Kamerun: Lebendige Kirche in der Nachbarschaft von Boko Haram; Sudan: Die größte humanitäre Katastrophe weltweit
Shownotes
Die Themen:
- Kamerun: Lebendige Kirche in der Nachbarschaft von Boko Haram. Mit Bischof Bruno Ateba, Bistum Maroua-Mokolo
- Sudan: Die größte humanitäre Katastrophe weltweit. Mit Florian Ripka, Geschäftsführer von KIRCHE IN NOT Deutschland.
Erstausstrahlung: 24. Mai 2026; © KIRCHE IN NOT
Kamerun gilt wegen seiner kulturellen, sprachlichen und religiösen Vielfalt oft als „Afrika im Kleinen“. Doch das Land steht auch vor großen Herausforderungen: politische Spannungen, Armut, Flüchtlingsbewegungen und die Bedrohung durch Boko Haram prägen besonders den Norden des Landes. Wie lebt die Kirche unter diesen Bedingungen – und welche Hoffnung kann sie den Menschen geben? Darüber spricht Bischof Bruno Ateba aus dem Bistum Marua-Mokolo im Norden Kameruns.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Grüß Gott und willkommen bei Weltkirche.
00:00:02: aktuell auf Radio Horebund Radiomaria.
00:00:05: Am Mikrofon begrüßt sie ihr Volker Nigwöner!
00:00:09: Heute blicken wir nach Kamerun, ein Land voller Gegensätze – große Vielfalt eine junge auch wachsende Kirche aber auch Gewaltarmut- und politische Spannungen.
00:00:22: Vor Kurzem war der Papst im Land Und darüber, über die Kirche und über das Leben im Norden Kameruns möchte ich jetzt sprechen mit Bischof Bruno Ateba.
00:00:34: Er leitet die Dürzöse Marua Mokolo ganz im Nordern des Landes nahe der Grenze zu Nigeria.
00:00:42: Grüß Gott Exzellenz!
00:00:44: Herzlich willkommen lieber Herr Bischoff.
00:00:51: Ja für uns auch.
00:00:52: lieber Herr Sie waren ja schon mal Gast unserer Sendung Weltkirche aktuell und sie kommen auch immer wieder mal nach Deutschland oder sie besuchen auch die Kirchenot.
00:01:05: Kollegen in der Schweiz zu Predigt reisen, dass wir sie heute eingeladen haben
00:01:11: hat
00:01:11: aber einen besonderen Grund.
00:01:13: Denn Sie haben den Papst getroffen währenddessen Afrika visite.
00:01:18: Sie haben Papst Leo den vierzehnten bei seinem Besuch in Cameroon persönlich erlebt.
00:01:25: was hat sie an ihm und seiner Botschaft besonders beeindruckt?
00:01:30: Ja, Gott sei Dank!
00:01:35: des Papstes Leo in Kamen.
00:01:39: Es war für mich eine große Freude, den Papst willkommen zu heißen.
00:01:48: Seine Zugänglichkeit und der Mut haben mich tief gerühmt!
00:01:56: Er war für uns ein Apostel des Friedens.
00:02:27: Also wenn ich sie richtig verstehe, sind Sie auch positiv gestimmt?
00:02:32: Dieser Besuch auch etwas verändert in Ihrem Land?
00:02:43: und auch zu die ganz Afrika.
00:03:05: Genau, über dieses Land wollen wir jetzt sprechen.
00:03:09: Es ist auch ein wenig vorstellen weil sich ja viele unserer Hörer nicht so ein Bild machen können.
00:03:16: Cameroon wird oft auch als Afrika im Kleinen bezeichnet.
00:03:22: was macht dieses Land ihre Heimat aus ihrer Sicht so besonders?
00:03:28: Eine gute Frage!
00:03:31: Ja!
00:03:33: Afrika im Planen.
00:03:36: Afrikanische Knenken, wenn sie einen Angriff von Afrika gewinnen möchten ohne fünfzehn Länder zu besuchen reisen wir nach Kabul, Schwenke, Wüste, Berge am Sprachen Französisch und Englisch ein Erde der Polonialzeit dass die Francophonen und Angefohne Teilung Afrikas wieder schütteln.
00:04:12: Hier in Cameroon gibt es alles, die zielfältigen Klimazonen ohne Landschaften.
