Katholisch inmitten der Scharia; Islamistischer Terror in der Sahelzoner

Shownotes

Die Themen:

  • Christen in Nigeria: Katholisch inmitten der Scharia. Mit Gerald Mamman Musa, Bischof von Katsina
  • Islamistischer Terror in der Sahelzone

Erstausstrahlung: 7. Juni 2026; © KIRCHE IN NOT

Nigeria ist ein Land voller Spannungen: religiöse Konflikte, Gewalt, Armut – und zugleich eine junge, dynamische Kirche. Mitten in diesem Umfeld wirkt ein Mann, der Brücken bauen will: Bischof Gerald Mamman Musa. Er ist der erste katholische Bischof aus der Hausa-Volksgruppe im muslimisch geprägten Norden Nigerias. Sein eigener Vater konvertierte einst vom Islam zum Christentum. Vielleicht gerade deshalb setzt sich Bischof Musa heute mit großer Leidenschaft für Verständigung zwischen Christen und Muslimen ein – nicht nur mit großen Worten, sondern ganz konkret im Alltag der Menschen. Über diesen Einsatz hat Volker Niggewöhner mit ihm bei seinem Besuch des Münchner Büros von KIN gesprochen.

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00:00:00: Grüß Gott und herzlich willkommen bei Weltkirche.

00:00:02: Aktuell hier bei Radio Horebund Radiomaria.

00:00:07: Nigeria ist ein Land voller Spannungen, religiöse Konflikte, Gewalt, Armut – und zugleich eine junge dynamische Kirche.

00:00:18: Mitten in diesem Umfeld wirkt ein Mann der Brücken bauen will Bischof Geralt Mama Musa.

00:00:26: Er ist der erste katholische Bischof aus der Hausarfolksgruppe im muslimisch geprägten Norden Nigeria.

00:00:35: Sein eigener Vater konvertierte einst vom Islam zum Christentum, vielleicht gerade deshalb setzt sich Bischoff Musa heute mit großer Leidenschaft für Verständigung zwischen Christen und Muslimen ein.

00:00:51: Über diesen Einsatz hat André Stiefenhofer mit ihm bei seinem Besuch des Münchner Büros von Kirche in Not gesprochen.

00:01:12: Viele

00:01:12: Menschen leben im Bundesstaat Katzina.

00:01:15: Er wurde in den USA als einer der thirty-seizeig Bundesstaaten Nigeria gegründet und wird hauptsächlich von der Kulturgruppe der Hausarbe

00:01:25: wohnt.".

00:01:26: Außerdem leben dort Fulanis und viele andere Menschen, die aus verschiedenen Teilen Nigerias eingewandert sind.

00:01:34: Früher

00:01:35: gehörte Katsina zum Bundesstaat Kaduna

00:01:39: aber

00:01:39: in der Antike war es eines dieser berühmten Hauserkönigreiche.

00:01:45: Der

00:01:45: Islam kam etwa im zehnten Jahrhundert nach Katsinah.

00:01:49: Die Gegend ist also überwiegend muslimisch, mit einer christlichen Minderheit die aus einigen Ureinwohnern besteht.

00:01:57: Und auch vielen Menschen, die aus verschiedenen Teilen des Landes hierher kommen –

00:02:02: aus geschäftlichen

00:02:03: Gründen für den öffentlichen Dienst und aus vielen anderen

00:02:07: Gründen.".

00:02:14: Für unsere Zuschauer ist der Name Fulani mit Terroranschlägen gegen Christen verbunden.

00:02:19: Andererseits haben sie die Hausserkultur erwähnt, Sie selbst sind Angehöriger der Hausserkultur?

00:02:25: Ja!

00:02:26: Was ist das Besondere an der Haosserkultur und wie leben Sie mit den Fulanis

00:02:30: zusammen?".

00:02:32: Wie bei vielen

00:02:33: afrikanischen Volksgruppen ist der Gemeinschaftssinn der zentrale Wert der Haussahl.

00:02:39: Und dieser Gemeinsschaftssinn zeigt sich in der gemeinsamen Art der Landwirtschaft, wie die Menschen füreinander Landwirtschaft

00:02:46: betreiben.".

00:02:48: Sie sind also Bauern und die Fulani sind größtenteils Nomaden – Die Vieh treiben!

00:02:53: Wie leben sie mit ihnen zusammen?

00:02:56: Nun was das langjährige Zusammenleben mit den Fulani betrifft, so bestand zwischen diesen beiden Volksgruppen ein gutes Verhältnis.

00:03:04: Sie lebten seit Jahrhunderten glücklich zusammen.

00:03:11: Wie viele Christen im Norden Nigeria's haben sie selbstverständlich familiäre Bindungen zu muslimen?

00:03:17: Ihr Vater ist sogar ein Konvertit vom Islam!

00:03:20: Ja mein Vater konvertierte von Islam.

