Katholisch in Kasachstan; Die Märtyrer von Uganda
Shownotes
Die Themen:
- Katholisch in Kasachstan. Mit Pater Leopold Kropfreiter, Gemeinschaft der Diener Jesu und Mariens
- Die heiligen Märtyrer von Uganda
Erstausstrahlung: 31. Mai 2026; © KIRCHE IN NOT
Katholische Kirche in Kasachstan – das klingt für viele zunächst exotisch. Doch mitten in Zentralasien, im Norden des Landes nahe der russischen Grenze, lebt eine kleine, aber erstaunlich lebendige Kirche. Der österreichische Missionar Pater Leopold Kropfreiter begleitet dort katholische Gemeinden, leitet eine Schule und erlebt, wie Menschen in einem von sowjetischer Vergangenheit und muslimischer Kultur geprägten Land neu nach Glauben und Orientierung suchen.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Grüß Gott und herzlich willkommen bei Weltkirche Aktuell hierbei Radio Horeb und Radio Maria.
00:00:06: Aus dem Studio des päpstlichen Hilfswerks Kirchenot begrüßt sie Volker Nigwöner!
00:00:13: Wenn wir an die katholische Kirche denken, dann denken viele zuerst an Europa – an unsere Themen, unsere Debatten und unsere Situation vor Ort.
00:00:26: Aber Kirche lebt auch an Orten, die viele von uns kaum im Blick haben.
00:00:32: Zum Beispiel im Norden Kassastans – fast schon in Südsibirien!
00:00:38: Dort wo die Winter eisig sind, die Wege weit und Katholiken nur eine kleine Minderheit bilden.
00:00:46: Und genau dort lebt und arbeitet seit vielen Jahren ein österreichischer Missionar Pater Leopold Kropfreiter.
00:00:56: Er begleitet kleine katholische Gemeinden, leitet eine Schule und erlebt hautnah wie Glaube in einem Land aussieht.
00:01:06: Das geprägt ist vom Erbe der Sowjetunion, vom Islam und zugleich von einer erstaunlichen Offenheit vieler
00:01:15: Menschen.".
00:01:16: Mit ihm sprach André Stiefenhofer.
00:01:19: Herzlich willkommen!
00:01:21: Dankeschön!
00:01:21: Grüß Gott!
00:01:23: Pataleopold, wie kommt denn die katholische Kirche überhaupt nach Kassastan?
00:01:27: Wer sind die Katholiken dort?
00:01:29: Ja das ist wirklich eine sehr gute und interessante Frage.
00:01:33: Eigentlich ist die kartholische kirche in Kassistan schon uralt.
00:01:37: Es gibt schon Funde aus dem vierten Jahrhundert wo schon christliche Grabsteine gefunden wurden Und später dann auch nistorianische Christen.
00:01:48: Ich glaube die wurden ja aus dem römischen Reich glaub ich verbannt und haben dann später im Gebiet von Kasachstan und Zentralasien ihre neue Heimat gefunden.
00:01:59: Dann später, im Mittelalter gab es wieder katholische Kirche.
00:02:03: ich glaube zur Zeit der Mongolen gab es richtige Bistümer auf dem Gebiet vom Kasachstern Franziskana die als Missionare und auch Dolmetscher gearbeitet haben also großartige Missionare.
00:02:17: viele von ihnen haben danach den Märtyrer Tod erlitten.
00:02:22: Nach dieser Zeit viele Jahrhunderte eigentlich, von katholischer Seite ist sehr wenig los.
00:02:29: Später kamen die russische Autodoxekirche mit dem russischen Imperium wieder nach Kasastan durch den Kolonialismus.
00:02:38: Da gab es im Prinzip keine Katholiken.
00:02:41: Die kamen erst wieder im zwanzigsten Jahrhundert Durch den größten Christenverfolger würde ich sagen des zwanziger Jahrhunters Josef Stalin.
00:02:51: Der hat aus der gesamten Sowjetunion, also aus vielen Teilen Ost-Europas Christen, Katholiken Ordensleute Intellektuelle in die weiten Steppen Kasestans deportiert oder auch Sibiriens.
00:03:08: Die mussten dort in Lagerleben Zwangsarbeit für Richten Kohle befördern Oder auch zum Beispiel Leitungen für Erdöl und Erdgas bauen.
00:03:18: Also da waren dann wieder plötzlich hunderttausende Katholiken auf dem Gebiet von Kasustan.
00:03:24: Das war das zwanzigste Jahrhunderte.
00:03:26: Wir sagen deswegen manchmal auch, dass Josef Stalin der größte Missionar von ganz Zentralasien war aber natürlich irgendwie mit sehr viel Ironie.
00:03:39: Die damals angesiedelten Deutschen oder Polen oder andere Osteuropäer, die sind natürlich nach dem Fall der Mauer.
00:03:47: Nach dem Fall des eisernen Vorhangs vielfach wieder in ihre Heimat zurückgekehrt.
00:03:52: Ja.
