KIRCHE IN NOT beim "Mariathon" 2026
Shownotes
Mit Florian Ripka, Geschäftsführer von KIRCHE IN NOT Deutschland.
Ausstrahlungstermin: 2. und 3. Mai 2026
Mariathon - der Spendenmarathon der Nächstenliebe
Bei radio horeb findet jährlich der "Mariathon" statt. Das Wort setzt sich zusammen aus: Maria und Marathon. Wir laufen einen Marathon für die Muttergottes! Was das bedeutet? In diesen drei Tagen können Sie mit Ihren Spenden den Auf- und Ausbau von Radio Maria-Stationen weltweit fördern! Doch auch und vor allem ist die Aktion ein Marathon des gemeinsamen Betens und Missionierens. Denn was wir hier säen, bringt später reiche Frucht: Wir spüren, wie die Saat aufkeimt und sich das Radio weiter verbreitet, wie es immer mehr Menschen mit der Frohen Botschaft erreicht.
radio horeb gehört zur Radio Maria Weltfamilie. Diese ist mittlerweile mit über 93 Stationen in vielen Ländern vertreten und sendet über ihre Radios Millionen von Menschen Stärkung und Gemeinschaft im Glauben. Beim Mariathon werden besonders die ärmsten Länder in den Blick genommen. Die großzügigen Spenden finanzieren etwa den Bau neuer Radiostationen in Afrika oder dem mittleren Osten, um die Gute Nachricht weiterzutragen. Auch wird z. B. der Betrieb von Marienwallfahrtsorten unterstützt. Und noch vieles mehr.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Der Mariaton hier bei Radio Horeb, ein Radio eine Mission.
00:00:04: Wir sprechen jetzt weiter über Mozambik Ein Land im Südosten Afrikas das von vielen Krisen gebeutelt wurde.
00:00:12: wir haben heute einiges gehört Themen Staatsverschuldung Eine hohe AIDS-Rate eine kommunistische Regierung.
00:00:22: Aber Jetzt wollen wir ein bisschen ins Gespräch kommen mit Florian Ribka.
00:00:27: er ist der Geschäftsführer von Kirche Not in Deutschland.
00:00:32: Jetzt live zu Gast hier im Studio bei uns im Balderschwang.
00:00:35: Florian, wir kennen uns schon viele Jahre.
00:00:37: ich weiß auf jeden Fall... Ich war damals noch gar nicht bei Radio Horeb.
00:00:40: also es ist über zehn Jahre her.
00:00:41: ob du damals schon bei Kirchen Not warst das weiß ich jetzt ehrlich gesagt nicht mehr genau als wir uns kennengelernt haben.
00:00:47: Es ist auf jeden fall schon sehr lange her.
00:00:48: In einem ganz anderen Kontext freut mich dass wir heute gemeinsam auf Sendung sein dürfen und dass Du uns ein bisschen den Blick vom Mozambik zeigst.
00:00:56: Wie geht es eigentlich den Christen dort vor Ort ganz konkret?
00:00:59: Herzlich willkommen hier bei Mariaton, bei Radio Horeb.
00:01:03: Ja lieber Nikolaus, ganz herzlichen Dank!
00:01:05: Tatsächlich ist es schon seit dem Jahr zwei Tausend Sieben, dass ich bei Kirche Not diesen internationalen Hilfswerk arbeiten darf was ein echter Segen ist genauso wie eure Arbeit hier bei Radio Hoareb und bin schon ganz oft da gewesen und jedes Mal bin ich wirklich ganz erstaunt und ganz mitgerissen, wie toll der Mariatón ist.
00:01:23: und tatsächlich muss am Big ein Land wie alle anderen natürlich auch, die ihr hier unterstützt.
00:01:29: Das ist total wertes weil den Christen geht es nicht gut in dem Land.
00:01:34: Mosambik ist an der Ostküste Afrikas.
00:01:38: Es ist eigentlich ja Mehrheitlich christlich geprägt.
00:01:43: Also Kirche in Not bringt ja alle paar Jahre einen Religionsfreizbericht raus, der Letzte ist im Jahr zweitausendundzwanzig herausgekommen.
00:01:49: Sechsundfünfzig Prozent oder siebenundfünftig Prozent sind Christen.
00:01:54: die Lage im Land ist wie immer nicht gleichmäßig.
00:02:00: es gibt Regionen in denen dass den Christen relativ gut geht.
00:02:03: Aber es gibt eben auch eine ganz große problematische Region, die ist im Norden des Landes an der Grenze zu Tanzania und zwar das ist die Region Cabo Delgado.
00:02:13: Dort ist eine große schihadistische Gewalt ausgebrochen und deswegen hat auch Mozambik eine große Aufmerksamkeit von Kirche in Not also dieser schihadisten, also diese islamistischen Terror, der im Nordern des Landes stattfindet ist eben um diese Region Cabo Delgado herum.
00:02:36: Warum ist es da so?
00:02:37: Es ist ein sehr, sehr reiches Land eigentlich.
00:02:40: Cabo delgado ist eine Region in der sehr viel Erdgas, Gold, Rubine und andere Bodenschätze gibt.
00:02:47: aber die Leute vor Ort haben kaum etwas davon im Gegenteil.
00:02:51: Gerade jungen Menschen sind arm, haben kaum Bildungs- oder Beschäftigungsmöglichkeiten verführt.
00:02:59: Und das schlägt besonders in diese Region zu.
00:03:02: und wie wichtig oder wie dramatisch die Situation ist, zeigt sich auch daran dass General Staatssekretär Parolin also sozusagen der zweite Mann im Vatikan wenn wir das so sagen will im Dezember letzten Jahres auch dahin gefahren ist um die Leute zu bestärken um auch die Nähe vom Papst Leo mit den Menschen in Mosambik auszudrücken.
00:03:24: Also es ganz schwierig dort Und es gibt noch viele andere Gründe, warum die Christen dort leiden.
00:03:31: Aber bei Kirchenot wir helfen in einhundertvierzig Ländern auf der Erde mit fünftausend Projekten pro Jahr ohne dass wir Kirchensteuern kriegen oder sonst irgendwas genauso wie ihr.
00:03:42: aber es ist immer wieder erstaunlich wie wir sehen wie dann doch die Kirche einspringt wo staatliche Strukturen versagen.
00:03:55: Mosambik unterstützen möchten mit einem Radio-Maria, wenn sie diese Unterstützung geben möchten.
00:04:01: Dass Radio Maria im Mosambick weiter ausgebaut werden kann.
00:04:06: Florian, wie gibt uns dann Überblick?
00:04:12: Wie viele Muslime gibt es in Mosambika?
00:04:15: Gerade wenn du über islamistische Anschläge sprichst, ist das etwas was eher vom Ausland kommt?
00:04:20: Ist das etwas, was im Land stark verwurzelt ist?
00:04:25: Ähnlich wie in Tanzania ist es so, dass gerade die Küstenregionen und auch diese Provinz Karpo del Gado dort sind eigentlich mehr Muslime als Christen.
00:04:34: Aber es ist angefacht durch einen Ableger des sogenannten islamischen Staates.
00:04:41: der hat sich Al-Shabab genannt.
00:04:42: das gibt auch eine Terrorgruppe ins Somalia die so heißt aber da gibt's jetzt keine Verbindungen.
00:04:46: also diese Terrorgrippe ist ganz klar von außen auch finanziert.
00:04:50: Bei Kirche Not stellen wir auch fest, dass gerade diese Gegend sub-Sahara Afrika also wirklich vom Westen von Mali südlich der Sahara bis eben auch rüber nach Osten nach Mozambik ganz starke Praktis von diesen islamistischen Gruppierungen.
00:05:04: Von außen die mittlerweile ja eine ganze Industrie aufgebaut haben aus Entführungen aber mittlerweile auch schon soweit verwoben sind mit dem Land das sie in auch ganz legal Firmen gehören.
00:05:19: Sie zapfen das Geld ab, auch von Produktionen vom Abbau und von Bodenschätzen.
00:05:27: Und die kommen ganz klar von außen.
00:05:28: Also es ist diese perfide Strategie, die wir immer wieder feststellen in anderen Ländern.