00:03:24: Seine Eltern waren Muslime und er konvertierte schon früh in seinem Leben vom Islam zum Christentum, genauer gesagt als Teenager.

00:03:35: Und wir fragten ihn – warum hast du deinen Glauben gewechselt?

00:03:39: War

00:03:40: es wegen der Ausbildung?

00:03:42: Er sagte nicht nur wegen der Ausbildung, sondern wegen der Liebe die er von den ersten Missionaren erfuhr, die nach Nigeria kamen.

00:03:52: Er sah in ihn für sorgliche Menschen, Menschen die sich um seine persönliche Entwicklung sorgten.

00:04:00: Sie waren nicht seine Eltern aber sie wollten dass er eine Ausbildung erhielt dass er selbst bestimmt war.

00:04:10: Sie wollten das Beste aus ihm herausholen,

00:04:13: also

00:04:14: wegen der Liebe die er von den Missionaren erfuhre,

00:04:18: ihrer

00:04:18: Fürsorge und nicht nur wegen der Ausbildung.

00:04:22: Er sagte an diesen Menschen sei etwas

00:04:25: Besonderes.".

00:04:34: Was haben Sie von Ihrem Vater gelernt?

00:04:36: Nun, ich würde sagen viele Dinge.

00:04:38: Das Erste ist der Sinn für Disziplin den er uns als seinen Kindern vermittelt hat.

00:04:46: Ich weiß nicht ob es an seinem Hintergrund als Lehrer liegt.

00:04:50: Wissen sie, er hat uns zeitbewusstsein eingeflößt und die Tatsache dass wir jedes mal etwas erreichen müssen.

00:04:59: Er stellte uns Fragen wie, sag mir am Ende des Tages bitte.

00:05:03: Was habt ihr heute getan?

00:05:06: Was habt Ihr heute

00:05:07: erreicht?".

00:05:08: Ich musste ihm eine Liste der Dinge geben die wir getan haben.

00:05:13: Für ihn bedeutete das also Zeitbewusstsein – jedes Mal!

00:05:18: Wir sollten sehr produktiv mit der Zeit umgehen und nicht zulassen dass die Zeit einfach so verstreicht.

00:05:25: Und dann sagte er uns am Ende des Tages, dass jeder um siebzehn oder achtzehn Uhr zurück sein muss.

00:05:32: Jeder muss zum Abendgebet zu Hause sein.

00:05:36: Das eine war also der Sinn für Disziplin, den er uns vermittelt hat und das andere ist auch um seinen Glauben, denen er sehr ernst nahm, da er nach seiner Bekehrung täglich die heilige Messe besuchte.

00:05:51: Er sorgte dafür dass wir Zuhause einen Rosenkranz hatten – einen Familienrosenkranz!

00:06:00: Am Betet bleibt zusammen.

00:06:03: Das war sein berühmter Slogan, und die ganze Zeit lehrte er uns die Bedeutung unseres Glaubens.

00:06:10: An Feiertagen rief er uns und sagte heute feiern wir das Fest dieses oder jenes Heiligen – und das ist seine Geschichte!

00:06:19: So erfuhren wir von den Geschichten der Heiligen, die er mit uns

00:06:23: teilte.".

00:06:27: In einem überwiegend muslimischen Umfeld unterscheidet sich das von der Lebenseinstellung der Muslime.

00:06:32: Muslime leben ihren Glauben auch sehr

00:06:34: ehrlich.".

00:06:37: Ich denke schon, dass er diese Leidenschaft aus dem Islam mitgebracht haben könnte!

00:06:42: Man kann seine Wurzeln nicht verleuten – es besteht kein Zweifel, dass Muslime eine sehr ausgeprächte Gebetskultur haben.

00:06:50: Fünfmal am Tag und viele von ihnen setzen das um.

00:06:55: Es ist also möglich, dass das eine Wirkung oder einen Einfluss auf ihn hatte.

00:07:00: Dass er sein Gebetsleben sehr ernst nahm.

00:07:03: Einmal gab ich ihm ein Brevier als ich Seminarist war und er sagte dies sei das wunderbarste Geschenk, was sich ihm gemacht habe weil es ihm beigebracht hat wie man zu regelmäßigen Tageszeiten betet und er lernte die Psalmen zu schätzen.

00:07:21: Wie ist Ihr Verhältnis zu muslimen, abgesehen von der spirituellen Seite?

00:07:25: Wo gibt es Höhen und Tiefen?

00:07:33: Nun, es gibt Höhen- und Tiefen.

00:07:35: Wie ich schon sagte, anfangs gab es ein sehr gutes Verhältnis zwischen Christen und Muslimen.

00:07:41: Wir sprachen lange Zeit von friedlicher Koexistenz Bis radikale Strömungen mit extremistischen Ideologien einzukielten.

00:07:51: Es kamen Sekten ins Land, die sagten sie würden die Religion reformieren.

00:07:57: Sie sagten, die Religion sei zu schwach und sie seien gekommen um sie zu

00:08:01: stärken.".