00:04:20: Afrika wüsste im Norden, im hohen Norden mit der Heilschone da waren im Nord und in der Region Adamawa.
00:04:35: Dickter, equatorialer Regenwald im Süden und Osten.
00:04:42: Wir haben aber Kamurunberg.
00:04:45: Hier tausendfünfundneunzig Meter dem höchstem Berg des Afrikas.
00:04:53: Und dazu vierhundertzwanzig Kilometer Atlantik-Küste mehr als zweihundertfünftig Stimme, alle Wirtschaftszweige und auch alle Regionen.
00:05:08: Christentum Islam und traditionelle afrikanische Religionen koesistieren im selben Gebiet.
00:05:19: Das ist Karun.
00:05:21: Afrika in Planen!
00:05:24: Deswegen hat Lero Islam Karun gekommen ja und echt könnte auch Englisch und Französisch sprechen.
00:05:35: Also ein enormer Reichtum an Flora und Fauna, an Sprachenkulturen und auch Religionen.
00:05:45: Trotz aller Vielfalt gibt es aber auch Spannungen und Konflikte im Land.
00:05:51: Wie wichtig ist da die Aufgabe der Kirche Menschen zusammenzuführen?
00:05:56: Also ich denke wie groß so kulturell Unsprachliche Vielfalt sind eine Chance und zugleich eine Aufforderung zum Anhalt und Zusammenleben.
00:06:12: Sie spielen sicherlich auf die Spannungen zwischen dem Englischsprachigen und dem Französischsprächigen Teil Cameroons an, den sogenannten Ambazonienkonflikt in den anglofonen Regionen des Landes.
00:06:28: Dort kommt es immer wieder zu Gewalt mit Vertreibungen und es gibt dort viele Menschen, die sich politisch und kulturell benachteiligt fühlen.
00:06:38: Was erschwert denn eigentlich dieses Zusammenleben heute besonders und welche Rolle kann die Kirche als Vermittlerin spielen?
00:07:08: und auch gerufen, trotz unserer Unterscheidung zusammenzulegen.
00:07:14: Zusammen sein!
00:07:16: Mit einander.
00:07:17: Obwohl wir viele Probleme haben wie du auch alles Kinder Gottes das ist wichtig.
00:07:23: Das sagt Bischof Bruno Athebar aus dem Norden Kameruns über die Herausforderungen für das Zusammenleben in diesem westafrikanischen Staat.
00:07:35: Nach der Musik sprechen wir weiter mit ihm hier bei Weltkirche aktuell auf Radio Horreb und Radio Maria, dann geht es unter anderem um sein Bistum Marua Mokolo.
00:07:47: Radio Horepel leben mit Gott, Sie hören das Magazin Weltkirch aktuell am Mikrofon weiterhin Volker Nigewöhner.
00:07:57: Wir sprechen heute mit Bischof Bruno Atebar aus dem Norden Kamerunz.
00:08:02: Sein Bistum Marua Mucolo liegt nahe der Grenze zu Nigeria Und da, Herr Bischoff, nehmen Sie uns jetzt doch bitte einmal gedanklich mit in Ihr Bistum.
00:08:15: Wie leben die Menschen dort und vor welchen Herausforderungen stehen sie im Alltag?
00:08:41: Familien mit sieben Kindern, die sagen immer das Welt des Armes ist furchtbar und die Kirche ist eine Familie.
00:08:54: Und in einer Familie braucht jeder jeden!
00:09:00: Die großen Pastoralen erort vor den Runden sind Bildung, Gesundheit, Armut, Klimawandel...
00:09:20: Wie muss man sich denn ihren Alltag als Bischof in einer solchen Region, in der Nachbarschaft zu Boko Haram vorstellen?
00:09:30: Was gehört da ganz konkret zu ihrem
00:09:32: Dienst?".
00:09:42: Und die Bevölkerung, ein Land der Grenze hat Angst vor Bokoara.
00:09:49: Bokoarab bedeutet den europäischen Kultur und ihr Programm ist also die Lehne des westlichen Kulturs und Bildung.
00:10:01: Keine Schulung, keine Ausbildung, unsere Sondere nicht viel Merzung!
00:10:07: Ja bei uns.
00:10:09: Prat?