00:05:32: Wir haben vorher auch von Nigeria gehört.
00:05:36: Auch da gibt es diese uralten Konflikte wie zum Beispiel auch in Nigeria dieser Fulani-Konflikt... Die Hirten, die muslimisch geprägt sind, treiben ihre ihr Vieh auf die Felder der vorwiegend christlich geprägten Bauern und dafür ist natürlich zu konflikten.
00:05:54: Die einen brauchen das Weideland, die anderen verlieren ihre Feldfrüchte.
00:05:58: aber was jetzt neu ist – und das ist auch in Cabo Delgado und Mozambique nicht anders – Gruppen, die es islamistischen Gruppen wahnsinnig stark finanziert werden.
00:06:08: Dass sie von Hassbreedingern angestachelt werden und dass sie auch mit Waffen ausgestattet werden.
00:06:13: Und es ist tatsächlich das Ziel eine Destabilisierung herbeizuführen und auch ja eine Art Scharia-Start einzuführen.
00:06:24: Da wird es spannend.
00:06:26: Wenn man die Frage stellt, ist das eine religiöse Angelegenheit?
00:06:30: Ist das jetzt eine wirtschaftliche Angelegung?
00:06:32: Sind das irgendwelche Terrorgruppen?
00:06:35: Dann bekommen wir unterschiedliche Aussagen von den Bischofen vor Ort.
00:06:41: Wichtig ist, dass die Menschen vor Ort leiden und dass die Kirche bei ihnen ist.
00:06:44: Wir haben viele Bischoffe, die sagen, dass es eine klar islamistische Agenda dahintersteht.
00:06:49: Andere sagen ... Wer hat denn Interesse daran, dass Distabilisierung stattfindet, das ungehemmt abgebaut werden kann?
00:06:55: Das sind die großen Firmen aus dem Westen.
00:06:58: Kirche in Not ist bei den Menschen.
00:07:00: Das ist ganz wichtig, denn oft sind die staatlichen Institutionen alle verschwunden und es kümmert sich keiner um die Menschen.
00:07:07: Kirche not finanziert zum Beispiel auch ganz viel Traumahilfe aber eben auch Radio-Stationen weil sie ganz viel Hoffnung bringen, weil Sie auch ganz viele Wahrheit bringen.
00:07:17: das ist ein ganz entscheidender Punkt, den haben wir vorhin auch gehört.
00:07:20: Es wird soviel Propaganda über den Äther geschoben.
00:07:24: Da hören wir auch immer wieder von unseren Projektpartnern, wie wichtig es ist, dass die frohe Botschaft verschickt wird.
00:07:30: Denn es ist so unvorstellbar viel Leid passiert, so un vorstellbar.
00:07:34: viele Menschen wurden getötet noch viel mehr in die Millionen gehend wurden vertrieben und wenn du da nicht hörst das du eigentlich deinem Verfolger, deinem Feind vergeben musst dann was bleibt da übrig außer Rache?
00:07:48: Und eine endlosen Spirale der Gewalt.
00:07:51: also tatsächlich glaube ich persönlich dass das Evangelium die einzige Möglichkeit ist, wie überhaupt Frieden – also nicht nur in Afrika.
00:07:58: In allen Krisenregionen dieser Erde aber bleiben wir mal ganz speziell bei Afrika, wie eben der Friede kommen kann.
00:08:05: Jetzt ist es auch so, dass gleichzeitig aber auch von staatlicher Seite es schon auch Gefahren gibt, auch für das Radio.
00:08:13: Denn der Staat hat natürlich schon auch Antiterrorismus-Gesetze formuliert die aber auch eine die natürlich dem Terrorismus bekämpfen sollen, aber eben auch die öffentliche Verbreitung falscher Aussagen unter große Strafen stellt.
00:08:28: also das heißt falsche Aussagen zum Beispiel über die Vorgänge in Cabo Delgado können dazu führen, dass Verantwortliche von Radio, von Medien und Journalisten auch ausländische Hilfswerke das mit bis zu acht Jahren Haft rechnen müssen.
00:08:45: Und das ist natürlich extrem gefährlich!
00:08:47: Ich denke da kommt es wirklich drauf an, auch bei den Radiostationen, dass man da Experten hat weil es ist klar also wenn man übertreibt oder polimisiert, das hilft gar niemandem.
00:08:58: aber hier muss man auf Denn diese Anti-Terrorismus-Gesetze können auch ganz schnell nach hinten losgehen.
00:09:06: Und da ist das Gebet ganz wichtig, dass ein großer Schutz drüber ist über die ganzen Radiostationen.
00:09:12: Das
00:09:12: sagt Florian Riebker, Geschäftsführer von Kirche Not in Deutschland, das päpstliche Hilfswerk Kirchenot, das verfolgte Christen weltweit unterstützt.
00:09:22: Auch Spenden finanziert es so wie Radio Horreb und Radio Maria – wir sind hier beim Mariaton!
00:09:29: Michael, du bist ja bei ganz vielen Radiomariers unterwegs gewesen in vielen Ländern Afrikas.
00:09:36: Hast da auch immer wieder vom Programm diese Dinge mitbekommen?
00:09:41: Kommt es denn in Afrika oft vor dass man im Programm nichts sagen kann was man denkt?
00:09:48: Das ist eine schwierige Frage weil prinzipiell machen wir mit Radio Maria ein anderes Programm.
00:09:57: Also, wir machen ja keine Propaganda oder sprechen gegen irgendwas sondern wir sprechen für was?
00:10:03: Wir sprechen für den Glauben.
00:10:05: als erstes beten wir und dann versuchen die Menschen zu helfen.
00:10:10: in diesen Bereichen stoßen wir da an keine Probleme weil es geht wirklich um spirituelle spirituelles Gemeinsamkeit, also um gemeinsames Gebet sich darin zu stärken.
00:10:28: Sich den Glauben wachsen zu lassen das ist eine Grundeigenschaft des Christens dass wir wachsen im Glaubem.
00:10:34: zum anderen geht es darum dass wir Menschen in ihrer Situation in der sie jetzt sind helfen.
00:10:38: also wenn ich zum Beispiel an die Region Goma denke Natürlich ist das Radio dort ein Dorn im Auge derjenigen, die dort ihr Unwesend treiben in Anführungszeichen.
00:10:52: Aber Radio Maria ist dort die Stimme des Friedens, die Menschen zusammenführt und an der Seite der Menschen ist wenn es Bürgerkrieg gibt Naturkatastrophen Also es kann nicht mehr geben, was sie dort zum Beispiel erlebt haben.
00:11:13: Und also ich glaube das müssen wir anders sehen mit Radiomaria da wir keine Politik machen weder hier noch dort.
00:11:22: Das ist eine Grundeigenschaft von Radiomarier und da sind wir erst mal nicht angreifbar.
00:11:28: doch fruchtbar
00:11:29: und doch fruchten und das kann natürlich zu einem Konflikt führen bisher eher nicht aber das könnte zu einem Konflikt führen, wenn man zu schnell zu groß
00:11:39: wird.
00:11:42: Aber mich hat das sehr berührt was Florian Rybka gesagt hat den Blick den er uns gegeben hat und da möchte ich gerne unseren weiteren Gast hier vorstellen der im Hintergrund ist Walter Volcano der uns schon die ganzen Tage hier begleitet von der Weltfamilie neben Vittorio Vicardi einen unglaublichen Blick auf die ganze Welt hat, auf alle drei und neunzig Stationen weltweit das gibt.
00:12:08: Und auf alle Substationen.
00:12:10: Und Walter Volcano ich möchte da gleich das Gespräch eröffnen mit dir weil wir haben das jetzt so gehört wie diese Situation vor Ort ist.
00:12:19: Du bist an der Knotenstelle der Weltfamilie, wo du entscheidest wie was dorthin transportiert wird.
00:12:25: Wie wir das Geld verteilen?
00:12:27: Was wird budgetiert?
00:12:28: Du sendest Menschen aus die technisch-architektonisch das Ganze in den Aufbau bringen.