00:08:03: Als diese Sekten ins Land kamen, wurde das Verhältnis zu unseren muslimischen Nachbarn zunehmend problematischer.

00:08:11: Aber

00:08:11: wir lebten jahrelang zusammen bis es aufkam was wir als radikalen Islam oder politischen Islam bezeichnen könnten – einen Islam mit extremistischen Ideologien.

00:08:32: Wie stark sind diese Sekten, wie viele Muslime verfallen diesen Ideologien?

00:08:38: Nun,

00:08:38: es gibt eine ganze Menge davon und die Zahl der Sekten, die sich hier niederlassen nimmt exponentiell zu.

00:08:46: Manche werden von Ausländern finanziert aber wir haben gesehen dass einige dieser Sekten Ärger mit sich bringen viel Ärger Und abgesehen von diesen extremistischen Ideologien gibt es auch die Politisierung des Islam Und genau darin liegt die Gefahr in der Politisierung.

00:09:05: Und hier kam die Sharia ins Spiel, denn die Shariya wurde von Politikern initiiert oder gefördert.

00:09:12: Die gewählt werden wollten und die populär sein wollten.

00:09:16: Sie dachten nicht darüber nach wie sie das friedliche Zusammenleben fördern könnten?

00:09:22: Alles was sie wollen ist Popularität!

00:09:25: Wie

00:09:25: sie wissen gehen Politik und Popularität Hand in Hand Und sie werden wiedergewählt.

00:09:31: Was auch immer Sie populär machen oder an der Macht halten würde, was auch immer Ihre Macht legitimieren würde – Sie tun es!

00:09:39: Ohne über die langfristigen Folgen

00:09:42: nachzudenken.".

00:09:49: Wie leben Christen unter der Scharia?

00:09:51: Erleben Sie zum Beispiel Diskriminierung?

00:10:01: Im Vorfeld der Einführung der Sharia herrschte zunächst eine deutlich spürbare Angst.

00:10:08: Ich erinnere mich, als ich vor der Einführung Sekretär der Christian Association of Nigeria im Bundesstaat Sokoto war.

00:10:17: Wir gingen damals zum Gouverneur um ihn unsere Bedenken mitzuteilen und er sagte es würde kein Problem

00:10:24: geben.".

00:10:25: Aber später bemerkten wir gewisse Meinungsverschiedenheiten.

00:10:30: Einige Muslime begannen, die Bedeutung der Sharia falsch zu interpretieren.

00:10:36: Das Zusammenleben begann sich zu ändern.

00:10:40: Einigen begannen uns zu beschimpfen und als Ungläubige zu bezeichnen und dergleichen.

00:10:47: In der Praxis

00:10:48: haben wir bemerkt dass dem politischen Islam so viele Dinge fehlten Denn wir sahen keine Gerechtigkeit.

00:10:58: Die

00:10:58: Politiker blieben so korrupt wie eh und eh!

00:11:02: Es

00:11:02: gab keine Veränderung, keine wesentliche Veränderungen im Leben der politischen Elite.

00:11:09: Soweit Bischof Gerald Mama Musa aus Nigeria hier bei Weltkirche aktuell auf Radio Horeb.

00:11:17: Nach der Musik geht es weiter mit der Frage, wie eine kleine christliche Minderheit ihre Kirche im muslimisch geprägten Norden Nigerias überhaupt aufbauen kann.

00:11:28: Bleiben Sie bei uns!

00:11:30: Willkommen zurück bei Weltkirche aktuell auf Radio Horeb ihrer christlichen Stimme in Deutschland.

00:11:37: heute zu Gast Bischof Geralt Mama Musa aus Nigeria.

00:11:42: Im Gespräch mit André Stiefenhofer geht es jetzt um den Alltag der Christen im Norden des Landes, zwischen Wachstum, Diskriminierung und der Hoffnung auf Frieden.

00:11:55: Sie sind also eine Minderheit!

00:11:57: Wie bauen sie ihre Kirche auf?

00:11:59: Wo sind die Grenzen?

00:12:00: in welchem Umfang können sie unter diesen Bedingungen die Kirche

00:12:03: ausbauen?".

00:12:14: Es gibt liberale Beamte, sie wissen schon Regierungsbeamte.

00:12:18: Aber es gibt auch welche die sich von Ideologien leiten lassen vor allem von politischen oder religiösen Extremisten, Ideologien wenn es um den Umgang mit Vorschriften geht.

00:12:31: So gibt es zum Beispiel in einigen Ministerien Leute die Christen diskriminieren.

00:12:37: Es gibt systematische Diskriminierung.

00:12:40: Systematische

00:12:41: Diskriminierung in Bezug auf Beschäftigung Auf Beförderung am Arbeitsplatz Auf Zugänge Auf Chancen Auf Ressourcenverteilungen Manchmal Bezüglich Ungleichheiten, wobei die Minderheiten an die Wand gedrängt werden und die Mehrheit dann alles bekommt.