00:10:29: Sie sagen, die Menschen haben Angst vor Boko Haram.
00:10:32: Heißt das diese Gruppen da auch manchmal über die Grenze kommen?
00:10:38: Sie sprachen ja auch von Flüchtlingen.
00:10:40: Sind das Flüchtlinge aus Nigeria?
00:11:25: Wie gefährlich ist denn die Lage, müssen auch sie selbst geschützt werden als Bischof?
00:11:37: Bokoram, Breiterin die Unwesen.
00:11:42: Viele Menschen sind arbeilos und die Arme wächst.
00:11:46: Und wenn ich an der Grenze erlangte, zu Meditationen frage, bin ich immer gut begleitet mit Militär.
00:11:57: Bewarnetes Militäre!
00:12:00: Ja, ich nehme dieses Soldaten deine Schutzengelst.
00:12:06: Ja, und der Militärkommandant sagt auch zu mir, die Chef tun ihre Arbeit.
00:12:17: Und sie tun unser.
00:12:20: Da!
00:12:21: Die Islamisten Gruppe Boko Haram ist zumal im Nordosten Nigeria aktiv.
00:12:29: Und Sie sind verantwortlich für Anschläge in den Narbarländern.
00:12:39: Diese jungen Kämpfer von Boko Haram, den drückt man ja mitunter ein Gewehr in die Hand oder gibt ihnen Geld dafür, dass sie da diese Überfälle machen.
00:12:52: Haben Sie einen Rezept gegen den Terror?
00:12:56: Was könnte Boko haram besiegen?
00:13:05: Boko Haram hat viel Chance.
00:13:08: Und die Ausbildung, wie Junge mentioned ist sehr, sehr lustig und die Jungen, die kann Arbeit haben können Boko haram werden.
00:13:19: Das heißt dann, das ist der Mensch von Franz Hedemann und Deutsche Palatiner hat gesagt, wer hat den Schülern?
00:13:26: Er hat den Zuckers.
00:13:28: Keine Zucker ohne Hauswildung!
00:13:46: Sie haben mal eine Geschichte erzählt.
00:13:48: Das fand ich sehr schön, nämlich von einem Straßenkind das Wünsche frei hatte zum Geburtstag und dass sich sauberes Wasser wünschte.
00:13:59: Und eben die Schule ist eine solche Erhaltung.
00:14:04: Ist das auch eine Hoffnung für das Land, dass junge Menschen sich selbst Bildung wünschen?
00:14:10: Ja natürlich!
00:14:12: Natürlich haben wir auch viele Straßenkinder und wollen dann zufühlen gehen.
00:14:21: Das ist sehr wichtig für ein Land, für die Zukunft.
00:14:27: Trotz Armut, Gewalt und Unsicherheit kommen viele Menschen weiterhin in die Kirche.
00:14:34: Das finde ich immer so bewundernswert.
00:14:38: Was gibt ihnen?
00:14:39: Was gibt den Menschen dieser
00:14:40: Glaube?".
00:14:59: Denn Herr immer wieder, Herr stärkt in uns.
00:15:04: Glauben, Hoffnung und Liebe!
00:15:08: Wir müssen diese drei Tugenden im Tatel umwechseln.
00:15:15: Nicht nur im Worten.
00:15:17: Ach, wir haben Hoffnung!
00:15:20: Und deswegen spielen Leute kommen zur Kirche jeden Sonntag.
00:15:26: Sie haben keine Angst
00:15:28: Sie sind Herr Bischof auch ein Projektpartner von Kirche in Not.
00:15:33: Das Hilfswerk hat unter anderem den Bau ihrer Bischoffskirche finanziert, ein sehr wichtiges Projekt weil um eine Kirche, um den Bau einer Kirche sich auch das ganze gemeintliche Leben eines Bistums erst entwickelt.
00:15:53: Das erlebt man in Afrika besonders immer wieder.
00:15:57: Welche Projekte, welche Hilfsarten sind denn noch wichtig für Sie?
00:16:03: Ja
00:16:03: ich bedanke mich bei der Kirche die Not für die Unterstüpfung.
00:16:10: Wir brauchen die Unterstützung der Kirsche immer.
00:16:13: Fristerauswildung.
00:16:15: Wartenauswilde, bauen die kleine Kapelle und unterstützen der Flüchtlinge und Straßenkinder.