00:12:35: Wie gehen wir in einem Land wie Mosambik jetzt zum Beispiel vor dass wir da nicht untergehen in dieser Gemengenlage von Korruption Ausbeutung Armut des Landes Kriegt man da den Fuß auf dem Boden, dass man am Schluss ein sendefähiges Studio hat?
00:12:53: Also erstmal guten Abend allen Zuhörern.
00:12:57: Und ja ... Du hast gesagt ich wäre der.
00:13:02: zum Glück habe ich einen Team und wir haben ja unten in Afrika haben er hier einen Daesalam die BF Afrika und das sind verschiedene Mitarbeiter.
00:13:16: vor allem ist da ... Paolo Tafuri, den wir als Geschäftsführer von BF Afrika haben.
00:13:25: WF ist die Weltfamilie!
00:13:26: Die World Family
00:13:27: Afrika in Scheuermann.
00:13:31: Ja richtig und natürlich sagen wir als erstes wenn... Wenn wir einen Anruf bekommen also uns kommt das erste was mir machen is Einer von uns, das kann meistens ist dann der Vittorio oder der Paulo.
00:13:51: Die fliegen hin und hören und sehen die Situation mit den Einheimischen.
00:13:57: Und ich sage dir dein Mozambik Maputo ist ein Projekt dass mindestens ich glaube schon seit vier Jahren in der Luft steht.
00:14:07: Gerade wir fangen dann nicht sofort an.
00:14:11: Wir müssen dann nachprüfen wie ist die Situation Die Leute, die dort sind und den Verein gegründet haben mit unserer Hilfe.
00:14:22: Sind sie vertrauensvoll?
00:14:24: Wir sprechen natürlich mit dem Bischof auch um zu sehen wie die Situation ist was wirklich gemacht werden kann Und es kann auch in Anführungsstriche Fehlentscheidungen kommen Wie zum Beispiel hier in Monsambique in Modputo.
00:14:43: Ich weiß nicht ob das vorher in der Sendung gesagt wurde, da war eine Gelegenheit vor einigen Jahren Grundstück zu kaufen.
00:14:52: Gerade weil wir die Idee hatten dort den Sitz zu machen.
00:14:57: Wir hatten dann noch keine Frequenz oder es war unsicher.
00:15:01: aber wie uns Ferrario immer gelehrt hat also der ehemaliger Präsident von der Weltfamilie.
00:15:11: Wir gehen in Afrika im Land wo wir gerufen werden.
00:15:16: Das heißt, es braucht nicht die Hauptstadt unbedingt zu sein aber Ziel ist wie auch Jean-Paul sagte und dass wir dann ein nationales Radio aufbauen wollen.
00:15:28: Gut und da wurde dieses Grundstück eingekauft gekauft mit der Idee dann dort den Sitz aufzubauen.
00:15:38: Und dann ist vor einigen Monaten ja kam die Nachricht gerade von Paulo.
00:15:45: Der sagte, hör mal, hört mal der Bischof gibt uns ein Stück von Grünstück...
00:15:53: Von seinem Land?
00:15:54: ...von seinem Land um dort einen Sitz aufzubauen.
00:15:58: und dann gab es die Diskussion machen wir das dort oder jetzt haben wir dort das Geld investiert?
00:16:08: Es gibt auch Kriterien wo man sitzt.
00:16:11: Wichtig ist, eines der wichtigsten Kriterien ist das der Sitz leicht erreichbar ist für Ehrenamtliche.
00:16:21: Das heißt in Europa natürlich dass wir zum Beispiel gute öffentlichen Verkehrsmittel haben oder sowas.
00:16:30: und dann wurde uns gesagt mal hört man wo ihr das Grundstück jetzt gekauft habt.
00:16:37: die Gegend ist nicht ganz sicher abends da jemand alleine gehen zu lassen, wo das Grundstück von dem Bischoffer und so ist doch besser.
00:16:52: Dann haben wir letztendlich entschieden dass wir es dort aufbauen und dass dieses Grundstuck mittelfristig verkauft wird um dann auch die finanziellen Mittel zu haben.
00:17:07: ich muss dir sagen wie Wir haben.
00:17:11: jetzt, sind wir in der Phase wo wir drei, wir fragen dann immer drei Angebote.
00:17:19: Und ich glaube Fugges war ja hier der Leonardo Scuderi nicht?
00:17:25: Das ist das zivilen Ingenieur.
00:17:30: Genau!
00:17:30: Der sich um die Gebäude kümmert
00:17:32: bei Radio
00:17:32: Maria
00:17:33: und er geht auch nochmal rum uns schaut an, ob das Gelände in Ordnung ist und so.
00:17:41: Und er nimmt einen Kontakt auf.
00:17:43: dann sagen wir mit den Präsidenten vom Verein und dem Bishop um diese Angebote einzusammeln Naja, und wenn wir dann im November sind, da müssen wir ja entscheiden welche Projekte wir im nächsten Jahr, also ich sprich, sechsundzwanzig machen.
00:18:08: Die
00:18:08: Deutschen kratzen an die Tür und sagen der Maria-Ton ist schon in einem halben Jahr.
00:18:12: Genau!
00:18:13: Dann klopft schon Radio-Horreps und sagt na was können wir schon ankündigen?
00:18:18: Wir
00:18:18: brauchen Informationen für unsere Hörer.
00:18:23: Da habe ich mit Leonardo gesprochen und gesagt, sag mir mal, gib mir einen Hügel.
00:18:34: Was könnte der Bauder kosten?
00:18:37: Ich brauche jetzt nicht über den Pfennig aber ungefähr.
00:18:42: Und dann meinte er so ungefähr dreihunderttausend nur ... und da habe ich gesagt dreihundertausend!
00:18:49: Wir sind doch in Afrika, weil wir auch die Vorstellungen haben.
00:18:54: Sie ist wesentlich billiger bei uns.
00:18:58: Aber das Problem ist die Materialien, oft sind die Materialen werden alles importiert und deshalb sind sie sehr teuer.
00:19:19: Die Arbeitskraft ist relativ billig Aber die Materialien sind sehr teuer.
00:19:26: Und dann muss man auch aufpassen, ich weiß jetzt nicht mehr, welche Sitz jetzt war.
00:19:33: Da ist der Paulo runtergegangen gefahren und dann frage ich Ihnen, na wie schaut es da aus?
00:19:41: Das muss ja bald fertig sein.
00:19:42: Dann sagt er Ja!
00:19:44: Theoretisch ist alles fertig aber die Türhänkel fallen runter Die Sicherheitstür ist so ein Spalt offen.
00:20:00: Die Treppen wackeln schon und was machen wir?
00:20:06: Okay, dann hast du auf der anderen Seite einen Druck weil du ja die inauguration also
00:20:16: die
00:20:17: Einweihung machen willst und die Eierinweihungen machen wir ja normalerweise mit einem Bischof.
00:20:23: Aber den Bildschiff kannst du nicht in der letzten Minute anrufen und sagen, hören Sie mal.
00:20:28: Nix.
00:20:29: und dann machen wir die Einweihung am Samstag um neun Uhr morgens.
00:20:37: Der hat so einen langen Terminkalender... Und da musst du das... Kommt
00:20:41: ein Vorlauf?
00:20:41: Vorlauf!
00:20:43: Und du machst den Vorlauf und hast alles schon.
00:20:46: Ja okay, es wird alles fertig sein heißt es noch.
00:20:50: Hör mal da, das ist noch nicht fertig.
00:20:55: und dann wird nochmal die Firma gerufen und denen gesagt hören Sie mal das und dann gucken sie dich so an.
00:21:05: Und was ist denn da das Problem, so ein bisschen wie du erzählt hast.
00:21:09: Was ist das Problem?
00:21:10: Wasch die Hände!
00:21:11: Ja genau.
00:21:12: Machen sie einfach die Türe richtig zu oder sowas.
00:21:15: Zu der Tür erzähle ich später noch eine Story bevor wir das hier beenden weil da habe ich aus Sambia eine gute Geschichte.
00:21:25: Eine Studioteure.
00:21:26: Das wird einiges erklären aber es wird deutlich wie viel Arbeit hinter einem solchen Studio steckt und Umstände sind.
