wer ein Geschäft hat, wer irgendein größeres Unternehmen hat der muss einfach so einen Tribut zahlen.
00:06:59: Das sind die Bosse die lassen das auch so merken.
00:07:04: Und eben, wenn man da nicht zahlt oder dann nicht mitmacht wird man es umgebracht oder entführt.
00:07:10: Es gibt ja in Mexiko über hunderttausend Entführte, Beschwunderne die man momentan nicht weiß wo sie sind und ob sie umgebrach wurden, entführt worden wo sie ist.
00:07:20: Das ist schon eine ganz schlimme Angelegenheit.
00:07:25: Machst du mit?
00:07:26: Oder verschwindest du?
00:07:28: Das ist im Alltag ein großer Terror, das kann man richtig so sagen.
00:07:33: Wir Priester sind da nicht direkt betroffen.
00:07:36: Es gibt einzelne Priester, die da direkte Aufregung haben.
00:07:43: Wenn sie sich eine Rechtlichkeit einsetzen, dann bekommen Sie das aufzuspüren.
00:07:49: Ist denn das eine konkrete Aufgabe für die Seelsorge?
00:07:54: Steht die Kirche den Menschen dabei in dieser Situation, der ja nicht sehr leicht ist?
00:08:00: Ja, wir haben ja wirklich eine schlimme Zeit hinter uns nach dem Mord von zwei Jesuiten im Jahre.
00:08:10: Und da musste die Kirche reagieren.
00:08:15: Also wirklich die Gewalt und viele Menschen.
00:08:19: Und auch die Kirchen sind direkt getroffen durch diesen Mord und hat die Fischers Komparenz zusammen mit der Konferenz der Orden einen Prozess des Friedens begonnen.
00:08:29: Es geht einfach darum, dass sich die Leute merken.
00:08:32: Man kann nicht schweigen und wir müssen das Thema angehen.
00:08:34: Die Leute sollen nicht mehr schweigern sondern über diese Gewalt sprechen.
00:08:39: Dafür werden in allen Regionen des Landes Netzwerke des Friedens geschaffen damit die Menschen sich treffen können, sich nicht allein fühlen mit der technischen Gewalt und sich austauschen können über das was die Mannschaft wirklich ist dass sie merken, auch wir als Kirchen, wo wir ja in der Bereien tätig sind und direkt bei den Menschen sind da auch Ansprechpartner sind um denen Hilfe leisten.
00:09:06: Was sind denn so die Schwerpunkte der Kirche in Mexiko?
00:09:10: Welche Aufgaben welche Themen sind besonders wichtig?
00:09:15: Ja bei uns ist es wichtig vor allem in der letzten Zeit habe ich gemerkt das es wichtig ist die Gemeinschaft zu betonen, die aus der Familie herauslebt.
00:09:26: Wir merken auch dass junge Menschen immer weniger in die Kirche kommen und da ist vor allem das Thema Familie ein großes Thema.
00:09:37: Wir haben jetzt die Möglichkeit durch den Walpazorn der Guadalupe, dass wir so Prozessionen machen, dass durch diese Gemeinschaftserlebnis.
00:09:52: Dass wir Pilger, dass wir unterwegs sind miteinander und das macht jetzt jede Zöße auch so eine Pilgerfeier oder machen sie unterwegs.
00:10:04: Und da werden Familien eingeladen.
00:10:06: also ein Schwerpunkt ist die Familie.
00:10:09: damit Sie auch merken ja in der Pfarrei, das eine ist hier das alltägliche Leben und das andere ist auch, dass
00:10:21: Prießer Mangel dürfte auch bei Ihnen ein Thema sein, wie arbeiten Sie denn da mit Laien zusammen?
00:10:29: Das ist ja glaube ich auch ein großes Thema in gesamte Lateinamerika.
00:10:37: Michsenade der Steiler.