00:03:52: Gibt es denn heute noch so deutsche polnische europäische Spuren im Kasachstan?
00:03:57: Ja!
00:03:58: Es gibt sie noch und eigentlich auch noch sehr viele.
00:04:01: Sie haben schon gesagt, sehr viele Deutsche doch Polen sind zurückgezogen und das war wirklich ein Eine ganz komische Situation.
00:04:10: In den letzten Jahren, als Kassas dann unabhängig wurde, hatten wir über eine Million Katholiken auf dem Gebiet von Kassastan.
00:04:18: Heute sind es vielleicht hundertzwanzigtausend.
00:04:21: Aber es gibt sie!
00:04:23: Besonders im Norden und in Zentralkassastans haben wir ganz viele Nachkommen.
00:04:28: Das sind mittlerweile die Enkel- und Urenkel der Menschen, die unter Stalin deportiert wurden Also der Helden könnte man sagen, oder auch der Märtyrer des Sowjetzeit.
00:04:40: Die Kinder sind jetzt da und wir arbeiten mit ihnen zusammen und mit vielen anderen auch die neu dazukommen.
00:04:48: Wenn man als Deutscher an Sibirien denkt dann denkt man ganz weit im Norden, ganz weit am Osten aber Kassastan grenzt ja beinahe schon an Sibilien.
00:04:57: Wo arbeiten Sie denn in Kassasta?
00:04:59: Ja, ich arbeite im Norden Kasachstans.
00:05:03: Das liegt ungefähr auf der Höhe von Hamburg würde ich sagen und diese Gegend geografisch gesehen ist schon Südsibirien.
00:05:13: also wir gehören irgendwie schon zu Sibirieren und das zeigt sich zum Beispiel dadurch dass wir keine so kale oder leere steppe haben.
00:05:23: unsere steppe ist schon sehr grün Wir haben immer wieder Birkenwälder Flüsse auch größere und kleinere Seen.
00:05:31: Im Frühling ist es sehr sumpfig bei uns, wir haben Hochwasser also schon Klimaereignisse die sehr an Sibirien erinnern.
00:05:40: Und dann auch sehr heiß im Sommer manchmal vierzig Grad.
00:05:44: Fünfundvierzig Grad kann sogar sein und sehr kalt im Winter.
00:05:48: da erleben wir auch Temperaturen Januar Februar minus dreißig Grad bis zu Minus Vierzig Grad kann durchaus passieren Und darauf müssen wir uns einstellen in Kaffersdann.
00:06:02: Sie leiten unter anderem eine Schule,
00:06:04: erzählen
00:06:04: sie uns doch mal ein bisschen von ihrer Arbeit und der Region, in der Sie leben jetzt mal von der Witterung abgesehen.
00:06:09: Was ist das für Menschen dort?
00:06:10: Und was können Sie denn bieten?
00:06:12: Ja unsere Schule feiert im diesem Jahr das dreißigjährige Jubiläum.
00:06:18: Sie heißt Schule St.
00:06:19: Lawrence.
00:06:20: Sie wurde also nineteenundseixundneinzig am treizehnten Mai der Fahrtimateag gegründet Von einem deutschen Priester, sein Name war Pater Lorenz Gawohl.
00:06:31: Er stammte aus Berlin und kam in den Norden Kasaustans.
00:06:36: Sein Ziel war damals eigentlich dass er sich um die Russland-Deutschen kümmert also um die vielen Deutschen die zum Teil siebzig Jahre keine Prieste mehr gesehen hatten.
00:06:46: Und da kam er in den Norden Kasaastans.
00:06:49: Er hat dann aber erlebt das viele dieser Menschen in den neunziger Jahren den Entschluss gefasst haben nach Deutschland auszuwandern.
00:06:58: Und dann war für ihn die große Frage, was tun?
00:07:02: Soll ich auch gehen oder gibt es für mich noch einen Auftrag in Kasostern?
00:07:07: Er hat dann wirklich für sich gesehen.
00:07:09: ja Ich möchte da bleiben ein christliches Fundament legen Für die neue Kirche Die aus anderen Menschen bestehen wird und gleichzeitig Menschen und Kindern helfen Aus Regionen die sehr bei den Fernsehen von jeder Infrastruktur.
00:07:26: Diesen Kindern wollte er helfen auf christlichen Fundament, eine gute Bildung und Scherzen für das Leben zu bekommen.
00:07:33: Und das ist unser Auftrag bis heute.
00:07:35: also.
00:07:35: er verstarb, Jahr zwei tausend eins.
00:07:39: kurz nach dem Papstbesuch von Papst Johannes Paul II in Kaffersdarn im zweiten November verstarbe er.
00:07:47: Senkrabi ist in Berlin naja und seit zweitausend arbeitet meine Ordensgemeinschaft, die Dienese und Mariens.
00:07:56: Und die Ordensgemeinschaft der Franziskarnerinnen von Vöckler Brück in wunderschönes Stadt in Österreich.