00:21:37: Natürlich verändern wir die Umständen, in diesem Land nicht unter denen gebaut wird und das erfordert von uns extra Arbeit wie du eben sagst Paolo Tafuri der unentwegt unterwegs ist, Shopoka Yura der un entwegs unterwegs ist um mit den Bischöfen in Kontakt zu sein und das ganze auch vorzubereiten.
00:21:55: Die Redakteure da hängen ja auch Arbeitsplätze dran An einem Studio, das wir machen.
00:22:01: Wenn Sie uns jetzt unterstützen auf dem Weg in Mosambik und ... Funktioniert bisher sehr gut.
00:22:06: Sie haben schon Hundert, Zweiund, Siebzig Tausend, sechshundert, siebzehn Euro gespendet.
00:22:10: Es fehlt
00:22:11: noch nicht viel?
00:22:12: Es fehlt nicht viel!
00:22:13: Wir brauchen noch Neun und Neunzigtausend.
00:22:15: zu den zwei Millionen...
00:22:16: Wir haben noch Achtundfünfzig Minuten Zeit,
00:22:19: um die
00:22:20: zwei
00:22:21: Millionen
00:22:21: Grenzen zu erreichen.
00:22:23: Ich überlasse
00:22:24: die Motivationsrede gleich dir.
00:22:27: Aber wir hören uns auf diesem Weg unterstützen dann.
00:22:31: Rufen Sie an, machen Sie Ihre Spendenzusage jetzt heute Abend.
00:22:35: Werden sie zum Afrika-Missionau und machen Sie das möglich?
00:22:39: Wie schon gesagt, Sie bekommen heute einen Einblick.
00:22:42: Wir haben Florian Ribka hier, der uns einen Ein Blick auf die Christen gibt aber auch auf die schwierige Lage dieser Länder von im speziellen Fall heute Abend Mosambik.
00:22:54: Und wir bekommen die Innsicht der Weltfamilie von Radio Maria.
00:22:59: Das bekommt man sehr selten, dass sie so umfassend über ein Projekt informiert werden.
00:23:06: und wenn wir die fourhundertzwanzigtausend zusammen haben dann legen wir die Hände nicht in den Schoß sondern geht in der Welt-Familien die Arbeit los und Sie liebe Hörerinnen und Hörern bleiben ja mit uns verbunden!
00:23:18: Sie erfahren wie das Projekt wird und irgendwann gibt es Ich weiß es nicht von Mosambik, ob ich da hingehe.
00:23:24: Aber irgendwann wird's ein Bild geben und ich werde dort sein oder wir werden eine Schaltung zum Angelus haben und wir werden sagen heute hat der Bischof dort das Studio eingeweiht.
00:23:35: mit Hilfe von ihnen und unterstützen sie uns da.
00:23:40: Machen Sie Ihre Spendenzusage unter Null Acht Drei Zwei Acht Neun Zwei Eins Eins Acht Null und Spenden zusagen.
00:23:47: Da hatte Nikolaus Albert jetzt glaube ich ein ganz spannendes Zeugnis
00:23:51: Die Null Acht Drei Zwei Acht Neun Zwei Eins Eins Acht Null.
00:23:53: Das ist ja die Telefonnummer, wo man im Haus Sankt Franziskus durchkommt hier in Balderschwang ein Steinwurf weg vom Medienhaus, wo wir gerade im Sitzen.
00:24:04: das sind jetzt noch elf ehrenamtliche Mitarbeiter, die ihre Anrufe entgegenehm und wenn sie da anrufen können Sie uns gerne auch erzählen warum sie spenden.
00:24:12: was bewegt sich dabei?
00:24:14: Und jetzt haben wir heute Um zwanzig Uhr vierzig eine Nachricht bekommen, also jetzt gerade mal zwanzich Minuten her.
00:24:23: Da hat eine Person nämlich neuntausend Euro gespendet als Dank an die Mutter Gottes!
00:24:28: Wir haben das ja heute gehört.
00:24:30: man kann diese Spende auch so ein bisschen sehen wie solche Votivtafeln in Wallfahrtsorten, also wenn sie der Mutter Gottes ein Dank geben wollen.
00:24:38: Es muss nicht gleich neuntausend Euro sein.
00:24:40: vielleicht ist das bei manchen nicht möglich.
00:24:42: Man kann auch mit einem Euro Danke sagen.
00:24:45: oder Wenn wir jetzt diese Geschichte hören es wäre natürlich auch Neun Euro möglich gewesen.
00:24:50: Wieso kommt zu diesem Betrag neun tausend euro?
00:24:53: Der Hörer hat gesagt Seine älteste Tochter Hat heute Geburtstag und des neuen Jahre alt geworden.
00:25:01: Die Ärzte haben dem Ehepaar geraten ihr Kind abzutreiben da ihr Kind laut ärztlicher Sicht keine Überlebenschancen hat.
00:25:09: Der Hörer und seine Ehrfrau haben jeden Tag den Rosenkranz zusammengebetet, und sie der Gottesmutter anvertraut.
00:25:15: Der Zustand verbesserte sich jedoch waren die Ärzte weiterhin skeptisch.
00:25:20: Sie sagten, sie werde gelemt sein, sie würde nie selbstständig auf die Toilette gehen können.
00:25:25: heute kann die Tochter alles Fahrrad fahren laufen spielen.
00:25:29: Der Herr gibt uns mit bestärkt.
00:25:32: er möchte uns bestärken dass man Alles und jeden der Mutter Gottes anvertrauen kann, dass jeder von uns der Mutter Gottes wichtig ist.
00:25:41: Und das man ans Gebet glauben soll.
00:25:43: so viele Wunder geschehen.
00:25:45: Das ist eine Spende in Höhe von neuntausend Euro.
00:25:49: Vielleicht haben sie ähnliches erlebt vielleicht sogar größeres vielleicht auch kleineres.
00:25:53: Wenn Sie so einen Dank mitgeben wollen, dann geht das auch hier bei.
00:25:56: Mariaton.
00:25:57: herzliche Einladung zu Ihrer Spende.
00:25:59: Und ich glaube jetzt hören wir erstmal ein bisschen Musik und dann geht es gleich weiter über Radio Maria Mozambik.
00:26:07: Auch wenn die Musik das nicht vermuten lässt, sie haben eingeschaltet bei Radio Horeb.
00:26:11: Wir bleiben bei der Hallo Wach-Musik!
00:26:14: Wir haben dreiundzwanzig Uhr und zwölf Minuten, liebe Hörerinnen und Hörern... zwischen unseren Gesprächen.
00:26:22: nicht wegdriften vom Radio, deshalb die Musik.
00:26:25: Und wenn Sie jetzt neu zugeschaltet haben wir laufen den Mariaton, den Spendenmaraton der nächsten Liebe Und Sie können anrufen, wir haben das Projekt Mozambik.
00:26:37: Es geht um ein großes Land und eine große Investition.
00:26:41: Wir haben ganz am Anfang der Sendezeit um zwanzig Uhr dreißig heute von Chopper Kajura gehört die Weltfamilie.
00:26:48: Traut euch!
00:26:49: Traut Deutschland dieses Projekt zu.
00:26:51: Deshalb haben wir das bei uns mit vierhundertzwanzig tausend Euro.
00:26:56: Das ist ein großes Projekt aber das auch eine große Chance vielen Menschen zu helfen In einem Land, das gebeutelt ist durch ganz unterschiedliche Dinge.
00:27:04: Wir werden da gleich von Florian Ribka und Kirche in Not nochmals was hören und dann Walter Volcano von der Weltfamilie nochmal hören wie das mit dem Aufbau der Radiostationen ist.
00:27:14: Wir brauchen aber Ihre Hilfe wir brauchen ihre Spendenzusage.
00:27:18: Das können Sie tun wenn sie folgende Telefonnummer anrufen Null Acht Drei Zwei Acht Neun Zwei Eins
00:27:32: Eins Acht
00:27:33: Null.
00:27:34: Walter Volcano kann die Telefonnummer jetzt auch?
00:27:36: Walter, hast du da schon angerufen?
00:27:38: Ich?
00:27:38: Nee noch
00:27:39: nicht!
00:27:40: Also Walter
00:27:41: bekommt auch nur die Möglichkeit
00:27:42: hier.