00:10:51: Und das ist eine der ältesten bei uns hundertsteilige Michsenaden, also schon vierzig Jahre gibt es diese Gruppe und sind jetzt auch ein bisschen weniger.
00:11:01: Das waren so.
00:11:02: früher war das eine Gemeinde von Hundertfünfzig Mitgliedern und momentan sind so vielleicht hundert, acht in acht Sekunden die regelmäßig teilnehmen.
00:11:13: Das Schwerpunkt ist natürlich in der Osterwoche.
00:11:17: Das ist dann in ein Gebiet gehen, das kann im Bergen von Oaxaca sein.
00:11:21: Das sind Süden und Schiapas also abgelegene Orte wo die Priester selten hinkommen.
00:11:27: da machen wir dann eine Mission mit, dass sie Kategorien geben bei den Kindern, dass Sie unterwegs sind mit den Familien und das ist als Reine eben die Karroche.
00:11:41: Das ist ein großer Schwerpunkt und auch im Sommer machen sie sich auch auf dem Weg, also das gibt so wie Sommerlage kann man sagen.
00:11:48: Aber es sind auch Schwerpunkt-Missionen, dass sie auch in ein Gebiet gehen miteinander und dann eben die aufteilen.
00:11:56: Das war ein paar Reihen zu zweit mit Jappers haben eine paar Reime in neunzigem Außengemeinschaften, da sie dann sich verteilen und hinausgehen und so auch ganz konkret eben die Mission leben und Kirche vor Ort mit ihnen Bayern uns mit ihnen unterwegs sind.
00:12:12: Das sagt der steiler Missionar Pater Hans genannt Juan Vibel über die Bedeutung von Laien-Gemeinschaften für die Kirche in Mexiko.
00:12:23: Wir sprechen gleich weiter über diese Kirche im Bedrängnis, eine Kirche, die uns dennoch viel hier in Deutschland und in den deutschsprachigen Ländern zu sagen hat – weil sie derzeit Prozesse durchlebt, die wir möglicherweise erst noch bevorstehen.
00:12:41: Mehr dazu gleich hierbei Radiohohreb bei Weltkirche Aktuell.
00:12:48: Radiohoheb, ihre christliche Stimme in Deutschland – Sie hören das Magazin «Weltkircher aktuell».
00:12:55: Der Ball rollt bei der Fußball-Weltmeisterschaft und eines der Gastgeberländer ist Mexiko!
00:13:03: Es ist nach Köpfen gezählt eines der größten katholischen Länder der Welt Aber gewissermaßen auch eine Kirche in der Bedrängnis.
00:13:13: Und darüber habe ich gesprochen mit dem Steilermissionar Pater Hans Weibel aus der Schweiz, der dort viele Jahre lang als Provinzial tätig war.
00:13:26: Jetzt haben Sie gerade gesagt dass sich die junge Menschen von der Kirche entfernen.
00:13:33: Das ist ja bei uns eigentlich ähnlich, bei uns hat das viel auch mit Vertrauensverlust der Kirche zu tun.
00:13:43: Wie ist denn das in Mexiko?
00:13:45: Sind das die gleichen Gründe oder hängt das in erster Linie mit dieser Säkularisierung der Gesellschaft zusammen?
00:13:54: Ja es ist schon stärker der Prozesse.
00:13:57: Säklarisierung mehr.
00:13:59: wenn man sprüht war ja ganz klar in Mexiko zwischen achtzig und neunzig Prozent waren Katholiken.
00:14:05: Und beim letzten Bolgstellung war der offiziell die Zahl zweiundsießtig Prozent, also das ist in Mexikowenigen.
00:14:14: Das kann man sagen.
00:14:15: bei anderen Ländern ist das immer noch viel oder sehr viel aber es ist ein großer Rückgang für Mexiko
00:14:21: d.h.,
00:14:21: eben ich habe jetzt von den Jugend gesprochen, da bin ich mit den Jungen.