00:08:03: Wir arbeiten gemeinsam und kümmern uns um die Kinder- und Jugendliche unserer Schule für gute Bildung auf christlichem Fundament und auch Förderung verschiedener Talente, die die Kinder so mitbringen.
00:08:17: Kasachen sind jetzt meist Muslime.
00:08:19: Wie reagieren denn die Menschen auf den katholischen Glauben?
00:08:22: Geh mal davon aus, dass auch Muslime auf ihre Schule gehen.
00:08:24: Oh ja!
00:08:25: Kasachstan ist eigentlich wirklich ein Vielvölkerstaat.
00:08:29: Wir haben über hundert, ich glaube, hundertvierzig verschiedene ethnische Gruppen auf dem Gebiet von Kasachan.
00:08:36: Die Mehrheit – das sind Kasachen Ich denke, seventy-fünf Prozent der Bevölkerung sind Kasachn Aber auch viele Russen und dann viele, viele Gruppierungen Auf der Schule.
00:08:47: bei uns haben wir vierzehn verschiedene ethnische Gruppen.
00:08:52: Da sind Kasachen dabei, Russen, Ukraine, Polen aber auch Usbekien, Tataren usw.
00:08:59: Wirklich sehr spannend!
00:09:01: Die katholische Kirche ist ja letztlich einmal sehr unbekannt.
00:09:06: Wir sind eine kleine Minderheit in Kazakhstan mittlerweile nur noch Nullkommas sechs Prozent Prozent der Bevölkerung.
00:09:13: Bei einer Bevölkerung von zwanzig Millionen sind wir ca.
00:09:16: hundertzwanzig tausend, ja?
00:09:18: Das heißt es ist anders als in Europa wo jeder irgendwie schon mal vom katholischer Kirche gehört hat.
00:09:25: Man kennt uns nicht vielleicht höchstens vom Fernsehen und irgendwelchen Sendungen oder auch Filmen.
00:09:33: Deswegen sind wir unbekannt.
00:09:35: Wir haben die große Chance In ein unbekanntes Land dass uns das zu eröffnen Und den Menschen von der Schönheit des Glaubens, aber auch von der Schoenheit des menschlichen Lebens zu erzählen.
00:09:51: Und das ist etwas ganz Besonderes!
00:09:53: Wir erleben es auf der Schule.
00:09:55: Wir beginnen wirklich in der Schule damit dass wir unseren Kindern sagen du bist etwas einzigartiges.
00:10:02: So jemandem wie dich gibt es nur ein einziges Mal und ich denke das ist genau das was wir ja in der Schöpfungstheologie glauben.
00:10:10: Gott schafft nur Originale keine Kopien.
00:10:12: Und damit beginnen wir bei den Schülern und ich merke, dass dieser Ansatz für alle Kinder sehr gut tragbar ist und sehr gut verstanden
00:10:20: wird.".
00:10:22: Die Botschaft Jesu Christi als Schönheit zu vermitteln ist natürlich unser aller Auftrag und unser aller Wunsch aber es kommt ja immer auch auf das Auge des Betrachters an.
00:10:31: Ist das nicht ein ziemlicher Kulturschock für die Kasachen?
00:10:34: Für die Muslime wenn sie so mit der Botschaft Jesus Christi, mit dem Kreuz konfrontiert werden?
00:10:39: Ja und nein!
00:10:41: Das Kreuz spielt auch in der kasachischen Kultur durchaus eine große Rolle, wenn noch ein bisschen versteckt.
00:10:48: Ich möchte sie ein bisschen mitnehmen in die Kulturologie von Kazakhstan.
00:10:55: Die Kasachen waren eigentlich ein Nomadenvolk.
00:10:58: Sie lebten in Zelten und zogen im Sommer von Weidegrund zu Weidegründ Mit ihren Schafherden, Zerdeherden Im Süden auch mit ihren Kamelherden.
00:11:09: Ihre Behausung Das war eine Jürte, also ein Zelt.
00:11:13: Das konnte man sehr gut zusammenlegen und wieder aufbauen je nachdem wo man war.
00:11:18: das zelt wenn das aufgestellt war wurde oben befestigt mit einem Jurtenkreuz ja einem Kreuz.
00:11:26: Und dieses Kreuz das heißt Schanerak auf Kasachisch das hat eine besondere Bedeutung Wenn das richtig steht.
00:11:33: Also wenn es richtig befestig ist dann steht die Behausung fest Gut und sicher dann bricht es nicht nachts zusammen, dann lebt man in Sicherheit.
00:11:44: Das Schanerak also dieses Jürgenkreuz wurde auch in das Kassachische Staatswappen hineingenommen.
00:11:50: Auch unser Erzbischof in Astana der Hauptstadt, Erzbsbischoff Thomas Spetta hat das auch in seinem Bischofswappen ja?
00:11:58: Das heißt man könnte sagen, dass Kreuz ist schon da!
00:12:02: Es spielt eine ganz wichtige symbolische Bedeutung in der kassahischen Kultur Und für uns ist das ein ganz wichtiger Moment, den wir auch versuchen zu transportieren wenn wir mit Kasachen sprechen oder mit ihnen gemeinsam auch festefeiern.