00:16:25: Unterstützen der Fristen- und Ordensfrauen, die in den Gelsen entlang arbeiten.
00:16:33: Deswegen sage ich immer zu Kirche ihnen, vergesst Gott!
00:16:38: Ohne die Kirche im Nord kann ich Deine Personalarbeit.
00:16:43: Gut machen!
00:16:45: Also, wie unterstützt du die Kirche im Ort, die sehr wichtig für uns?
00:16:53: Bei den Litzern und der Wehrer.
00:16:57: Und bei uns gibt es keine Kirchensteuer.
00:17:01: Die Prieste.
00:17:02: Wir denken nur von Spenden.
00:17:05: Wow, wie gesagt, die Noten sind allrosen.
00:17:07: Und die Leute sind alle.
00:17:09: Sie können nicht viel geben.
00:17:19: Ja, Bischof Brünow.
00:17:21: Ganz herzlichen Dank für dieses Gespräch und auch für Ihre ermutigenden Worte über die Hilfe von Kirche Not.
00:17:30: Dieses Lob geben wir natürlich sehr gerne an unsere Wohltäterinnen weiter!
00:17:37: Und gerade an Ihrem Bistum sieht man ja Diese Hilfe trägt Früchte.
00:17:43: Man sieht immer wieder trotz aller Armut, trotz der Bedrohung durch Boko Haram und auch trotz vieler Sorgen erlebt die Kirche in ihrer Region aber auch an vielen anderen Orten Afrikas Wachstum auch Glaubensfreude und lebendige Gemeinden.
00:18:02: Und ich denke, das macht Mut – und vor allen Dingen auch uns hier in Deutschland!
00:18:08: Danke Herr Bischof nochmal für diese Einblicke in das Leben ihres Bistums im Norden Kamerunz und Ihnen weiterhin Gottes reichen Segen für Ihren Dienst und für all die Menschen, die ihnen anvertraut sind.
00:18:24: Und ganz zum Schluss darf ich sie noch um den Segen für unsere Hörer bitten.
00:18:29: Natürlich zuerst in Dort und auch immer im Land Zürich – meine Mutter war!
00:18:37: Der Herr sei mit euch...
00:18:39: ...und mit deinem Geist.
00:18:42: Ersegnet Euch der Allnächste Gott, der Vater und der Sohn Amen.
00:18:53: Das war
00:19:03: Bischof Bruno Atebar aus dem Norden Kamaruns hier bei Weltkirche aktuell auf Radio Horeb und Radio Maria.
00:19:10: Wenn Sie mehr über die Arbeit von Kirchenot in Kamerun erfahren möchten, etwa über die Unterstützung von Flüchtlingen, die Ausbildung von Priestern oder die Hilfe für Gemeinden in den Grenzregionen zu Nigeria dann finden sie weitere Informationen auf der Internetseite www.kircheinnot.de.
00:19:34: Und wir bleiben bei unserem Blick auf die Weltkirsche, gleich verraten wir Ihnen was das Pfingstfest und der Heilige Geist mit der Arbeit von Kirche in Not zu tun haben!
00:19:48: Wir sprechen mit Florian Ribka dem Geschäftsführer von Kirchennot Deutschland auch über die dramatische Lage im Sudan einem der größten und zugleich oft vergessenen Krisenhärde Afrikas.
00:20:04: Radio Horeb, Ihre christliche Stimme in Deutschland – Sie haben das Magazin Weltkirche aktuell eingeschaltet!
00:20:12: An diesem Pfingstwochenende finden deutschlandweit wieder zahlreiche Fingstfestivals statt.
00:20:18: Mit dabei ist auch das weltweite päpstliche Hilfswerk Kirche in Not Und dazu begrüße ich jetzt am Telefon Florian Ribka, den Geschäftsführer der deutschen Sektion.
00:20:30: Hallo!
00:20:31: Grüß Sie Herr Ribka!
00:20:35: Was gibt Ihnen gerade am Pfingstsonntag der Gedanke von Pfingsten für Ihre Arbeit mit verfolgten Christen?
00:20:43: Gibt es da für sie einen Zusammenhang?
00:20:46: Ja auf alle Fälle weil also ich vergleiche dann immer Pfingston als Gegend zur barbilonischen Sprachverwirrung.