00:13:01: Als

00:13:01: Minderheit haben wir also oft

00:13:03: gelitten.".

00:13:16: Sie erleben in all den genannten Punkten Diskriminierung – gibt es auch Verfolgung?

00:13:20: Erleben sie Gewalt?

00:13:24: Ja, es

00:13:25: gibt Zeiten in denen wir Gewalt erleben.

00:13:28: Ich möchte eine unserer Kirchen als Beispiel nennen.

00:13:32: Eine unserer Kirche wurde dreimal niedergebrannt.

00:13:36: sie wurde nieder gebrannt Sie wurde wieder aufgebaut und erneut niedergebrennt Und dann gab es ein drittes Mal einen Brand in der Kirche.

00:13:46: Immer wenn es zu Missverständnissen kommt, kommen übeltäter in die Kirche und setzen sie in

00:13:52: Brand.".

00:13:56: Und was ist Ihre Antwort auf all diese Bedrohungen, Verfolgung, Diskriminierung?

00:14:01: Was tun Sie außer mit den Politikern zu

00:14:02: reden?".

00:14:04: Ja,

00:14:05: wir sprechen nicht nur mit Politikern sondern auch mit den Menschen.

00:14:09: Denn wir sind vor allem Anhänger von Jesus

00:14:12: der als

00:14:12: Fürst des Friedens bekannt ist.

00:14:15: Der selbe Jesus, der sagt Selig sind die Friedensstifter denn sie werden Kinder Gottes genannt.

00:14:23: Wenn wir weiterhin Anhänger des Fürsten des Frieden bleiben wollen müssen wir den Frieden bewahren anstatt Vergeltung zu üben, anstelle Rache zu

00:14:33: übten.

00:14:34: Anstelle unsere Nachbarn anzugreifen – selbst wenn sie uns angreifen!

00:14:40: Deshalb ermutigen wir unsere Leute weiterhin nicht nur mit Regierungsvertretern über unsere Beschwerden zu sprechen sondern auch in mitten dieser Herausforderungen friedlich und ruhig zu

00:14:54: bleiben.".

00:14:56: Und wie bauen Sie Ihre Kirche im Alltag?

00:14:59: Bauen sie beispielsweise neue Kirchen, sind sie in Ihrer Region auch seelsorgerisch tätig oder reicht die Sicherheitslage dafür nicht aus.

00:15:12: Interessanterweise

00:15:13: gibt es inmitten all dieser Unsicherheit Kirchen ,die zu klein sind um die Menschen aufzunehmen weil die Menschen weiterhin Kinder bekommen Und die Kirchen von vor zehn Jahren können an vielen Orten, die Menschen nicht mehr aufnehmen.

00:15:29: Wir sprechen heute also über die Ausweitung der Kirchen – es entstehen Kirchen!

00:15:35: Das heißt aber nicht dass keine Kirchen geschlossen werden.

00:15:40: Einer der Herausforderungen, die wir im Bundesstaat Katzina haben ist das Banditentum und viele in den nördlichen Bundesstaaten sind davon betroffen Unabhängig von Religion oder ethnischer Gruppe.

00:15:55: Viele sind davon betroffen.

00:15:57: Eine unserer christlichen Gemeinden wurde zum Beispiel vertrieben, ich musste sie dort besuchen wo sie jetzt sind.

00:16:06: Interessanterweise bietet ihnen ein Pastor einer evangelischen Kirche seine Kirche an.

00:16:13: Nach Ihrem Gottesdienst zu einer bestimmten Zeit gibt er den Katholiken und ihrem Katecheten die Möglichkeit, anschließend ihren eigenen Gottesdienst abzuhalten.

00:16:25: Das ist eine der Herausforderungen, denen wir uns stellen

00:16:28: müssen.".

00:16:29: Wir haben einige Kirchen, die expandieren.

00:16:32: Etwa zwei oder drei Gemeinden wurden von Banditen vertrieben und können nicht mehr in diesem gemeinden Leben.

00:16:40: Und wir suchen nach einem Ort an dem wir neue Kirchen für sie bauen

00:16:44: können.".

00:16:47: Sie sagen Banditen.

00:16:49: Wir hören Politiker aus Nigeria oft darüber reden, dass das Sicherheitsproblem vor allem ein wirtschaftliches oder sociologisches Problem sei.

00:16:57: Vielleicht hat es auch mit dem Klimawandel zu tun – Mit der Einwanderung von Menschen aus dem Norden und so weiter.

00:17:03: Wie groß ist der religiöse Faktor bei all dem?

00:17:06: Das heißt wie groß ist die islamistische Bedrohung wenn ich das so sagen

00:17:09: darf?".

00:17:10: Okay,

00:17:11: wenn Sie die Wurzeln oder Ursachen der Unsicherheit in Nigeria untersuchen möchten, müssen sie Sie als mehr dimensionale Wurzel betrachten.