00:12:19: Das Kreuz ist schon da.
00:12:20: man muss es nur erklären was damit gemeint ist.
00:12:23: Wenn das schon so in dieser Kultur vorkommt das Kreuz dann müsste das ja eigentlich ein fruchtbarer Boden für sie sein.
00:12:30: Gibt es denn Mission?
00:12:32: gibt es Bekehrungen?
00:12:33: Ist sowas überhaupt erlaubt?
00:12:34: Ja Kasustan ein Land, das größtenteils muslimisch ist?
00:12:41: Fünfundsiebzig Prozent.
00:12:43: Aber der Staat ist ein sekulare Staat!
00:12:46: Das heißt in der Konstitution ist grundgelegt auch Religionsfreiheit.
00:12:51: Grundsätzlich hat somit jeder das Recht den Glauben oder die Religion zu wählen, die er gerne möchte.
00:12:59: Naja gleichzeitig schaut doch der Staat und kontrolliert Untergrundreligionen gibt, also verschiedene religiose Gruppierungen die zum Beispiel auch radikale Strömung oder Terrorismus transportieren.
00:13:15: Das ist in Zentralasien durchaus ein Thema.
00:13:18: Wir Missionare
00:13:19: z.B.,
00:13:20: ich komme aus Österreich wir bekommen in Kazakhstan eine erlaubnis staatliche Erlaubnis und ein Diplom dass wir auch staatlich registrierte Missionare sind Wirklich das Recht und die Möglichkeit, auf dem Territorium der katholischen Zerei
00:13:39: z.B.,
00:13:39: der kartholischen Kirche zu arbeiten.
00:13:42: Und das ist sozusagen für Zentralasien sind da schon sehr gute Bedienungen.
00:13:49: In anderen Ländern ist es viel schwieriger.
00:13:51: Damit leben wir.
00:13:53: Missionierung ist deswegen möglich natürlich auch in unserem katholischen Pfarreigebiet.
00:13:58: Da sind wir ganz frei außerhalb indirekt.
00:14:01: Das heißt durch unsere Präsenz auch manchmal durch sichtbare Kleidung.
00:14:06: Auch das ist wirklich sehr wichtig, wir als Kirche müssen sichtbar sein!
00:14:11: Das gilt nicht nur für Zentralasien sondern überhaupt auch für Europa denke ich mir, auch für Deutschland und Österreich.
00:14:18: Das Zweite ist – und das erleben wir besonders in der Schule – Durch Präsenz, durch Kontakt und durch viele Gespräche genau Wir müssen uns erst kennenlernen, auch Wertschätzung zeigen und erleben.
00:14:32: Das ist so die gute Basis, wo man auch über Glaube und Religion sprechen kann.
00:14:39: Kasachstan ist heute unser Thema bei Weltkirche aktuell hier auf Radio Horeb ihrer christlichen Stimme in Deutschland.
00:14:48: Für viele klingt dieses Land weit weg aber was parter Leopold Kopfreiter gerade erzählt Das zeigt, wo der Glaube glaubwürdig begeistert und authentisch gelebt wird.
00:15:01: Da kann er Menschen überall berühren!
00:15:05: Wir machen jetzt einen kurzen musikalischen Zwischenstopp und danach geht es um die Frage, wächst die Kirche in Kazakhstan eigentlich?
00:15:14: Und warum interessieren sich gerade junge Menschen dort für den christlichen
00:15:19: Glauben?!
00:15:21: Willkommen zurück bei Weltkirche Aktuell, dem Magazin für die Weltkirsche hier auf Radio Choreb ihrer christlichen Stimme in Deutschland.
00:15:31: Heute geht es um die katholische Kirche in Kasachstan.
00:15:35: Zu Gast ist der österreichische Missionar Pater Leopold Kropfreiter.
00:15:41: mit ihm spricht André Stiefenhofer.
00:15:44: Wächst Ihre Kirche denn?
00:15:47: Das ist eine sehr gute Frage.
00:15:50: ja und nein!
00:15:51: Meistens dort die Orte, wo wir traditionell für die Menschen da waren, die unter Stalin nach Kasustern kamen.
00:16:02: Da sind meistens die Dörfer im Norden Kasustans – da schrumpfte Kirche!
00:16:07: Denn die Deutschen und Polen, die letzten, die noch da sind, ziehen meistens weg Und damit haben wir zugleich auch ein demografisches Problem.
00:16:17: Auf den Dörfern werden einfach viel weniger Kinder geboren Und die jungen Familien ziehen weg.
00:16:23: In den Städten ist die Situation anders.
00:16:26: Aufgrund der Migration erleben wir, dass viele Familien in die Städte gehen.
00:16:33: Gleichzeitig sind auch viel mehr Geburten in den Stätten.