00:14:25: Das hat man auch bei der Pandemie gemerkt dass nach der Pandemie viele gar nicht mehr zurückgekommen sind.
00:14:32: Sie haben dann andere Angebote wahrgenommen, das sie dann gesagt haben na gut warum soll ich da in die Kirche?
00:14:39: Ich habe ja auch andere Möglichkeiten so wie während der Pandemie, dass mich da Gott ist ein Linken im Internet und da mache ich auch mit.
00:14:48: Und das Unterschwerpunkt eben, wie ich vorher gesagt habe, die Familie und das ist auch sein Grund.
00:14:53: Das ist dann der Glaube Unsere Familie geht nicht mehr weiter mit an die Jugendlichen, dass sie nicht wie früher so wie das in Europa auch üblich war oder bei mir zu Hause.
00:15:02: Dass man als Familien in die Kirche geht und im Gemälde geht zum Sonntag, sondern dass man da ja auf den Jugendlichen Mehrfreiheit lässt.
00:15:11: Die machen dann andere Angebote mit, dass sich dann eine Sport-Franschampion gehen oder andere Freizeitangebote mitmachen.
00:15:19: Und das merkt man natürlich eben, dass dann auch weniger Jugendliche zur Messe kommen.
00:15:26: Ja, sprechen wir mal über unseren Papst.
00:15:29: Der ist ja jetzt gut ein Jahr im Amt.
00:15:32: Papst Leo der vierzehnte also wirklich ein Papst mit Erfahrungen an Basis, viele kennen ja dieses berühmte Foto aus Peru wo er auf einem Pferd sitzt und Gummistiefel trägt.
00:15:48: Ist solch ein Papst auch eine Hoffnung für ihre Arbeit?
00:15:51: Für die Arbeit der Kirche in ganz Lateinamerika insgesamt?
00:15:58: Ja ohne Zweifel ist Papst Leo ein großer Hoffnungssträger durch deine Erfahrung in Peru und ich denke der setzt sich unmöglich.
00:16:09: und jetzt haben wir gesehen, ganz unerschrocken für Frieden und Gerechtigkeit ein mit dieser Auseinandersetzung mit Trump, mit dem Präsident von den USA.
00:16:19: Haben wir gemerkt?
00:16:20: Der hat gesagt du mein Schwerpunkt ist das Evangelium und ich werde mich dafür einsetzen und da werde ich nicht vernünftig nehmen.
00:16:28: Das ist die Mission der Kirche und ich werden mich zur einsetzigen Friedengerechtigkeit Was ich auch gesagt habe wegen seiner Erfahrung, Peru weiß ja dass die Menschen Kraftschöpfen auf seinem konkreten Zeug nicht wie sein Einstehend für diverse Evangelium.
00:16:48: Das gibt Kraft im Alltag.
00:16:50: das ist eine Hoffnung Wie wir auch selber Unternehmen gestalten können in so einer Welt wo wir heute leben.
00:16:57: Das ist für das Leben jedes einzelnen Menschen und auch der Einsatz der Gerechtigkeit und Frieden.
00:17:05: Das sind Werte, wo die Menschen darauf aufbauen können.
00:17:08: Und eine Hoffnung, wir brauchen eine Hoffnungen in dieser Welt von Kriegen und Auseinandersetzungen von ... Wo das Internet, wir haben jetzt ganz konkret aus einem Fall gehabt im Internet, dass jemand dann betrogen wurde durch WhatsApp und das Kindern doch das ganze Netz.
00:17:27: Alle Kontakte wurden angegangen durch diesen Betrügern, wollte Geld haben und es ist ein kleines Beispiel Wo die Welt unsichtbar geworden ist durch das Internet und wo wir wirklich auch aufbauen müssen, auf Beziehungen.
00:17:41: Auf Familie, auf Werte, die uns
00:17:44: tragen.".