00:17:22: Da sind wirtschaftliche Aspekte zum Beispiel, die Wasserknappheit an manchen Orten wo die Nomaden mit ihren Kühen umherziehen und keine Wasserstellen- oder Weideflächen für Sie haben.

00:17:34: Das ist also ein Teil davon.

00:17:40: zwischen Bauern und Törten kommt, entwickeln sich entweder zu ethnischen oder zu ethnisch religiösen Konflikten.

00:17:48: Insbesondere wenn dies im mittleren Gürtel geschieht.

00:17:53: In Nigeria gibt es die religiösste Dimension der Konflikte wie ich bereits erwähnt habe.

00:18:00: Extremistische religiose Sekten, die mit allen möglichen Ideologien ins Land kommen.

00:18:07: Das ist die religiöse Dimension und dort liegen die religiosen Wurzeln.

00:18:12: Im Nordwesten des Landes beispielsweise, genauer gesagt im Oktober-November-Zweißundvierundzwanzig gab es Schlagzeilen über eine neue religiose Gruppe, die ins Land gekommen ist und junge Männer rekrutiert und ihnen riesige Geldsummen bietet – und wir fragen uns zu welchem Zweck?

00:18:32: Um das Land zu destabilisieren, was hat das mit Religion zu tun?

00:18:38: Aber sie bezeichnen sich selbst als religiöse Gruppe.

00:18:42: Das ist also die religiose Dimension davon.

00:18:46: Abgesehen von der politischen Sharia, die die Politiker eingeführt haben gibt es auch Extremisten, religiöser Sekten, die ins Land kommen um Unruhe zu stiften.

00:19:10: Es ist also

00:19:12: mehrdimensional.

00:19:24: Glauben Sie, die religiöse Komponente schürt das Feuer lediglich?

00:19:27: Aber entfacht es

00:19:28: nicht?".

00:19:30: Ja.

00:19:31: Die religiose Dimension kommt auch in der Interpretation jedes Konflikt als religiös zum Tragen – ob er nun politisch oder ethnisch ist!

00:19:41: Es ist bequem und emotional jeden Konflekt als religios zu betrachten.

00:19:47: Es ist also richtig seine vielschichtigen Wurzeln.

00:19:57: Kirche in Not möchte der Kirche Nigeria in diesem vielschichtigen Kampf helfen.

00:20:02: Natürlich ist es in erster Linie ein Kampf um Seelen, aber auch darum das Leben der Menschen zu verbessern.

00:20:08: Was brauchen Sie am meisten von uns aus Europa?

00:20:11: Ich

00:20:11: würde sagen wir brauchen vier sehr wichtige Dinge vom Kirchennot.

00:20:16: Das erste ist die Ausbildung von Seelsorgerl – das ist sehr wichtig!

00:20:23: Das ist wichtig, weil wir dieses Jahr zwölf Seminaristen von fünfzig Bewerbern aufgenommen haben.

00:20:30: Wahrscheinlich hätten wir zwanzig oder fünfundzwanzig nehmen sollen.

00:20:36: Aber wir haben nicht die Mittel um all diese Seminarist zu unterstützen.

00:20:41: also konnten wir nur zwölfe aufnehmen und dank Kirchenot haben wir die Ausbildung dieser Seminariten unterstützt.

00:20:50: Das zweite, wofür wir die Unterstützung von Kirchen in Not brauchen ist die Bildung.

00:20:57: Bildung weil wir so viele Menschen haben, die die Schule abgebrochen haben.

00:21:04: Wir haben so viele Kinder im schulpflichtigen Alter deren Eltern es sich aber nicht leisten können sie zur Schule zu schicken.

00:21:14: Dieses Jahr habe ich als Bischof das Schulgeld für so viele Kinder bezahlt, die obdachlos geworden sind.

00:21:23: Bildung

00:21:24: bedeutet also nicht nur Stipendien zu vergeben sondern auch Schulen zu bauen.

00:21:31: und dann ist da natürlich noch der andere Bereich in dem wir die Hilfe von Kirche in Not brauchen um die Menschen zu erreichen.

00:21:40: wissen sie Wir haben schlechte Straßen.

00:21:44: Es gibt Zeiten, in denen wir Kattischeten haben.

00:21:48: Aber sie können viele Rorte nicht erreichen weil sie nicht mobil sind etwa mit dem Motorrad oder dergleichen.

00:21:56: Kirchenot

00:21:57: hat die Kirche in verschiedenen Weisen unterstützt, vor allem durch die Förderung der Mobilität – sei es für die pastoralen Mitarbeiter, Priester-, Ordensleute- oder Bischöfe damit sie im Bereich der Evangelisierung so viele Menschen wie möglich erreichen können.

00:22:17: Evangelisierung hat mit Mobilität zu tun.

00:22:23: Es

00:22:24: geht um Bewegung.