00:16:36: Deswegen in ganz vielen Gemeinden in den STädten – das ist zum Beispiel Astana aber auch Karaganda im Süden Almaty -, da erleben Wir, dass wirklich ganz viele Menschen sich für den Glauben interessieren für die Katichese kommen, Tauffaubereitungen sind und jedes Jahr werden auch wirklich Menschen getauft also Erwachsene getauft.
00:16:58: Die aus verschiedenen ethnischen Gruppen aber auch religiösen Strömungen zur katholischen Kirche stoßen.
00:17:06: das sind wunderbare Momente natürlich für uns alle.
00:17:09: Das sind wunderbare Momente, die auch zeigen wie anziehend der christliche Glauben ist.
00:17:13: Wir in Deutschland, wir meckern ja immer sehr gerne und haben viel auszusetzen nicht nur an der Welt sondern manchmal auch an unserem eigenen Glaubens.
00:17:20: Was ist denn für Sie so schön am christlichen Glaubem?
00:17:22: Erinnern sie uns doch mal dran!
00:17:24: Ja ich möchte das verbinden mit meiner Erfahrung im Kasachstan.
00:17:29: Ich habe gesehen dass wir Christen uns unglaublich daran gewöhnt hat.
00:17:35: gewöhnte haben diese Aussage Gott isst die Liebe.
00:17:39: Wir haben vergessen, dass das eine Aussage ist die eigentlich wirklich exklusiv für den christlichen Glauben zutrifft.
00:17:46: Ich habe das wirklich erlebt in Kasustan wenn wir mit jungen Menschen sprechen ja auch über Gott über Religion.
00:17:53: Die allermeisten kommen aus dem Islam.
00:17:56: ich habe es oft erlebt Wenn ich gesagt habe Gott isst die Liebe Für uns eine Aussaget.
00:18:03: das hören wir ständig und sie wird ein bisschen flach für uns alle zusammen.
00:18:07: Aber für einen Menschen, der aus einem ganz anderen Kontext kommt ist das schockierend.
00:18:13: Ich habe wirklich junge Menschen gesehen die extrem schockiert waren von dieser Aussage.
00:18:18: Deswegen glaube ich und bin überzeugt dass wir mit unserer christlichen Botschaft auch mit unserem christlichen Gottesbild in einen kulturellen Kontext hineinkommen wo das nicht der Fall ist.
00:18:30: wie können den Menschen helfen sich selber auch anzunehmen?
00:18:35: Die Welt und Gott in einem neuen Licht zu sehen.
00:18:39: Dafür steht, denke ich mir unser christlicher Glaube.
00:18:43: Er steht aber auch für viel Schönheit.
00:18:48: Das Christentum in Europa war wirklich der Ort wo über Jahrhunderte hinweg unglaublich viel Kultur geschehen ist.
00:18:57: Christliche Kultur!
00:18:59: Wir merken das.
00:19:00: die Menschen in Kazakhstan unglaublich offen sind dafür Wenn wir Konzerte haben und ähnliches, das ist unglaublich.
00:19:09: Vergangenes Jahr kam.
00:19:10: mein Orgellehrer aus Österreich hat mich in Kasestan besucht.
00:19:15: Wir konnten ein großes Konzert veranstalten In der Kathedrale von Karaganda Und die Kirche war überfüllt.
00:19:23: Bei einem Konzern kamen Fünfhundert Leute einfach so Weil sie diese Schönheit der Musik, aber auch der Kirchenmusik irgendwie spüren, wahrnehmen und sich danach sehnen.
00:19:34: Und ich denke damit also einmal unser Gottesbild das unglaublich exklusiv ist und wunderbar, dass zweit auch die Kultur, die dadurch geformt wurde – damit können wir schon wirklich egal wo in der Welt Menschen bereichern!
00:19:49: Sie geben den Menschen in Kasachstan Hoffnung.
00:19:52: Was beschäftigt die Kasachen denn so zur Zeit?
00:19:55: Wir in Deutschland haben ja unsere eigenen Probleme, sehen die in Zentralasien anders aus?
00:20:00: Ja und nein!
00:20:02: Einerseits haben wir natürlich ähnliche Probleme.
00:20:05: es geht immer auch um die Frage wie überlebe ich?
00:20:09: Wie ist die medizinische Versorgung?
00:20:11: Wie kann ich für junge Familien, wie kann ich meinen Kindern ein gutes heranwachsen, auch gewährleisten.
00:20:20: Gute Schulen gute Bildung Arbeitsplätze also diese Frage die uns ja in egal wo bewegen in Österreich und in Deutschland Die sind auch für uns sehr wichtig In Kazakhstan.
00:20:32: Gleichzeitig haben wir auch Fragen die sehr spezifisch sind.
00:20:37: Wir erleben zum Beispiel die letzten dreißig Jahren dass die kasachische Kultur eigentlich neu Aufwacht, könnte man sagen.
00:20:49: In der Sowjetzeit bis zu den Jahrhundertundneunzig gab es wirklich die sowjetische Einheit, Einheitskultur für ganz viele Länder des Ostens und jetzt wo diese Unabhängigkeit da ist entsteht auch so ein Gefühl von Identität, auch nationaler und kultureller Identität.