00:20:53: In Babel haben sich die Leute nicht mehr verstanden.
00:20:55: Am Pfingsten predigt Petrus und alle verstehen ihn, das ist schon auch ein Bild für unsere Zeit denke ich irgendwie.
00:21:01: wir haben so viele Kriege, so viele Krisen, so viel einander nichts verstehen wollen jetzt nicht nur auf sprachlicher Ebene sondern halt auch auf politischer Ebene.
00:21:09: eine große Zerissenheit ist festgestellt bei uns im Land in der ganzen Welt aber der heilige Geist bewirkt dass Angst Grenzen Trennung überwunden wird.
00:21:18: um genau das sehen wir auch bei Kirche in Rotweig.
00:21:21: Christen aus Afrika Asien aus dem Nahen Osten findet derselbe Glaube.
00:21:25: Also wenn man da in die Heilige Messe geht, im katholischen Ritus dann ist das wie wenn man bei uns geht und verfolgte Christen zeigen auch eine beeindruckende Hoffnung und das Zeugen des verfolgten Christens verbindet auch.
00:21:36: also ich denke Pfingsten und vervolkte Kirche, notleidende Kirche das Zeugnis der notleidenen Kirche.
00:21:45: es passt super zusammen.
00:21:47: Um den Heiligen Geist geht es auch bei den Pfingstfestivals, die jedes Jahr Tausende von Menschen anziehen.
00:21:54: Was macht aus ihrer Sicht diese Treffen aus und warum ist auch Kirche Not dort vertreten?
00:22:01: Also wir sehen dort eine große Offenheit von jungen Menschen für Glaubens- und allgemein für Sinnfragen.
00:22:07: Viele junge Leute aber auch junge Bliebe suchen nach Orientierung und nach authentischen Glaubenzeugnissen.
00:22:14: Und ja, also besonders bewegend habe ich auch empfunden bei den einigen Malen wo ich auch schon dabei war sind Berichte von Christen aus der Weltkirche.
00:22:22: Also Nigeria, Syrien, Pakistan und der Ukraine.
00:22:25: Also als von Menschen die trotz Verfolgung an ihrem Glauben festhalten.
00:22:31: Was mir auch immer sehr gut gefällt ist dann die persönlichen Gespräche über den Glaubens aber auch über den Wert zum Beispiel von Religionsfreiheit und dass man seinen christlichen Glaubem ausleben kann Aber auch die weltweite Solidarität.
00:22:44: Es gibt viele Workshops und Begegnungen.
00:22:47: Wir bieten das auch an zum Thema verfolgte Christen- und Weltkirche, und es bewirkt ein ganz starkes Pfingsterlebnis.
00:22:54: Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Lebenssituationen erleben da eine Einheit im
00:22:58: Glauben.".
00:22:59: Wenn man ihnen,
00:23:01: d.h.,
00:23:02: Kirchenot am Wochenende begegnen möchte, wo wäre das möglich?
00:23:08: Ja, Kirche Not ist es aber bei mehreren Pfingstfestivals vertreten.
00:23:11: Wir sind zum Beispiel in Auberbeit Eibling, das ist in Oberbayern am XXIII und XXIV Mai im Hilders.
00:23:18: Das ist in der Nähe von Fulda am XXXII bis XXV Mai.
00:23:23: Dort wird sogar über Radio Horrib übertragen und ein größeres Pfingestfestival gibt's in Regensburg am XXI bis XXXV Mai.
00:23:32: Die Teilnahme ist offen für alle und besonders junge Erwachsene und Familien eingebrochen sich fühlen.
00:23:37: Wir haben dort Infostände, es gibt die Möglichkeit zum Gespräch, Workshops, Gebetsteiten.
00:23:42: Und ja ich lade alle ein da hinzukommen und sich am Pfingsten mit dem Heiligen Geist beschenken zu lassen.
00:23:49: Heilige Geist- und Weltkirche das haben Sie schon erläutert wie das zusammenhängt.
00:23:54: und Ihre Hauptaufgabe ist natürlich die Unterstützung verfolgter und notleidender Christen weltweit und da sind sie ja ständig auch mit Berichten aus Krisenregionen befasst.
00:24:07: Und ein Land, auf das sie in diesen Tagen besonders aufmerksam machen auch in ihrer Medienarbeit ist der Sudan.