00:22:26: Ohne

00:22:26: Bewegung können wir nicht evangelisieren!

00:22:36: Das ist also ein echter Aufruf zum Handeln an Kirche in Not,

00:22:40: der

00:22:40: Handlungsaufruf betrifft die Ausbildung von Seelsorgern und es geht um Bildung Darum, Menschen durch Bildung zu stärken.

00:22:50: Es geht darum, durch die Medien zu evangelisieren und auch darum, diejenigen, die evangelisiren zu unterstützen indem man ihnen Mobilität und Transportmittel zur Verfügung stellt Denn Evangelisierung bedeutet hinauszugehen.

00:23:07: es geht darum Menschen zu erreichen insbesondere Menschen an abgelegenen Orten Menschen an schwierigen Orten Menschen in fernen Ländern, das ist unsere Verantwortung als Seelsorger.

00:23:22: Und wir brauchen die Hilfe der Kirche in Not um so viele Menschen wie möglich zu

00:23:27: erreichen.".

00:23:31: Das ist also eine Aufgabe, die sie dem Publikum unseren Wohltetern übertragen und ich denke wir werden diese Aufgabe erfüllen!

00:23:38: Vielen Dank Herr Bischof dass Sie uns heute die Situationen Katziner dargelegt haben.

00:23:45: Danke, dass ich hier sein durfte.

00:23:48: Bischof Geralt-Mama Musa aus Nigeria war das mit seinem Zeugnis eines Glaubens der Brückenbauen will statt neue Grenzen zu ziehen.

00:23:59: Mit ihm sprach André Stiefenhofer und wir bleiben hier bei Radio Horep gleich in Afrika.

00:24:07: allerdings wird der Blick nun noch einmal deutlich ernster.

00:24:11: In der Sahelzone breiten sich Gewalt, Terror und Vertreibung immer weiter aus.

00:24:18: Und besonders Christen geraten dabei zunehmend unter Druck!

00:24:23: Nach der Musik spreche ich mit meinem Kollegen Tobias Lena von Kirche in Not über die dramatische Lage in Ländern wie Burkina Faso, Mali oder Mozambique.

00:24:37: Radio Horeb ihre christliche Stimme in Deutschland.

00:24:40: Sie hören das Magazin Weltkirche aktuell.

00:24:44: Wenn von Christen Verfolgung die Rede ist, denken viele zuerst an den Nahen Osten oder vielleicht an China- oder Nordkorea.

00:24:53: Doch eine der gefährlichsten Regionen für Christen liegt mittlerweile in Sub-Sahara Afrika.

00:25:00: Dort breiten sich jihadistische Gruppen immer weiter aus mit brutalen Folgen für die Bevölkerung und besonders für christliche Gemeinden.

00:25:12: Über diese Entwicklung spreche ich jetzt mit Tobias Lehner von der Presseabteilung von Kirche in Not.

00:25:19: Hallo, Tobias!

00:25:20: Hallo Volker Ich freue mich wieder hier zu sein.

00:25:23: Tobias wenn man auf Sub-Sahara Afrika schaut entsteht schnell der Eindruck Die Gewalt breitet sich immer weiter aus.

00:25:32: Was passiert denn dort gerade?

00:25:34: Ja, du hast völlig recht.

00:25:35: Die Beobachtung ist die Gewalt.

00:25:37: Breitet sich aus.

00:25:38: dafür stehen Länder wie Nigeria, Mali, Vorkina Faso und Niger.

00:25:42: Die demokratische Republik Kongo oder Mozambik.

00:25:45: Es sieht sich wirklich ein Krisengürtel des Terrors vom Sahel bis in den Süden des Kontinents bis nach Mozambique.

00:25:53: dabei handelt es sich nicht um isolierte Gruppen sondern um ein immer stärker vernetztes System von verschiedenen schihadistischen Bewegungen.

00:26:01: Diese Gruppen nutzen schwach gestaltliche Strukturen durch die sie gegrenzen, armut etische Spannungen aus.

00:26:09: Sie tauschen Waffenkämpferpropaganda aus und können sich deshalb auch sehr schnell an neue Situationen anpassen.

00:26:16: Die Zahlen sind wirklich erschreckend.

00:26:18: Allein im Jahr, zwanzigzwanzig so melden Beobachter zweiundzwanzichtausend Tote.

00:26:24: muss sagen natürlich nicht nur Christen sondern es trifft auch die muslimische Bevölkerung.

00:26:29: das muss man ganz deutlich sagen.

00:26:31: aber Christen geraten immer mehr ins Visier, vor allem dort wo die Kirche sichtbar und gesellschaftlich präsent ist.

00:26:39: Darauf hat vor kurzem auch Papst Leo hingewiesen der sich sehr besorggezeigt hat in einem Mittagsgebiet über die Gewalt in der Sahelzone und so Gebet und Solidarität aufgerufen hat

00:26:51: Ja, du hast es gerade gesagt und auch Kirche in Not schreibt in seinem Religionsfreiheitsbericht das auch sehr viele Muslime-Opfer dieser jihadistischen Gewalttaten werden.