00:17:45: Jetzt sind Sie, Patrick Huan ja auch ein Projektpartner von Kirche in Not.
00:17:52: Wo wird denn Hilfe aktuell am dringendsten gebraucht?
00:17:56: Wenn sie jetzt Hilfe beantragen würden was würden sie schreiben oder sagen bitte helf mir hier und dort?
00:18:04: Ja, ganz konkret ist eben das dieses Flüchtlingsherbergen.
00:18:10: Inzwischen sind da wieder mehr Flüchtlinge.
00:18:13: Wieder die Regierung, der gewechselt hat in den USA, haben auch gemerkt dass weniger Flüchtlingen gekommen sind.
00:18:19: Das war ein Aspekt aber auch was ich vorhin schon gesagt habe, dass die vom Katelli auch ins Schapf passt wo wir diese Herberge haben auch aktiv sind und sich einmischen unter die Flüchtlinien um elf verlangen oder in Schwierigkeiten machen, dann haben wir andere Routen gesucht.
00:18:36: In den letzten Jahren sind da weniger Flüchtlinge gekommen aber jetzt dieses Jahr sind wieder mehr gekommen und das ist ein ganz kompliziertes Projekt wo wir Menschen begleiten können die ja wirklich nicht haben, die ihre Heimat verloren haben, weggezogen sind aus der Wald oder an der Arbeit und sind der Not weggezogen vor allem Mittel Amerika und Fahiti aus Kuba.
00:19:02: Und eine neue Heimat suchen uns, ja wir bieten da eine Oase.
00:19:07: wie die Menschen selber sagen, für uns ist das eine Oasis, weil auf dem Weg, wo wir sehen, wenn wir über Ausgenutzt von der Polizei, über die Choyotsen, über diese Trunkartelle allen nutzen uns aus aber ihr gebt uns was.
00:19:23: Das ist für Eine Oase, auch wenn es nur ein paar Tage in der Pannecht über ausruhen können.
00:19:30: Aber es ist ein Ort der Ruhe wo wir auf die Traumschöpfung können.
00:19:35: neue Kranzen, ganz konkretes Projekt.
00:19:39: Und wenn wir vielleicht ein bisschen in die Vergangenheit schauen gab es auch da ein Projekt das besonders viel bewirkt hat?
00:19:47: Oft sind es ja nur kleine Projekte, die aber viel bewirkten.
00:19:52: Ja, was wir vor allem merken ist halt der Vorteil, dass wir in einer Verein arbeiten.
00:19:58: Dass wir direkt von Ort sind bei den Menschen.
00:20:01: Das ist ein großer Vorteil.
00:20:03: und wenn wir dann bei diesen Menschen sind... Also ich habe zum Beispiel eine Verein wo ich immer bei die Jugend, da gibt es eine Jugendgruppe, große Jugendgruppen hier in der Stadt, in Mexiko-Stadt und da geht's dann immerhin für die Beichte und ich sage immer meine Güte, was ich da alles höre an Gewalt, an Zulziden, an Übergriffen.
00:20:30: Also das ist ein Buch, also da bist du richtig geschüttet nach einer der paar Stunden wo du die Jugendlichen hörst.
00:20:36: Das ist sicher auch ein großes Projekt, was wir uns dann anschließen treffen, die Prieste untereinander schauen und so antun.
00:20:44: Was ist da los?
00:20:45: Was können wir als Kirche anbeten?
00:20:48: Das ist ein wichtiges Projekt, das was dabei steht.
00:20:53: Wenn wir dann so sagen, ja du weißt, was machen wir?
00:20:57: Da müssen wir auch bei den Jugendzeilen und ihnen auch mögliche psychologische Bezeugung anbieten, Unterstützung geben.
00:21:06: Und das ist sicher auf dem Projekt ein größer Projekt als die auch in der ganzen finalen Reihe anbietet.
00:21:13: Noch einen Wort zu Ihnen persönlich.