00:24:14: Warum denn gerade jetzt?
00:24:16: Der Sudan erlebt eine der größten humanitären Krisen weltweit zur Zeit.
00:24:20: es sind Millionen Menschen auf der Flucht und wir bekommen das oft gar nicht so mit.
00:24:25: Es gibt zerstörte Städte die Versorgung ist zusammengebrochen und der Konflikt erhält unserer Meinung nach international viel zu wenig Aufmerksamkeit.
00:24:34: Familien, Kinder, religiöse Minderheiten sind natürlich wieder am meisten betroffen und es besteht die reale Gefahr dass die Menschen vergessen werden.
00:24:42: Aber ist eine wie gesagt der größten Tragödien der Gegenwart und wir müssen unbedingt schauen das im Sudan die Aufmerksamkeit darauf gerichtet wird, dass jeder der etwas bewirken kann das auch tut.
00:24:56: Sie stehen in engem Kontakt mit Projektpartnern vor Ort.
00:25:00: Was erzählen Ihnen die Christen im Sudan derzeit über Ihren Alltag?
00:25:05: Ja, also generell ist der Alltag geprägt von Angst und Unsicherheit der Leute.
00:25:10: Viele Familien, also vor allem auch die christlichen sind geflohen, mussten wiederfliehen, es ist kein einmaliger Vorgang.
00:25:17: sie müssen ständig im Land ihren Ort wechseln um nicht in Gefahr zu geraten.
00:25:22: Kirchen und kirchliche Einrichtungen sind beschädigt und geplündet worden.
00:25:26: Es gibt einen Mangel an Nahrung, Wasserstrommedikamenten also an den Grundlegenden.
00:25:31: Aber die Kirche bleibt oft der Ort, der Hoffnung der Gemeinschaft und wo man einfach hingehen kann.
00:25:37: Es ist immer wieder das Gleiche wenn Regierungen versagen springt die Kirchen ein und Kirche in Not kann da unterstützen durch die Hilfe unserer Wohltäterinnen und Wohlthälter.
00:25:47: dann möchte ich mich an dieser Stelle auch nochmal ganz herzlich dafür bedanken.
00:25:51: Die Priester- und Ornsleute organisieren Gebete und Hilfe, konkrete Hilfe Und viele Christen sagen uns auch, der Glaube gibt uns die Kraft nicht zu verzweifeln.
00:26:01: Das ist tatsächlich die Verzweiflung eine ganz große Gefahr im Sudan in dieser enormen und wenig bekannten Krise.
00:26:09: Was sind denn eigentlich die tieferen Ursachen dafür?
00:26:12: Dass Länder wie der Sudan aber auch viele andere afrikanische Staaten nie zur Ruhe kommen?
00:26:21: Ja, also es ist ein Mix an Ursachen die sehr komplex miteinander verwogen sind.
00:26:25: Also es geht einmal um Machtkämpfe!
00:26:27: Es geht immer um Macht!
00:26:28: Politische Macht, gesellschaftliche Macht, wirtschaftliche Macht... Es gibt auch ethnische Spannungen ganz klar.
00:26:34: Es gibt sehr viel Korruption im Land und es gibt die Armut.
00:26:37: Die Armut lässt natürlich gerade junge Menschen sehr schnell auf sich.
00:26:42: schiefe Bahngeraden wenn sie verführt werden, wenn sie ein bisschen Geld bekommen, wenn Sie einen Maschinengewehr bekommen in den Motorrad dann sind sie gleich jemand und können dann natürlich aus Übelste manipuliert werden von Terrorgruppen, von paramilitarischen, von militärischen, vom Warlords.
00:26:58: Waffenhandel zum Beispiel ist auch ein Thema der die Konflikte verschärft.
00:27:02: Es ist ein Kampf um Rohstoffe Wasser-und Land Und immer sehen wir in solchen Ländern dass die staatlichen Strukturen relativ schwach sind Und es fehlen die Perspektiven.
00:27:12: Zunächst brauchen wir eine Perspektive auf Frieden, dann brauchen wir auch eine Perspective auf Bildung und Sicherheit, auf Gesundheit – generell auf ein ganz normales Leben!