00:27:44: Wir haben hundert eine Million neunhundert drei Euro bereits erlauben im Mariaton.
00:27:50: Wir haben jetzt einundvierzig Prozent von dem Projekt Mozambik, es wäre schön wenn wir da Richtung fünfzig Prozent kommen, wenn das möglich wäre oder wenn wir sogar Richtung zwei Millionen in der Gesamtzumme kommen.
00:28:02: Das sind verschiedene Ziele aber Ziele sind Schall und Rauch.
00:28:05: Es geht um die Projekte, es geht um Menschen und es geht über ihre Spenden zu sagen.
00:28:09: Die Null Acht Drei Zwei Acht, Neun
00:28:15: Zwei Eins, Eins Acht Null.
00:28:19: Dreiundzwanzig Uhr Vierzehn jetzt wir sind live auf Sendung hier bei Radio Horeb zum Mariaton ein Radio, eine Mission und übrigens noch eine kurze Geschichte von dem was die Hörer so berichten.
00:28:33: Was gesagt wird
00:28:34: usw.,
00:28:35: denn wir sind ja heute Morgen schon um sechs Uhr gestartet mit dem Lauf.
00:28:39: da gab es eine Mitarbeiterin die am Telefon war und die hat um sechs uhr dreißig einen Anruf bekommen weil jemand spenden wollte.
00:28:47: Und da war die Mitarbeiterin jetzt von Radio Horeb natürlich interessiert, warum sind sie denn schon so früh auf den Beinen?
00:28:54: Hat aber direkt die Antwort bekommen, ne ich liege noch!
00:28:57: Also falls Sie jetzt schon im Bett liegen, Sie können trotzdem anrufen und spenden.
00:29:01: das geht auch wenn man im Bett liegt einfach Smartphone rausholen und die Null Acht Drei Zwei Acht Neun Zwei Eins Eins Acht Null wählen.
00:29:08: dann können Sie Geld geben für Radio Maria in Mozambique, dass dieses Radio-Maria aufgebaut werden kann.
00:29:16: Ich vermute so oft wie wir die Telefonnummer angesagt haben... Wird der eine oder andere vielleicht im Traum spenden?
00:29:22: Heute Nacht.
00:29:23: Auch das ist möglich, also nicht nur im Liegen sondern auch im Traumen die Nummer wählen und anrufen und eine Spendenzusage machen.
00:29:30: Das kann tatsächlich passieren.
00:29:32: allerdings muss ich jetzt nachschieben.
00:29:34: Das bräuchten wir am nächsten Morgen dann noch einmal in real.
00:29:38: Das zählt nicht!
00:29:38: Wenn man nur davon geträumt hat, dann bitte nochmal Anrufen.
00:29:46: Kirche Not ist bei uns zu Gast hier im Medienhaus in Balderschwang, weiter Volcano-Geschäftsführer der Radiomarier Weltfamilie auch mit dabei.
00:29:58: Wir schauen auf das Land Mozambik – im Südosten Afrikas.
00:30:02: Florian wir haben jetzt ja schon einiges dazu gehört vor allem auch dass Mozambika durch diese vielen Krisen gerade eben auch durch die Probleme in der Regierung, die ja lange Zeit kommunistisch war wo es dann auch im Bürgerkrieg gegeben hat, wo es sehr viel an Korruption gibt.
00:30:19: Dass da eigentlich kaum noch Vertrauen da ist, dass der Staat irgendetwas richten wird und das gut gehen wird.
00:30:26: Wie sieht also ich sag mal wie sieht jetzt die Bevölkerung in den Falle die Kirche?
00:30:33: Leidet die Kirche als Institution auch stark an Vertrauensmangel?
00:30:38: oder wie ist das?
00:30:39: Ganz im Gegenteil.
00:30:40: Die Kirche ist da der große Hoffnungsträger und die Kirch hat jetzt keine... Partei oder so in Mozambik, aber sie nimmt schon Einfluss.
00:30:48: Also es spricht Sachen an die auch anzusprechen sind.
00:30:52: ganz klar also im Oktober zwentzwanzig gab es Präsidentschafts- und Parlamentswahlen.
00:30:58: zum Beispiel und da hat die katholische Kirche die Bischofskonferenz von Mozambique angeprangert, dass es Morde im Zusammenhang mit den Wahlen gegeben hat und Unregelmäßigkeiten bei Wahlen.
00:31:11: Die Bische haben von Verschleierung gefälschten Wahlzetteln manipulierten Ergebnissen sowie die gezielte Tötung von wichtigen Oportionellen berichtet.
00:31:23: Sie sprechen sogar von einem systematischen Angriff auf die Demokratie.
00:31:29: Das ist natürlich schon eine Aussage und das führt dazu, dass sich Menschen an die Kirche wenden.
00:31:36: Die Kirche ist ein starker Partner... Sie geht jetzt nicht direkt gegen die Regierung, aber sie spricht die Dinge an.
00:31:44: Und ich denke das ist ein ganz wichtiger Punkt denn viele sprechen die Dinge eben nicht an und die Kirche ist international.
00:31:51: Das macht sie weltweit in vielen Ländern schon zur Zielscheibe oder gerade in in Ländern, die stark autoritär geprägt sind.
00:31:59: Auch wenn wir da Richtung Asien rüberschauen.
00:32:02: China zum Beispiel ist das die Kirche schon mal allein deswegen verdächtig weil sie eben international mit dem Vatikaner an der Spitze agiert und das ist schon ein großer Vorteil diese Unabhängigkeit.
00:32:15: Gut!
00:32:16: Wenn die Kirchen ... Sie kann nicht mehr machen als appellieren Respekt vor Demonstrationsrechten zu haben oder auch die Rechte einzuhalten Aber die Menschen schätzen das schon sehr.
00:32:30: Die Kirche ist da in dem Sinn auch politisch, dass sie einfach für diese Menschenrechte einsteht und sich nicht zum Schweigen bringt.
00:32:40: Wir hatten vor einigen Jahren einen Bischof aus der Zentralafrikanischen Republik, der hat sogar gesagt, also die Kirche sei die Institution, die am Ende dann das Licht ausmacht.
00:32:50: Und eben durch Radiosender kann diese Präsenz der Kirche auch bis in den letzten Winkel, Afrikas muss am Wix weitergetragen werden.
00:33:00: Da geht es tatsächlich gar nicht mal so drum politische Botschaften auszusenden sondern einfach nur zu sagen wir sind da genauso wie es wichtig ist in einem Dorf eine Kirche mit einem Kirchturm aufzustellen um allen zu zeigen Gott ist da die Kirche ist da ist das im übertragenden Sinne Das Radio, das auf der jeweiligen Frequenz zeigt.
00:33:23: Die Kirche ist da.
00:33:24: Da ist noch jemand, der sich um die Menschen kümmert und ... Ich finde, dass gerade in Deutschland, wo die Kirche oft mit so einer Bedeutungslosigkeit zu kämpfen hat ein enormes Zeugnis.
00:33:34: Denn das, woran wir hier oft an der Kirche leiden... Das ist in Afrika überhaupt nicht der Fall!
00:33:40: Die Kirche hat aller höchste Relevanz.
00:33:43: Sie bietet wirklich geistige Nahrung natürlich aber auch Halt Aber auch, dass das Bewusstsein nicht vergessen zu sein.
00:33:53: Und wenn sie sich eine Stimme geben wollen?
00:33:57: für diese wichtige Aufgabe, dann können sie spenden.
00:33:59: unter der Null Acht Drei Zwei Acht Neun Zwei Eins Eins Acht Null.
00:34:04: Wir sammeln Spenden für Radio Maria im Mozambik.
00:34:08: Jetzt Florian ist es ja ich meine im letzten Jahr gewesen das Kardinal Pedro Parolin, der Kardinals Staatssekretär Der zweite Mann in Vatikan direkt nach dem Papst.
00:34:19: er hat sich auf den Weg gemacht und hat Mozambique besucht.
00:34:22: Hat er denn dabei auch so eine klare Botschaft abgesetzt?
00:34:26: Nun, er hat eher den Islamismus angesprochen.