00:27:03: Gleichzeitig sprechen viele Beobachter inzwischen aber auch von gezielten Angriffen auf Christen.

00:27:11: heißt dass das Religion zunehmend zum eigentlichen Konfliktkern in dieser Region wird.

00:27:17: Sagen wir mal so, es gibt viele Konflikte, Kerne wenn man so sagen will.

00:27:22: Wirtschaftliche Gründe, politische Gründe Vorherrschaft über eine ganze Region aber eben auch eindeutig eine religiöse Dimension.

00:27:31: Christen werden gezielt angegriffen das zeigen die Gewaltmuster in vielen Findländer.

00:27:37: In Nigeria zum Beispiel betreffen die Angriffe viele überwiegend christliche Dörfer und Regionen die historisch der Islamisierung wieder standen haben.

00:27:45: Da werden Kirchen niedergebrannt, Geistliche entführt, Gottesdienste attackiert.

00:27:50: gleichzeitig sterben aber wir haben es schon mehrfach angesprochen auch viele Muslime die sich dem Extremismus widersetzen oder die die jihadistische Ideologie ablehnen.

00:28:00: und das macht die Situation so gefährlich.

00:28:02: Der Jihadismus versucht Gesellschaften entlang religiöser Linien zu spalten.

00:28:08: genau deshalb betonen kirchenvertreter immer wieder wie wichtig inter-religiöse Dialog und gemeinsame Friedensinitiativen sind.

00:28:17: Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land ganz Afrikas, und neben den überfällen journalistischer Gruppen wie Boko Haram dort hört man aber auch immer wieder von Übergriffen der Fulani.

00:28:34: Wer sind diese Fulani eigentlich?

00:28:36: Und worum geht es da?

00:28:38: Die Vulanis sind eines der größten Hirtenvölker Afrikas, also umherziehende Normalen ins uraltes Volk.

00:28:46: Die auch nicht nur in Nigeria leben sondern in mindestens sogar über zwanzig Ländern der Sahelzone und Westafrikas.

00:28:54: Und man muss auch sagen die meisten Vulani haben gar nichts mit Terrorismus zu tun.

00:28:58: Viele sind selbst Opfer von Gewaltvertreibung.

00:29:01: Gleichzeitig ist es aber so dass schihadistische Gruppen gezielt junge Fulani rekrutieren.

00:29:07: Das betrifft ganz oft junge Männer aus ganz armen sozialen Schichten ohne Bildung, ohne Land – das ist ja ganz wesentlich für Nomadenvolk.

00:29:17: wo können wir unsere Herden hintreiben?

00:29:19: Diese Lebensbedingungen werden immer prekärer.

00:29:22: Da kommen Faktoren dazu wie die Landknappheit Konflikte um Wasser, die klimatischen Veränderungen aber auch ethnische Spannungen und besonders in Nigeria eben dieser Konflikt sehr explosiv entwickelt.

00:29:36: und es geht einfach der Kampf, sagen wir mal um Ressourcen und Einfluss einher mit einer jihadistischen Ideologie.

00:29:43: Da spielt Religion erstmal eine zweitrangige Rolle aber natürlich spielt sie in dieser ideologischen Schulung gerade den jungen Kämpfer mit hinein.

00:29:54: die Fulanes sind nicht einfach nur Täter Sie sind auch Opfer dieser Situation.

00:29:59: man muss beides eben sehen.

00:30:00: das gibt komplexe soziale Ursachen und es gibt aber auch die reale Gewalt gegen Christen.

00:30:06: Man kann das eine ohne das andere ja nicht wahrnehmen, nicht akzeptieren.

00:30:11: wir müssen nicht nur über Landkonflikte sprechen sondern wir müssen eben auch über reale und sehr brutale Gewalt gegenüber Christen durch ideologisierte Fulani sprechen.

00:30:23: Blicken wir jetzt nach Mosambik, das liegt ja genau auf der anderen Seite von Afrika.

00:30:27: Nämlich im Osten doch auch dort herrscht Terror im Norden des Landes.

00:30:34: Gelten denn da die gleichen Faktoren oder hat der Terror dort ganz andere Gründe?

00:30:40: Ja man sieht einfach du hast gesagt, wer auf der andern Seite des Kontinents wie weit sich dieser Terror tatsächlich durch ganz Afrika frisst... Die Ursachen!

00:30:49: Einerseits gleich und andererseits sehr verschieden.

00:30:51: Ich versuch's mal aufzudröseln.

00:30:53: Als islamistischen Angriffe, jihadistische Angriff in Mosambik begannen sie etwa im Jahr zweizig zwanzig siebzehn.

00:31:00: da wusste keiner so recht wo kommen diese Terroristen eigentlich her?