00:27:22: Wenn das alles nicht stattfindet... sind die Leidtragenden immer erst die einfachen Menschen und die Minderheiten.
00:27:29: Aber generell kann man sagen, die ganzen Bevölkerung in Sudan geht sehr schlecht.
00:27:32: Sie haben gerade die Kirche schon als Hoffnungsträgerin bezeichnet und trotz aller Gewalt berichten sie auch immer wieder im Sudan von beeindruckenden Glaubenszeugnissen.
00:27:45: Gibt es da eine Geschichte, die sie besonders bewegt hat?
00:27:49: Ja, uns hat ein echt bewegendes Beispiel einer Lehrerin erreicht.
00:27:52: Sie trotz Krieg und Gefahr den Unterricht fortgesetzt hat.
00:27:56: also ihre Aussage war die Kinder dürfen nicht auch noch ihre Zukunft verlieren.
00:28:01: es sind zwar Schulen zerstört Familien geflohen aber Es muss trotzdem die Hoffnung weitergegeben werden.
00:28:07: Und ich finde dieser Einsatz für die nächste Generation Das ist ja nicht nur so, dass da mal die Schule ausfällt für ein, zwei Tage.
00:28:16: Sondern sie werden komplett von der Bildung abgeschnitten.
00:28:18: und was wird aus solchen Menschen?
00:28:19: Ich habe solche Schicksale vorskizziert von perspektivlosen, nicht ausgebildeten jungen Menschen, die dann ganz leicht in die Hände von diesen terroristischen, kriminellen schihadistischen Banden verfallen.
00:28:34: also es zeigt aber auch wie stark der Glaube Menschen auch tragen kann die einfach daran festhalten ihre Pflicht zu erfüllen und das finde ich ganz, ganz beeindruckend.
00:28:44: Blicken wir noch ein bisschen weiter auf den Nahen Osten eine Region, die für Kirchenot auch besonders wichtig ist.
00:28:52: viel Hilfe fließt dorthin.
00:28:54: kirchenot verfügt sogar über einen Büro im Libanon.
00:28:59: was hören Sie denn dort von den Kontaktpersonen vielleicht etwas jenseits der Nachrichten?
00:29:05: Was man nicht so in der Tagesshow hört und sieht?
00:29:09: Ja, also es ist vor allem eine große Erschöpfung und Unsicherheit festzustellen.
00:29:13: Es geht einfach nicht weiter.
00:29:17: Wir können die Gesetze eigentlich eher aus Syrien aber auch aus dem Libanon oder der Grenzregion hören wir immer wieder, wir können überhaupt nichts mehr planen!
00:29:26: Wir können unser Leben nur noch von einen Tag auf den anderen leben.
00:29:30: Die ständige Angst für weitere Eskalation berechtigt ist da zermürbt die Menschen Und viele Christen fragen sich halt, ob sie bleiben können.
00:29:40: Ich kann es niemanden verdenken der dann sagt nein wenn ich die Möglichkeiten finanziellen und auch die Kontakte habe warum sollte ich das Land nicht verlassen?
00:29:50: Sie wollen einfach das Beste für ihre Familien und dort ist es sehr gefährlich.
00:29:55: aber gleichzeitig sehen wir einen starken Zusammenhalt.
00:29:58: Die Kirchen helfen mit Schulen, Lebensmitteln und Seelsorge vor allem auch denn von selbst finanziert sich da gar nichts mehr.
00:30:05: also es ist kein Geld da.
00:30:06: die Inflation ist unglaublich groß.
00:30:09: die Kosten für die einfachsten Lebensmittel übersteigen das Einkommen der ganz normalen Menschen.
00:30:15: aber immer wieder sagen unsere Projektpartner auch unser Büro in Beirut dass es wichtig ist zu wissen, das die Menschen weltweit für sie beten.
00:30:24: Und Sie versprechen das auch in diese Drücke der Liebe, die so typisch für Kirche notet.
00:30:28: Wir beten für die Projektpartner und wir geben unsere Gaben für sie.
00:30:31: Sie geben das Gebet zurück, sie betent für uns.
00:30:34: Sie sehen auch unsere Glaubensnot.
00:30:36: Das möchte ich hier nochmal betonen.
00:30:37: Es ist ein Kreislauf und es ist eigentlich auch wenn man sagen kann sehr schön zu sehen, dass es auch in solchen Krisensituationen trägt.