00:21:15: Sie gehen jetzt bald nach Kuba, wo es die Kirche auch nicht leicht hat.
00:21:20: Was gibt Ihnen persönlich die Kraft diesen Dienst unter oft so schwierigen Bedingungen zu tun?
00:21:27: Die größte Kraft ist natürlich das Gebet.
00:21:30: Wir haben ja in der Gemeinschaft das tägliche Gebet am Morgen bei den Gottesdiensten im Gemeinde.
00:21:38: Da gibt mir sehr viel Kraft aus dem Wort Gottes.
00:21:41: unsere Steinegemeinschaft heißt der wörtliche Gesellschaft des göttlichen Wortes.
00:21:46: Also das erste und göttliche Wort Leben, also aus dem Wort Gottes, was uns Kraft gibt an die Gemeinschaft.
00:21:53: Ich komme aus einer großen Familie mit den achten Geschmistern.
00:21:57: Das war immer ein Thema für mich, dass ich in meiner Gemeinschacht leben möchte.
00:22:01: Das Teilen von Gottes Wort und der Alpernistin aber auch das Teilen, was es uns Hoffnung gibt im kämpchen Leben, was wir erlebt haben Wenn wir zurückkommen in die Gemeinschaft, dass wir das austeilen, beinahm der Freude und Schwierigkeiten teilen.
00:22:15: Und das ist mir gerade groß.
00:22:18: Gibt es etwas was Sie unseren Hörern in Deutschland-Österreich und der Schweiz mit auf den Weg
00:22:25: geben möchten?
00:22:26: im Hinblick auf Mexiko?
00:22:29: Ja zuerst möchte ich natürlich ganz herzlich danken für die Unterstützung, in dieser Stelle auch für die Spende die materielle Unterstützung.
00:22:40: Was ich Ihnen wünsche, liebe Zuhörerinnen und Zähler, dass Sie wie die Mexikanerin und Mexikaner jeden Tag Kraft und Hoffnung schöpfen aus dem Wort Gottes und der Eucharistie, wo das auch bestanden Jesus gegenwärtig ist gerade jetzt in dieser Osterzeit, dass wir seine Gegenwart aufspüren in unserem Alltag auch eine Schwierigkeit und dass wir eben das Leben mit uns... Wir wissen, dass er bei uns ist und sein Leben mit uns teilt.
00:23:14: Zum Abschluss vielleicht noch eine ganz profane Frage – wer wird denn Fußball-Weltmeister?
00:23:31: Pater Hans Weibel für diese eindrucksvollen Einblicke in ihr Leben und auch in die Situation der Kirche, in Mexiko.
00:23:39: Und natürlich Gottes Segen für ihren nächsten Dienst dann in Kuba!
00:23:45: Um diesen Segen darf ich Sie für unsere Hörer bitten.
00:23:49: Sehr gerne!
00:23:50: Der Herr sei mit euch und mit deinem Geist.
00:23:53: Er ist Segne und behütet euch, der Güstige und beim Herzlichen Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist Amen.
00:24:03: Mit Pater Juan Weibel von den Steilermissionaren haben wir heute gesprochen aus Anlass der Fußball-Weltmeisterschaft über Christen, über Katholiken in Mexiko eines der größten katholischen Länder weltweit aber auch eine Kirche in Bedrängnis – Sie haben es gehört!
00:24:27: Wer den bedrängten Christen in Mexiko helfen möchte, findet wie gewohnt Informationen zu den Hilfsprojekten von Kirche Innot unter www.kircheinnot.de.
00:24:41: Dort können sie dann auch kostenlos einen Glaubenskompass Maria von Guadalupe bestellen.
00:24:48: Wie Sie wissen, ist die Mutter Gottes von Guadeloupe ja die Schutzpatronin des gesamten Landes und auch von Latein Amerika!