00:31:04: Man festgestellt sie sind importiert sozusagen auch aus anderen Ländern die sich jetzt sozusagen neues Betätigungsfeld erobert haben.

00:31:12: Es geht um politischen Einfluss in einer ganzen Region, das ist gleich.

00:31:15: es geht aber auch um wirtschaftliche Faktoren gerade im Norden Mosambiks.

00:31:20: Das ist der Schauplatz von wirklich schweren Terrorangriffen.

00:31:24: Da finden große Erdöl-Bohrungen statt und damit verschaffen sich natürlich solche Terroristen eine Einnahmequelle.

00:31:30: Auch das Runde sozusagen, die ist eine Eroberungstrange von extremistischen Gruppen in der Region ab.

00:31:39: Ich sage bewusst nicht um das nochmal zu sagen islamische Gruppen weil auch hier die Muslime ganz schwer unter den Ausschreitungen leiden aber natürlich sozusagen die am meisten verhasste Gruppe für solche Terroristen sind die Christen und da stellen wir einfach auf fest dass Mosambik ein großer Schauplatz geworden ist.

00:31:59: Erst vor wenigen Wochen ist eine Kirche wieder niedergebrannt worden, die sowas wie ein Leuchtturm auch der katholischen Präsenz im Norden von Mozambique war.

00:32:08: Das ist eine wirklich schreckliche Situation und die Zahlen sprechen auch für sich über sechstausend Menschen schon gestorben und mehr als eins Komma drei Millionen vertrieben natürlich nicht nur Christen darunter sondern gesamte Bevölkerung Und das ist wirklich ein Drama dass ich da abspielt.

00:32:25: man muss auch nicht beachtet von der Weltöffentlichkeit.

00:32:29: Trotz der Gewalt, trotz der Gefahren auch die da mit verbunden sind bleiben Priester, Ordensleute und kirchliche Helfer bei den Menschen.

00:32:40: Was bedeutet die Kirche für die Menschen in diesen Regionen heute ganz konkret?

00:32:45: Große Antwort alles!

00:32:47: Sie bedeutet alles für diese Menschen was wenig oder gar keine funktionierenden staatlichen Strukturen gibt oft nur von den christlichen Anlaufstellen kommt.

00:32:58: Übrigens Hilfe für alle, denn Nächstenliebe fragt nicht nach dem Taufschein.

00:33:05: Kirche organisiert Nothilfe Unterkünfte, Lebensmittel, Trinkwasserversorgung.

00:33:10: Schulunterricht ganz wichtig und gleichzeitig geht es aber auch hier um die geistliche Hilfe.

00:33:16: Menschen brauchen Trost, Stärkung im Glauben.

00:33:19: Seelsorge für dramatisierte Menschen ist extrem wichtig.

00:33:23: Betreuung von jungen Frauen und Mädchen, die leider Gottes oft so ein Islamisten entführt, zwangsverheiratet zur Konversion gezwungen missbraucht werden.

00:33:32: das sind Topthemen Leider Top-Themen in Mosambik, aber auch in vielen anderen Ländern.

00:33:37: Der Sahelzone und Kirchenot versucht einfach da... zu helfen, zu unterstützen und zu fördern dank unserer Wohltäter hierzulande.

00:33:46: Und genauso wichtig ist aber auch die Förderung des interreligiösen Dialogs aus Christen-Muslimen zusammenstehen.

00:33:51: Es gibt eine gemeinsame Erklärung von Christen und Muslimen in Mosambik.

00:33:55: Die Mehrheit ist also eine Erklärungen, die man jetzt mit Leben füllt.

00:33:58: Man sagt wir wollen zusammen stehen, Solidarität zeigen.

00:34:00: Wir unterstützen einander wenn eine Kirche oder eine Moschee angegriffen wird.

00:34:06: Das ist wirklich Dialog im Alltag der doch trotz aller diese der Nachrichten und das Berichten unserer Projektpartner auch wieder hoffnungsvoll stimmen kann.

00:34:16: Vielen Dank Tobias für diese Einordnung und bis zum nächsten

00:34:20: Mal!

00:34:21: Danke Volker, bis zum nächstem mal.

00:34:23: Soweit Tobias Lena von Kirche Not über die dramatische Lage in der Sub-Sahara und Sahelzone.

00:34:31: Regionen in denen Gewalt, Terror und Vertreibung für viele Menschen längst zum Alltag geworden sind.

00:34:39: Mehr Informationen zur Lage der Religionsfreiheit weltweit und aktuelle Länderberichte finden Sie im Internet unter www.religionsfreihait-weltweit.de.

00:34:53: Diese Sendung können Sie wie gewohnt im Podcastbereich von Radio Horeb unter horep.org noch einmal nachhören.

00:35:03: Das war Weltkirche aktuell für heute.

00:35:06: Am Mikrofon war ihr Volker Nigewöner von Kirche in Not.

00:35:10: Vielen Dank fürs Zuhören und bleiben Sie behütet!

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