00:30:46: Ja Herr Rübka kommen wir zum Schluss noch einmal zurück zu Pfingsten unserem Ausgangsgedanken.
00:30:52: Wenn Sie all das jetzt zusammen denken, zusammen fassen also jetzt viele junge Menschen hier bei uns in Deutschland Österreich auf diesen Festivals und eben die Christen in den Krisengebieten.
00:31:06: was lernen sie?
00:31:08: Was können wir daraus lernen persönlich über den heiligen Geist?
00:31:13: Also ich denke das wichtigste oder meine wichtigste Erkenntnis für mich persönlich und ich übertrags auch gerne auf die ganze Welt ist, dass wir auf den Heiligen Geist nicht verzichten können.
00:31:23: Also der heilige Geist des Gebets um den Geist Gottes ist keine Option sondern eine notwendige Voraussetzung das sie unser Leben auf die Reihe kriegen.
00:31:31: wie soll man denn solche Konflikte wie im Libanon oder auch im Sudan aber auch die Zerrissenheit bei uns im Land lösen mit rein menschlichen Gedanken?
00:31:40: und wer sagt denn überhaupt, dass wir das sollen?
00:31:42: Dass wir das ohne Gottes Hilfe und ohne Gottes Beistand der nun mal der heilige Geist ist schaffen sollen.
00:31:48: Also ich denke irgendwie wenn wir den Heiligen Geist nicht erflehen, wenn wir uns nicht um ihn bemühen dann ist es so als ob wir den Stecker aus der Steckdose ziehen.
00:31:56: Wir alle kennen diese Beispiele was der Heilige geist ist aber diese Verbindung zu Gott der die Quelle alles guten ist.
00:32:04: Wenn wir uns davon kappen dann brauchen wir keine Alternativen suchen, weil die gibt es nicht.
00:32:09: Also ich denke der Heilige Geist ist enorm wichtig und ich finde das auch immer so beeindruckend zu viel Not wie's auf der Welt gibt.
00:32:15: Es gibt bestimmt auch Menschen, die bereit sind zu helfen also im Nächsten in den Gelegenheiten, die sie haben indem Sie ihre Gabenteilen, indem sie Zeit haben für andere ein gutes Ohr geben.
00:32:26: und auch das ist für mich der Heiligen Geist, der durch die Menschen wirkt um sich das Gute tun lässt.
00:32:32: und davon können wir von Kirchenot ganz ganz viele erzählen denn so viele Leute tun Gutes und auch kann mit Sicherheit Radio Horeb auch ganz viel davon erzählen, wenn der heilige Geist wirkt.
00:32:41: Es kommt etwas Gutes dabei heraus und wir können auf gar keinen Fall ohne ihn.
00:32:45: also ich lade sie alle ein um den Heiligen Geist zu beten für sich selbst und natürlich auch für diejenigen, die über Krieg und Frieden entscheiden
00:32:52: können.".
00:32:53: Herr Rebka vielen Dank für das Gespräch und Ihnen ein gesegnetes Fingsfest!
00:32:58: Danke schön ihnen auch herne gewöhnen und allen Zuhörerinnen und Hörern natürlich auch
00:33:03: Das war Florian Ribka, Geschäftsführer von Kirche Not Deutschland über die Fingstfestivals an diesem Wochenende und die aktuelle Lage im Sudan und im Nahen Osten.
00:33:16: Wo Sie Kirche Note an diesem Fingestwochenende begegnen können finden sie im Terminbereich auf der Internetseite www.kircheinnot.de.
00:33:28: Und noch ein Hinweis, Radio Horeb überträgt auch heute wieder live vom Pfingstfestival in Hilders bei Fulda.
00:33:37: Gleich geht es hier ab neun Uhr fünfzehn mit Lobpreis und geistlichen Impulsen weiter.
00:33:45: Um fünfzeh nur dreißig hören Sie einen Glaubenzeugnis von André Stiefenhofer dem Pressesprecher von Kirche Innot.
00:33:53: Bitte beachten sie dazu die Programmenweise!
00:33:57: Das war Weltkirche aktuell.
00:34:00: Am Mikrofon war ihr Volker Niegewöner, ich wünsche Ihnen allen ein gesegnetes Pfingstfest!
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