00:34:28: Also seit dem Jahr zwei Tausendseinzehnten gab es in der Provinz Capodelgardo über sechstausend Tote und man geht von mehr als eine Million Vertriebenen aus.
00:34:40: In der kurzen Zeit vorher sind über dreihundert Katholiken ermordet worden auf brutalste bestialische Art und Weise und das ist eben ein ganz wichtiges Zeugnis, aber auch eine Aussage gegenüber dem Staat.
00:34:55: Wenn sozusagen der Außenminister des Vatikanens dort hinfährt und sich so ausdrückt, dass die Kirche im Kontext ziatistischer Gewalt eine leidenden verfolgte Kirche ist in Pemba – also das ist eine Dietsöse dort – gibt es sogar schon eine Stelle, die die Zeugnisse dieser modernen Märtyrer zusammen fasst.
00:35:21: Wörtlich sagte der General Staatssekretär, euer Leiden eure Ängste aber auch eure Hoffnungen liegen der Kirche am Herzen.
00:35:28: Und also diese Diözöse Pemba in Cabo Delgado
00:35:33: ist
00:35:33: tatsächlich so ein bisschen das EPI-Zentrum und wenn natürlich da einen hochrangiger diplomatischer Vertreter wie den General Staatssecretär dort hinfährt, dann ist es schon eine Aussage dem Staat muss an Bieg gegenüber.
00:35:46: So nach dem Motto Ich lenke den Blick der ganzen Welt durch meine Anwesenheit dorthin.
00:35:52: Der Papst hat bekanntlicherweise keine Legionen, die da für Frieden sorgen könnten.
00:35:56: Gott sei Dank aber es ist schon ein enorm starkes Zeichen und natürlich auch eine Art von Wink mit dem Zaunfall, eine Art Kritik an den Staat.
00:36:08: muss am Big sich um diese Region zu kümmern.
00:36:11: Aber leider sieht das mehr nach Distabilisierung aus.
00:36:14: Wir müssen immer auch die großen wirtschaftlichen Interessen von großen Firmen im Hinterkopf haben.
00:36:22: Auf der anderen Seite ist es so, dass das große Ölfirmen auch Soldaten ... bezahlen, die dafür Frieden sorgen.
00:36:30: Es ist auch schon besser geworden.
00:36:31: Die Islamisten mussten ihre Taktik ändern.
00:36:34: Sie haben jetzt offensichtlich nicht mehr dieses Ziel den einen Scharia-Start einzuführen sondern jetzt geht es eher darum gezielte Aktionen mit großer Wirkungskraft zu tun also große Anschläge und sich dann wieder zurückzuziehen und das ganze eben propagandistisch maximal auszuschlachten.
00:36:55: Ja, endet für die Leute in der Region relativ wenig.
00:36:59: Und wir hören das von sehr vielen Beschöpfen aus Afrika, gerade aus den Ländern Sub-Saharaafrikas.
00:37:04: Die sagen Wir wollen den Staat nicht kritisieren.
00:37:07: Wir wollen keine Einflussnahme machen.
00:37:09: Wir einfach wollen dass der Staat seinen Job tut um die unschuldigen Leute zu beschützen.
00:37:15: und da sind oft die Christen aber auch fairerweise muss man dazu sagen Auch Muslime die dem radikalen Ansatz der Terroristen der Jihadisten nicht folgen leiden genauso darunter.
00:37:25: Aber es gibt tatsächlich diese Tendenz in vielen Ländern Afrikas einen islamischen Staat zu errichten.
00:37:32: Und da muss sich natürlich die Kirche der Gegenstämmen.
00:37:35: allein dadurch, dass sie es erwähnt.
00:37:37: Liebe Hörerinnen und Hörers, das ist ein Blick den uns Florian Ribka von Kirche in Not auf Mozambik gibt!
00:37:44: Sie sind nicht immer gewohnt, dass das Programm von Radio Horeb um diese Uhrzeit live ist.
00:37:48: Das IST LIVE!
00:37:49: Das ist keine Aufzeichnung und sie können jetzt anrufen und ihre Spendenzusage machen... Unser Programmdirektor Pfarrer-Kocher würde jetzt sagen, Sie müssen die Leitungen jetzt klüren lassen.
00:37:59: Da sind zu viele Leute, die sitzen und die keinen Anruf haben, die keine Spendenzusage jetzt gerade bekommen.
00:38:07: Wir haben insgesamt zwölf Mitarbeiter drüben in dem Haus wo die Telefonzentrale ist Und diese zwölfen Mitarbeiter warten auf ihren Anrufe und auf ihre Spenden zusagen Unter der Nummer Null Acht Drei Zwei Acht Neun Zwei Eins.
00:38:24: Sie finden diese Nummer auch auf der Radio Horeb App.
00:38:27: Sie finden die Nummer in unserer Broschüre, die sie im Vorfeld erhalten haben wenn sie bei uns mit ihrer Adresse registriert sind.
00:38:37: dort sehen Sie auch immer den aktuellen Spendenstand und wissen, wenn Sie dort nachschauen dass wir jetzt bereits eine Million neunhundert sechs tausend einhundert sechsohnneinzig Euro von Ihnen erhalten haben für die Projekte, die wir dieses Jahr beim Mariaton unterstützen.
00:38:53: Lassen sie sich jetzt ansprechen Wenn Sie kurz vor dem ins Bett gehen sind und sagen, ach muss am Big überlege ich mir vielleicht morgen oder meine Spendenzusage habe ich noch nicht gemacht.
00:39:04: Machen Sie es jetzt!
00:39:05: Wir haben gestern das Zeugnis von einer Frau gehabt die sich überlegt hat tausend Euro zu spenden und hat dann gedacht wenn ich das jetzt spende schlafe ich schlecht?
00:39:13: Da hat sie die Bibel aufgeschlagen psalm einundneunzig weder der Mond wird dir Schaden bei Nacht noch sonst.
00:39:20: was also die klare Zusage ist ja dann gespendet ging ins Bett und hat geschlafen.
00:39:26: Gut geschlafen.
00:39:27: Genau, also wenn Sie gut schlafen wollen heute Nacht dann machen sie jetzt die Spendenzusage.
00:39:31: Null acht drei zwei acht neun zwei eins Eins Acht Null.
00:39:37: Wir haben von Florian Rebka eine weitere Innenansicht gehört.
00:39:41: wir haben Walter Volcano Geschäftsführer von der Weltfamilie hier bei uns Der vorher auch schon einen Einblick gegeben hat Wieso die Planung läuft und was da alles im Hintergrund ist Und dass man natürlich versucht so das Ganze zu machen, dass die Sendestation so schnell wie möglich auf Sendung gehen kann.
00:40:02: Aber das hat natürlich bestimmte Herausforderungen in den Ländern.
00:40:08: Walter Volcano was hat euch bei der Weltfamilie bewogen?
00:40:11: Du hast schon gesagt Das Projekt ist schon drei Jahre in der Pipeline also er hat schon drei jahre gewartet.
00:40:18: Jetzt habt ihr gesagt, jetzt gehen wir Mozambik an.
00:40:22: Ich weiß!
00:40:22: Wir waren mit der Weltfamilie viel in Nigeria... Die Hauptarbeit, glaube ich in Nigeria ist jetzt geleistet.
00:40:29: Da gibt es noch ein paar Studios die noch kommen
00:40:31: da.
00:40:32: Da hast du noch Arbeit?
00:40:33: Da sind noch
00:40:34: zwei drei Studios.
00:40:35: Du hast noch ein Paar Sorgen falten.
00:40:37: Ja ja ja.
00:40:38: Die stehen dir aber gut.
00:40:39: Danke!
00:40:41: Aber warum jetzt Mozambik?
00:40:43: Mal
00:40:44: sagen wir, Mozambic ist eigentlich... Wir haben ja schon zwei Substationen im Zusammenhang.
00:40:49: Genau wie sie sind zu hören.
00:40:50: Ja,
00:40:51: da ist ja Tete und wie vorher auch der Jean-Paul sagte.
00:40:56: Maputo ist ja die Hauptstadt und es schaut so aus, dass wir weiterhin weitere Frequenzen bekommen können und tatsächlich flächendeckend sein können.