00:24:58: Vielen Dank an dieser Stelle schon für Ihr Interesse und vor allen Dingen auch für Ihr Gebet Von Mexiko.
00:25:06: schauen wir gleich in eine andere Krisenregion der Welt.
00:25:11: Seit vielen Jahren schon blickt die internationale Gemeinschaft mit Sorge auf den Nahen Osten.
00:25:19: Der Krieg in Gaza, die Spannungen zwischen Israel und dem Iran
00:25:23: Die Lage im Libanon
00:25:25: und die Gefahr einer weiteren Eskalation lassen viele Menschen ratlos zurück.
00:25:32: Gibt es überhaupt noch eine Perspektive auf Frieden?
00:25:38: Darüber hören wir gleich einige Impulse von Abt Nicodemus Schnabel, der Dormizio-Abtei in Jerusalem.
00:25:46: Bleiben Sie dran!
00:25:48: Radio Reb ihre christliche Stimme in Deutschland mit dem Magazin Weltkirche aktuell.
00:25:56: Die Lage im Nahen Osten bleibt angespannt.
00:26:00: Neben dem Krieg in Gaza sorgen auch die Konflikte zwischen Israel, dem Iran und den mit Tehran verbundenen Milizen in der Region immer wieder für neue Unsicherheit.
00:26:13: Viele politische Initiativen sind bislang gescheitert – und die Fronten scheinen verhärtet.
00:26:22: Abt Nicodemus Schnabel lebt bereits seit vielen Jahren in Jerusalem.
00:26:28: Der Benediktiner erlebt die Konflikte nicht aus der Perspektive von Politikern oder Militärstrategen, sondern aus der Nähe zu den Menschen, die unter ihnen leiden.
00:26:41: Seine Überzeugung ist, politische Lösungen bleiben wichtig – dauerhafter Friede wird aber nur möglich sein wenn sich auch die Herzen der Menschen verändern!
00:26:53: Der Abt der Dormizioabteil erinnert daran dass Juden, Christen und Muslime eine gemeinsame Überzeugung teilen.
00:27:03: Jeder Mensch ist nach dem Bild Gottes geschaffen.
00:27:07: Frieden beginnt deshalb nicht zuerst bei Grenzen und Verträgen sondern beim Blick auf den Menschen.
00:27:16: Wir reden hier über kein Fußballmatch.
00:27:18: Das ist nicht so, und das ist manchmal mein Gefühl.
00:27:20: Die einen schwenken die Israel-Fahne, die anderen die Palästina-Fahrne.
00:27:24: Man sieht dann oft in sozialen Medien, dass viele ihr Profil mit einer Flagge schmücken, wo ich sage, nee, das hier kein Fußballmatch, hier sterben Menschen.
00:27:33: Das ist wirklich so unfassbares Leid können wir nicht den Blick auf den Menschen lenken.
00:27:38: Und das ist tatsächlich meine Botschaft!
00:27:39: Ich bin weder pro Israel noch pro Palästeiner, ich bin pro Mensch.
00:27:43: Das is' meine Haltung.
00:27:45: Dieser Perspektivwechsel ist für Schnabel entscheidend.
00:27:50: Während viele Diskussionen um Staaten, Territorien und politische Lagerkreisen erinnert er an etwas Grundsätzlicheres.
00:28:01: Jeder Staat ist menschengemacht, jede Flagge ist menschengemacht.
00:28:05: Was wirklich von Gott geschaffen ist, der Mensch.
00:28:08: Damit berührt der Jerusalemmer Benediktina einen Gedanken, der sich durch die Bibel zieht Jeder Mensch besitzt eine unantastbare Würde.
00:28:19: Diesen Gedanken hat Nicodemus Schnabel auch bei einer Friedenswallfahrt in Kevela noch einmal vertieft.
00:28:43: Menschen durch andere Menschen sterben, Menschen das Leben anderer Menschen zur Hölle machen.