00:21:07: Wer sind wir eigentlich?
00:21:09: Was bedeutet das Kasache zu sein oder in Kazakhstan geboren zu sein?
00:21:13: Das sind sehr interessante Fragen Und ich bin wirklich stolz darauf, dass sich in dieser Zeit auch in Kassaustein sein darf.
00:21:21: Manchmal fällt es mir nicht leicht diesen Prozess der Inkulturation mitzugehen.
00:21:27: Das ist manchmal schwierig Auch kulinarisch.
00:21:30: manchmal schwierig Denn man isst Pferdefleisch zum Beispiel Etwas was für uns in Deutschland oder Österreich sehr ungewohnt ist.
00:21:39: Aber ich mache das gerne und denke das ist der Weg wie wir zu den Herzen der Menschen gelangen können.
00:21:47: Kasachstan war früher eine Sowjetrepublik, ist jetzt schon seit vielen Jahrzehnten unabhängig.
00:21:52: Sie haben gerade auch geschildert wie die Kasachen diese neue Unabhängigkeit jetzt langsam erforschen.
00:21:58: aber Wie ist denn jetzt das Verhältnis zur Russland?
00:22:01: Gerade auch wenn man auf den ukrainekrieg schaut?
00:22:03: sind da nicht Sorgen vorhanden dass russland auch in kasachstan wieder eingreifen könnte?
00:22:08: jetzt vielleicht nicht militärisch aber doch in irgendeiner Form.
00:22:11: Ja, wir haben eine riesige Grenze mit Russland.
00:22:15: Die ganze Nordgrenze – das sind mehrere Tausend Kilometer – verbindet uns mit Russlands.
00:22:21: Als der Ukrainekrieg begann, im Jahr die Erfahrung, dass ganz viele Menschen aus Russland in Kasestan eingereist sind.
00:22:30: Das geht ganz leicht, denn man braucht dazu nur einen Personalausweis.
00:22:35: Man kann sich dann auch Identifikationsnummer geben lassen als russische Staatsbürger und in Kazakhstan ganz normal arbeiten, Geld verdienen usw.
00:22:44: Also das ist eigentlich sehr leicht.
00:22:46: Wir haben sehr viele Russen besonders im Norden Kassastans.
00:22:50: Dann bezüglich der Angst was die Zukunft angeht wir wissen nie was uns die Zukunft genau bringt Und insgesamt spüren wir dass denke ich mir diese Bedrohungslage nicht sehr groß ist.
00:23:04: Ganz im Gegenteil sieht seine Rolle in Zentralasien eigentlich als Brücke zwischen verschiedenen Großmächten.
00:23:13: Wir grenzen an Russland, wir grenzen dann China.
00:23:16: Dann unten im Süden haben wir diese großen Stan-Länder – Turkmenistan, Uzbekistan, Kyrgyzstan.
00:23:24: Kazakhstan ist wirklich eine Brücke zu den Ländern.
00:23:27: Wir schaffen das politisch, diplomatisch aber auch mit wirtschaftlicher Zusammenarbeit.
00:23:35: Und deswegen auch mit Russland ist sehr viel wirtschaftliche Zusammenarbeit, die glaube ich sehr harmonisch funktioniert.
00:23:42: Deswegen soweit ich das beurteilen kann, ist keine große Gefahrenlage da, dass in Zukunft sich das wesentlich ändern
00:23:50: wird.".
00:23:51: Die Kirche tut natürlich ihr Bestes um die Menschen im Land zu unterstützen.
00:23:55: Wie kann Kirche in Not sie denn konkret unterstützen?
00:23:58: Welche Projekte stehen denn dort
00:24:00: an?".
00:24:00: Ja!
00:24:04: für die katholische Kirche unglaublich wichtig.
00:24:07: Ich denke, fast jede Pfarrei hat Kontakt und Zusammenarbeit mit Kirchen in Not Und das kann sein wirklich Existenzhilfe für Ordenschwestern zum Beispiel verschiedene missionarische Projekte zB auch Sommerlager Durchführung von Sommerlagern.
00:24:26: Das ist sehr wichtig.
00:24:28: dort hat man meistens die Möglichkeit ganz vielen Kindern auch Glaubensthemen durch Kategäse zu behandeln.
00:24:37: Sehr, sehr wichtig!
00:24:38: Dann das tägliche Überleben.
00:24:41: Wir müssen als Priester oder auch als Ordenschwester und als Leinmissionare auf riesige Strecken zurücklegen – hunderte von Kilometern.
00:24:50: unsere Hauptstadt und das Zentrum unserer Diözese liegt von mir fünfhundert Kilometer entfernt.
00:24:58: Und deswegen hilft uns auch Kirche in Not dass wir zum Beispiel gute Fahrzeuge bekommen.
00:25:03: Sie tanken, glaube ich, Flüssigas oder?
00:25:06: Genau!
00:25:07: Was
00:25:07: zu kalt ist?