00:41:12: Aber das Wichtige ist auch, dass in diesen Ländern ... Vorher hat der Florian gesagt, eine der wenigen Institutionen in Afrika und in Monsambuk das Vertrauen hat.
00:41:32: Und in diesem Sinne sind wir Radiomarier, wir arbeiten ja mit und für die Kirche!
00:41:41: Das heißt, wir sind in einer gewissen Hinsicht können wir diese Nachricht dieses, was dann die Kirche mitteilen wird.
00:41:52: Gerade durch unsere Radios verbreiten und wie wir auch in anderen Länder Afrika gehört haben.
00:42:02: Afrika ist auf einer Seite, haben wir die Kolonialsprache – in diesem Fall ist ja Portugiesisch-, aber gerade weil es diese Länder sagen Entstanden sind nicht aus den Einwohnern oder den Nativen, also die dort sondern aus den Kolonialmächten.
00:42:22: Dann haben wir ja viele Regionen mit unterschiedlichen Sprachen und in Mozambik hatten wir wo wir die Gelegenheit hatten halten ein kleines Radio mit lokaler Sprache aufbauen zu können.
00:42:38: Haben wir das gemacht und das werden wir auch weiterhin machen gerade weil das dann auch noch weiterhin des Vertrauen der Personen in die Institution Kirche und in Radiomaria verstärken kann.
00:42:52: Weil eine Sache ist, wenn ich das höre in der Kolonialsprache was ja auch die Regierungsprache ist in diesem Fall Und das andere ist es Wenn ich jemand höre Der mit meiner Sprache spricht.
00:43:12: Wie du richtig vorher gesagt hast, wir sprechen nie dagegen.
00:43:16: Wir sprechen immer dafür!
00:43:18: Wir sprechen für den Frieden und das Vertrauen.
00:43:22: Wir reden für das Miteinanderarbeiten.
00:43:27: Und du hast jetzt gefragt warum?
00:43:28: gerade weil sich herausgestellt hat dass auch der Bischof dahinter steckt das endlich im Maputo Die Studie und das Head-Office, also das Hauptgebäude des Hauptoffices aufgebaut werden kann.
00:43:49: Wenn wir in einem Land sind versuchen wir gerade weil wir mit und für die Kirche arbeiten wollen möchten wir auch dass wir von der Kirche unterstützt werden.
00:44:04: Und jahrelang im manchen Ländern haben sie uns immer ein bisschen so angeschaut, was wollen die von Radio Maria hier?
00:44:15: Auch die Bischöfe.
00:44:16: Weil die Bichöfe hatten oft... Die Bischofskonferenz hatte ihr Radio, aber ihr Radio war ... sagen wir nicht... gab es keinen großen Unterschied zwischen das Bischoffskonferenceradio und das normale Radio.
00:44:36: Das Besondere ist Radio Maria ist ein katholisches Radio.
00:44:42: Ist ein Radio, das bisschen, sagen wir außerhalb der Linien ist.
00:44:51: Wenn einer was macht ihr?
00:44:53: ja Rosenkranz, Mäß heilige Mäße und dann sprecht ihr vielleicht noch über die Heiligen aber Ja, aber das ist unsere Charakteristik.
00:45:03: Schon allein die Tatsache dass wir keine Werbung spielen und dass niemand uns Geld gibt um irgendetwas zu machen sondern da.
00:45:12: die Radios sind auch in Afrika immer von den Hörern getragen.
00:45:17: Der
00:45:17: erste Moment ist die Einweihung vom Radio das Erste an er zu gehen.
00:45:22: anschließend sitzen alle hin und der Bischof ist oft das haben wir heute auch schon von Chopra Kajura gehört ist auf der erste der Geld gibt für Dass er Radio und dann folgen diejenigen, die mit dabei sind.
00:45:34: Die Menschen, die als erstes das Radio hören geben dann bereits Geld zur Unterstützung von dem Radio.
00:45:39: Genau!
00:45:40: Und gerade dass ich oft hört man auch... Ich weiß nicht vielleicht ob es hier bei Radio Horrett der Fall ist.
00:45:50: Manchmal höre ich die Klage ja aber ihr fragt immer Geld, immer Geld.
00:45:56: Und dann ist meine Gegenfrage, ja wenn Sie normales Radio hören wie viel Minuten haben sie mal ausgerechnet?
00:46:03: Wie viele Minuten ihr Werbung hört und wie oft Sendung gestört werden durch diese Werbung.
00:46:11: Was ist hinter der Werbung?
00:46:13: Interessen bei uns.
00:46:16: wir sind frei Wir haben in diesen Ländern und deshalb ist auch das Vertrauen hier gegenüber Radiomaria stark weil wir keine Geld davon der Regierung bekommen und deshalb brauchen wir auch nicht irgendwie das Wort von der Regierung wiederzugeben oder so.
00:46:33: Wir können frei sprechen, auf der anderen Seite sind keine Werbung, d.h.
00:46:40: keine wirtschaftlichen Druck von großen Betrieben wie es sein könnte.
00:46:46: Wir sind frei, wir können sprechen und wir können für was sprechen und für das Miteinanderarbeiten, für die Personen.
00:46:56: Und auch sprechen.
00:46:58: gerade oft sind diese Konflikte wie vorher der Florian gesagt hat in diesen Ländern in Afrika zwischen den Bauern und den Nomaden Tier also Schäfer oder wie wir es nennen.
00:47:15: Genau!
00:47:17: Diese Konflikte wurden dann zum Teil ausgenutzt, das haben wir auch gehört von ausländischen oder von Interessengruppen die diese Gruppen mit Waffen besorgt haben finanzieren.
00:47:33: Warum gab es vor zwanzig dreißig Jahren sowas nicht?
00:47:39: Das tatsächlich, die Konflikte in diesen Ländern lassen sich nicht mit A gegen B lösen.
00:47:44: Sondern da spielen eben Interessen eine ganz große Rolle und das ist eine ganz schwierige Situation.
00:47:50: Und
00:47:50: wenn ein Radio da ist wie unser, dass sagt ihr dürft... Ihr sollt nicht gegeneinander sein sondern füreinander und man kann es machen.
00:48:01: Das ist glaube ich das Wichtig und deshalb ist es wichtig dass wenn wir irgendwo sagen, die Schaden sich bildet.
00:48:11: Dass wir das Projekt voran bringen können und jetzt ist es dieser Fall in Maputo.
00:48:17: Jetzt fehlt eigentlich nur das Geld!
00:48:21: Also Walto Vulcano sagt, jetzt ist Zeit und deshalb fragen wir jetzt um diese Uhrzeit, um zwei Uhr, drei Uhr, vier Uhr, um ihre Spende für ... Mozambique,
00:48:31: weil
00:48:31: jetzt die Zeit ist.
00:48:36: Der
00:48:36: Leonardo, der wartet nur drauf dass ich ihm grünes Licht gebe und dann sage du kannst jetzt die mit dem Firma die das beste Angebot gemacht hat anfangen.
00:48:49: das noch ein bisschen was runterfalls.
00:48:52: Geben Sie in die Suchmaske bei Radio Horebleonardo, da gibt es eine Sendung.
00:48:55: Die haben wir vor ein paar Wochen hier gemacht mit Leonardo Scuderi über seine Arbeitsweise und was die Herausforderungen sind als Architekt, als Bauingenieur der Weltfamilie.
00:49:07: Das ist sehr spannend zu hören!
00:49:08: Wir hatten ihn letztes Jahr auch spät in der Nacht als Gast bei Radio Hoereb.
00:49:13: Also liebe Hörerinnen und Hörern, Sie merken da... Lassen sie sich jetzt rufen?
00:49:18: Neun, zwei Eins, eins acht Null.
00:49:23: Momentan gibt es zehn freie Mitarbeiter die auf die Spendenzusage warten, die sie machen.
00:49:30: Ich kann auch sagen jetzt wären es noch sechsohn achtzigtausend Euro.
00:49:34: dann haben wir die zwei Millionen sech sohn achzig tausend euro.
00:49:38: Das wären jetzt, ich habe heute Mittag schon mal so ein Rechenfehler gemacht.
00:49:42: Aber das wären jetzt eighty-sechzig Leute mit eintausend Euro.