00:28:50: Und ich möchte jetzt eben nicht politisch einsteigen.
00:28:55: Die Israelis die Palästinenser, die Juden die Christen die
00:28:58: Muslime
00:29:00: Es leiden alle Menschen.
00:29:02: Ich sehe nur Verlierer.
00:29:04: es ist ein Ozean von Leid und letztendlich geht es um Menschenleben.
00:29:11: Doch wenn jeder Mensch ebenbild Gottes ist, dann stellt sich eine unbequeme Frage.
00:29:18: Gilt diese Würde auch für den Gegner?
00:29:22: Für den der Schuld auf sich geladen hat?
00:29:26: Für Den Feind?
00:29:27: Nicodemus Schnabel beantwortet diese Frage eindeutig!
00:29:33: Das heißt auch mein Feind, auch der, den ich nicht verstehe, der mich hasst der da schuldig geworden
00:29:43: ist.
00:29:45: Und das ist etwas, wo wir sehr klar sein sollten als Christen Ein Mensch bleibt immer ein Mensch und bleibt immer geschaffen in dieser Würde auch wenn er schuldigt wird Auch wenn er ganz schuldigs wird sogar wenn er gemordet
00:30:05: hat.
00:30:06: Hier beginnt für ihn die eigentliche Friedensarbeit nicht zuerst auf diplomatischen Konferenzen sondern in der Umkehr des eigenen Herzens.
00:30:18: Denn Gewalt allein schafft keinen
00:30:44: Frieden.".
00:31:07: Stattdessen verweist der Abt auf einer Haltung, die in politischen Debatten kaum vorkommt.
00:31:14: Vergebung nicht als billige Vertröstung, sondern als Voraussetzung dafür das Gewaltketten durchbrochen
00:31:40: werden.
00:31:47: Das klingt angesichts der Brutalität des Nahostkonflikts beinahe unrealistisch.
00:31:54: Und doch hat Schnabel genau diese Haltung mitten im Krieg erlebt – bei einem Gottesdienst für vier katholische Philippinos, die von der Hammers ermordet worden waren!
00:32:17: Bekehre, die Herzen der Mörder.
00:32:22: Lass sie erkennen was Sie getan haben und sei du Ihnen ein gnädiger Richter.
00:32:28: Politische Lösungen bleiben notwendig.
00:32:32: Sicherheit für Israelis und Freiheit für Palästinenser gehören zusammen.
00:32:38: Doch ab Nicodemus Schnabel erinnert daran dass Frieden mehr bedeutet als Politik.
00:32:44: Er beginnt dort, wo Menschen den Anderen nicht zuerst als Feind sehen, sondern als Ebenbild Gottes.
00:32:53: Und vielleicht ist genau das die schwierigste und zugleich wichtigste Aufgabe im heiligen Land.
00:33:02: Liebe Hörerinnen und Hörern!
00:33:03: Das war Weltkirche aktuell mit Berichten und Stimmen aus der Weltkirsche.
00:33:10: Wenn Sie mehr über die Arbeit von Kirche in Not erfahren oder Projekte für bedrängte und notleidende Christen unterstützen möchten, besuchen sie uns im Internet unter www.kircheinnotde.
00:33:25: Dort finden Sie aktuelle Nachrichten, Informationen zu unseren Hilfsprojekten und zahlreiche kostenlose Publikation.
00:33:35: Die Sendung nachhören können Sie wie gewohnt in der Mediathek von radiohorep unter www.horep.org.
00:33:45: Vielen Dank, dass Sie heute wieder mit dabei waren.
00:33:48: Danke für Ihr Interesse Ihrer Verbundenheit und Ihr Gebet für unsere Glaubensgeschwister weltweit!
00:33:56: Am Mikrofon war ihr Volker Nigewöner.
00:34:00: Behütze Gott und auf Wiederhören hier bei Weltkirche aktuell, auf Radio Horeb und Radio Maria.
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