00:25:09: Wir haben Flüssiggas aber auch normales Benzin.
00:25:12: Also Diesel ist nicht geraten denn ab minus dreißig Grad kann das dann auch echt gefährlich werden.
00:25:19: Aber Kirchenot hilft uns eigentlich in all unserer Existenz täglichen Existenzen als katholischer Kirche und bei anderen Projekten die sehr spannend sind.
00:25:30: Ein Beispiel erzählen, das war vergangenen Sommer.
00:25:33: Hat Kirche in Norddeutschland gemeinsam mit dem Malteser Hilfswerk eine wunderbare große Ausstellung über das Grabtuch von Turin eröffnet im Zentrum von Astana der Hauptstadt von Kasastan mit einem Großteil an muslimische Bevölkerung.
00:25:56: Im Zentrum der Stadt eine Ausstellung durch das Grabtuch das unglaublich gut besucht war.
00:26:02: Also auch hier sehen wir, Kirche in Not hilft bei dieser ich drücke es so aus sanften Missionierung die Durchschönheit aber auch durch qualitätsvolle Informationen, die zum Nachdenken anregt wirklich auch christlichen Glauben hilft im Zentralasien zu verbreiten.
00:26:25: Geistliche Hilfe zuerst zu setzen, das ist ja das Motto von Kirche in Not.
00:26:30: Vielen Dank, Pater Leopold Kropfreiter für diese Einblicke in ihre Arbeit im Kasachstan und Gottes Segen für ihr Wirken.
00:26:37: Sehr gerne!
00:26:38: Vielen Dank fürs Interview.
00:26:40: Pater-Leopold-Kropfreit war das Missionar im Norden Kasachstans.
00:26:46: Herzlichen Dank für die Einblickel in eine kleine aber lebendige Kirche mitten in Zentral Asien.
00:26:55: Wenn Sie, liebe Hörerinnen und Hörern von Radio Horrep mehr über die Arbeit von Kirche Not in Kassastan erfahren möchten – etwa über Projekte wie die erwähnte Grabtuch-Ausstellung und andere Hilfen für die Kirche vor Ort.
00:27:11: Dann finden Sie alle Informationen im Internet unter www.kircheinnotde.
00:27:19: Und nach der Musik schauen wir nach Afrika.
00:27:23: Am dritten Juni begeht die Kirche den Gedenktag der Märtyrer von Uganda.
00:27:29: Das Fest, das an die Hinrichtung von fünfundvierzig christlichen Glaubenszeugen erinnert, zählt heute zu den größten religiösen Ereignissen Afrikas – ein Symbol für Glauben, nationale Einheit und christliche Identität!
00:27:48: Doch warum prägen gerade Märtyrer das geistliche Leben einer Nation oft über Generationen hinweg?
00:27:56: Und was können wir heute von Ihrem Zeugnis lernen?
00:28:01: Darüber gleich mehr, hierbei Weltkirche aktuell.
00:28:05: Radio Horeb leben mit Gott!
00:28:07: Mit dem Magazin Weltkirsche Aktuell.
00:28:11: Am dritten Juni begeht die Kirche den Gedenktag der Märtyre von Uganda Junge Christen, die im neunzehnten Jahrhundert für ihren Glauben gestorben sind und deren Zeugnis bis heute das geistliche Leben eines ganzen Landes prägt.
00:28:30: Doch warum faszinieren diese Märtyrer Menschen bis heute?
00:28:35: Und was können Christen in Europa von ihnen lernen?
00:28:39: Darüber hat Kirche Notmitfahrer Clemens Bombeck gesprochen!
00:28:44: Seit Jahrzehnten beschäftigt er sich mit den Märtyrern Ugandas und reist immer wieder in das ostafrikanische Land.
00:28:53: Da habe ich mich dann von diesem Ort anstecken lassen, weil ich gesehen habe dass für die Menschen dieser Ort heute eine Quelle ist.
00:29:03: Ich hab die Menschen unserer Schwestern und Brüder gesehen wie welcher Freude sie dort sind Und man feiert nicht und strahlt nichts aus, wenn im Herzen nichts brennt.
00:29:19: Diese brennenden Herzen haben mich fasziniert in
00:29:22: Uganda.".
00:29:24: Die Märtyrer von Uganda starben in den Jahren.
00:29:30: Sie widersetzten sich einem König, der das Christentum bekämpfte und die jungen Christen massiv unter Druck setzte.
00:29:47: Der bekannteste unter ihnen ist Karl Wanga.
00:29:51: Gemeinsam mit seinen Gefährten wurde er am dritten Juni, eighteenhundertsechsundachzig verbrannt.
00:30:00: Bis heute pilgern jedes Jahr Millionen Menschen an diesem Ort!
00:30:05: nach Namugongo bei Kampala.
00:30:09: Der dritte Juni,
00:30:11: das
00:30:13: muss man erleben.
00:30:14: Und der Dritte Junis ist das fest in Uganda schlechthin.
00:30:19: Man kann es gar nicht mehr erzählen.
00:30:21: Vielleicht drei Millionen Pilger?
00:30:24: Viele zu Fuß über Wochen!
00:30:27: Nicht nur aus dem Land von überall her, sondern auch aus den Nachbarstaaten ... Na Mugongo, der Ort wo das Materium stattfand ist könnte man sagen.
00:30:37: Das geistige Zentrum von Afrika!
00:30:41: Für Farabombeck liegt die Bedeutung der Märtyrer aber nicht nur in ihrer Geschichte.
00:30:47: Entscheidend sei vielmehr ihr Zeugnis und die Frage ob Christen auch heute noch bereit sind glaubwürdig aus ihrem Glauben zu leben.
00:30:58: Aber die Kirche braucht die Märtyre.
00:31:01: Das deutsche Wort Märtyrer ist abgeleitet von dem griechischen Wort Materoi, Zeugen.
00:31:10: Wir brauchen Zeugen des Glaubens und die Missionare brachten das Leben aus dem Evangelium – damit waren sie Zeugen!
00:31:21: Gerade darin sieht Boombeck auch eine Anfrage an Europa.
00:31:25: Denn vielerorts sei der Glaube zwar noch bekannt Aber oft nicht mehr wirklich lebendig.
00:31:32: In Uganda dagegen habe er erlebt, wie selbstverständlich Menschen ihren Glauben leben.
00:31:40: Die Menschen dort hatten Angst vor den Göttern aber vor Gott, vor dem Vater Jesu Christi hatte sie keine Angst.
00:31:49: Sie spürten im christlichen Glaub ist Freude Und diese Freude wird heute noch sichtbar auch in den Gottesdiensten, in der Begegnung mit dem Menschen.
00:31:58: Auch wenn wir Priester in die Familie kommen – es ist immer ein Fest!
00:32:03: Für Bohmbeck beginnt echter Glaube deshalb nicht bei Theorien oder Diskussionen sondern bei einer persönlichen Beziehung zu Christus.
00:32:14: Aber Glauben heißt doch nicht für Wahrhalten.
00:32:18: aber wenn ich sage Ich glaube An Gott heißt es eigentlich, ich glaube dir.
00:32:25: Das ist Beziehung zu Gott und die Nachfolge Jesu geschieht in diesem Ich Glaube
00:32:36: Dir.".
00:32:37: Und genau dieses glaubwürdige Zeugnis brauche die Kirche bis heute – nicht nur in Afrika sondern überall auf der Welt!
00:32:47: Denn Märtyrer sei nicht zuerst Heiden der Vergangenheit, sondern Vorbilder für Christen heute.
00:32:56: Märtyrern sein bedeutet nicht Blutvergießen – das kann es sein!
00:33:02: Wir Christen alle sind gerufen, Märtyra zu sein, denn dieses Wort aus der Antike bedeutet Zeuge sein.
00:33:12: Christsein ist Zeuge seien durch das alltägliche Leben Und das steckt bis heute an.
00:33:19: Schauen Sie einmal auf YouTube, Uganda Matters Day.
00:33:22: Da schauen sich den Gottesdienst vom dritten Juni an.
00:33:25: Spannend, lebendig!
00:33:28: Eine Kirche, die
00:33:29: lebt.".
00:33:30: Die Märtyrer von Uganda zeigen – bis heute – Glaube wird dort lebendigt, wo Menschen Christus nicht nur mit Worten bekennen sondern mit ihrem ganzen Leben.
00:33:42: Das waren einige Gedanken von Pfarrer Clemens Bohmbeck, er ist übrigens ein enger Freund des ugandischen Erzbischofs Emeritus Augustin Kasuja dem ersten schwarz-afrikanischen Nunzius der Kirchengeschichte.
00:34:00: Clements Bohmbäck hat auch einen Buch über die Märtyrer von Uganda geschrieben.
00:34:05: Der Titel lautet Ihr Blut Tränkte Die Erde.
00:34:09: Falls Sie das noch irgendwo auftreiben können, vielleicht antiquarisch.
00:34:14: Dann kann ich Ihnen das nur sehr empfehlen!
00:34:16: Es lohnt sich auf jeden Fall!
00:34:20: Ganz neu erschienen ist außerdem ein Glaubenskompass von Kirche Inot über die seligen Märtyrer von Dachau.
00:34:29: Auch diese Glaubenzeugen kennt man heute viel zu wenig.
00:34:34: Wir wollen das ändern Und Sie können dieses Heft kostenlos bei Kirchenot bestellen, zum Beispiel telefonisch unter der Münchner Nummer Null Acht Neun Sechs Vier Zwei Vier acht Acht Acht und die Null.
00:34:49: Und natürlich können sie diese Sendung wie gewohnt im Podcast-Bereich von Radio Horeb unter horeb.org nachhören.
00:34:58: Damit wünsche ich Ihnen einen gesegneten Sonntag und einen guten Start in die Woche!
00:35:04: Am Mikrofon verabschiedet sich Volker Nagewöhner von Kirche in Not.
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