00:49:46: Heute im Mittag habe ich da mal irgendwo eine Null weggelassen wurde dann nach langem Schweigen korrigiert weil alle nochmals nachgerechnet haben.
00:49:53: kann das sein?
00:49:54: Jetzt hab' ich keine Null weggelassen aber es zählt jeder Euro den sie geben.
00:49:59: und die Leute sind drüben noch wach Die sind noch an den Telefonen Apparaten, das sind so kleine Kabinen.
00:50:11: Das ist eigentlich ein Computer, das ist nicht so wie man sich das vorstellt, Telefon mit Kabel und abheben sondern die haben einen Headset, haben beide händefrei schreiben mit, schreiben auch ihre Geschichte mit wenn sie das wollen.
00:50:22: warum Sie spenden?
00:50:23: So wie wir das eben vorher gehört haben.
00:50:37: Ja, Nikolaus.
00:50:38: Hast du die Musik geprüft?
00:50:40: Die habe ich dieses Mal geprüfte.
00:50:42: Sehr gut!
00:50:43: Und während der Musik haben die Spender Zeit, die Spende zu machen ohne dass sie vermissen das ja diese interessante Gespräche, die sich hier hören.
00:50:53: Genau, sehr gut.
00:50:56: Dann hören wir jetzt Musik.
00:50:57: Sie haben die Möglichkeit anzurufen.
00:51:00: die Sie nutzen können, um Ihre Spendenzusage zu machen.
00:51:06: Lauter Null Acht Drei Zwei Acht Neun Zwei Eins Eins Acht Null.
00:51:12: Sie können sich vorstellen dass hier im Studio jetzt gerade die Köpfe geraucht haben, die wir zusammengesteckt haben und uns überlegt haben wie lange machen wir heute?
00:51:21: Was ist unser Ziel das wir uns stecken?
00:51:24: Wir haben jetzt ja siebzehn Minuten bis vierundzwanzig Uhr.
00:51:30: Wir waren uns einig, dass wir eigentlich so jetzt nicht ins Bett gehen werden um zwölf Uhr weil du wohl keiner gesagt natürlich machen wir jetzt weiter.
00:51:37: Sie können sich vorstellen warum.
00:51:39: zum einen haben wir das Ziel mindestens fünfzig Prozent von Mozambik zu haben von dem Projekt Mozambic.
00:51:46: da sind bis jetzt forty-five Prozent und wir sind natürlich kurz vor den zwei Millionen.
00:51:51: Und jetzt gebe ich weiter an Nikolas.
00:51:54: Wir sprechen über Radio Maria Mosambik, wir sprechen über die Kirche Mosambic und wir haben heute von Florian Ribka der hier mit mir im Studio ist.
00:52:03: Schon einiges gehört.
00:52:04: Florian Ribka vom Kirchenot dem päpstlichen Hilfswerk.
00:52:09: Florian jetzt haben wir einiges über dieses Problem Islamismus gehört über den Terrorismus, über diese vielen Probleme die es da gibt.
00:52:19: Wächst die Kirche in Mosampik?
00:52:21: Ist das eher eine Aufwärtsbewegung, geht es eher runter?
00:52:25: gibt es Hoffnung.
00:52:27: Also ist seine Extreme... Ganz stark wachsende Kirche, also wir haben ja ungefähr fünf Komma sieben Millionen Katholiken und noch weitere Millionen an Protestanten.
00:52:40: Also auch historisch wenn man sich das mal anschaut, neunzehntsechsunddreißig waren es sechzigtausend Katholikens dann neunzentdreiundsechzig waren es schon achtundundfünfzig tausend Katholiken.
00:52:50: Das geht wirklich ganz ganz steil nach oben ist eine Sache die kennzeichnet den ganzen Kontinent Afrika.
00:52:57: dort sind die höchsten Zuwachsraten Auch klar mal auf, wenn man sich Landkarten anschaut wo Terror herrscht.
00:53:05: Wenn man die einfärbt und dann Landkarte anschaut in denen die Kirche wächst ist das oft identisch.
00:53:09: Es ist auch ein Geheimnis dass wir bei Kirche in Not und sicherlich ihr auch hier in der Radiomaria Welt Familie immer wieder seht.
00:53:16: dort war die Kirch bedrängt bis Blüze auf.
00:53:19: also es schon... anstrengend und schwierig.
00:53:24: Und man würde sichs anders wünschen, dass dort wo es den Leuten gut geht auch der Glaube wächst.
00:53:28: aber offensichtlich ist es so das die Kirche eine Art von Bedrängnis braucht oder beziehungsweise aus bedrängendes Wachstum macht.
00:53:37: Gut des Bevölkerungswachstums ist natürlich generell in Afrika steigend und dann steigt auch der katholische Glaube mit.
00:53:47: Aber das ist nicht der einzige Grund.
00:53:49: also Die Mission und die pastorale Präsenz, vor allem durch Schulen und durch die Gesundheitsarbeit tragen auch ganz wesentlich dazu bei dass die Kirche wächst.
00:53:59: Aber jetzt ist natürlich schon – jetzt kommt die Herausforderung – die Anzahl der Priester wächst nicht im gleichen Maße mit wie die Gläubigen.
00:54:08: Und es sind oft – wie soll ich sagen?
00:54:11: Es gibt auch oft Kriminelle Vereinigungen, die sich sektenartig verhalten.
00:54:20: Wir kennen das auch zum Beispiel von Lateinamerika.
00:54:23: Dort gibt es ja ganz viel in Brasilien aber sie machen sich auch in Afrika breit.
00:54:28: Die den Menschen einfach versprechen wenn du Geld zahlst dann gibt dir Gott dieses Wunder und dass ist ein Problem gegen das die Kirche dort ankämpfen muss also diese.
00:54:41: Also ich spreche jetzt nicht von den Freikirchen, sondern ich sprechere wirklich ausdrücklich von kriminellen Banden, sektenartigen Banden die die Leute unter Druck setzen.
00:54:49: Auch diese sind auf dem Vormarsch eben nach diesem brasilianischen Vorbild.
00:54:54: oft als Brasilien sind da einige Assemblerideos und wie diese ganzen Vereinigungen da zum Beispiel heißen rübergekommen.
00:55:02: Und es ist extrem wichtig dass die Kirche auch die Wahrheit, jetzt sind wir wieder bei dem Punkt verkündet und auch da kommt wieder das Radio ins Spiel.
00:55:11: Denn die Leute haben oft nicht den Vorteil dass ein Priester jeden Sonntag die Messe hört.
00:55:18: also das Verhältnis Priester zu gläubigen ist die Messerlistschuldigung.
00:55:23: Das Verhältnis zwischen Priester und Gläubigen ist wesentlich schlechter als bei uns in Deutschland.
00:55:28: Das muss man sich mal vor Augen führen, wir beschwerden uns ja oft dass wir zu wenig Priester haben das wir unterversorgt sind.
00:55:34: In Afrika ist diese Zahl oft viel viel eklatanter wenn wir im Projektländen unterwegs sind.
00:55:40: Ich war auch schon im Verein, da ist seit dreiunddreißig Wochen kein Priester vorbeigekommen.
00:55:46: Das ist natürlich eine enorme Herausforderung für Kategäten und die Ordensfrauen ohne die natürlich gar nichts geht.
00:55:52: in der Kirche, das sei auch hier mal wieder erwähnt vergessen wir ganz ganz leider zu oft dass die Kirche weltweit auch von den Ordens Frauen im Großteil getragen wird.
00:56:02: sie sind so dieses mütterliche Gesicht der der der kirche.
00:56:07: also das heißt Wenn wir es jetzt wieder aufs Radio rüberziehen, ist auch das Radio hier enorm wichtig.
00:56:13: Weil dort auch einmal der Kampf gegen die Irrlehre... ...der Kampf gegen Verführung aber auch dies pastorale Unterversorgung einfach durch den Priestermangel ein ganz großes Stück aufgefangen wird.
00:56:25: natürlich kann dass die Sakramente nicht ersetzen Aber man kann ja auch geistig an einer heiligen Messe teilnehmen.
00:56:33: da müsste man theoretisch gar nicht mal eine heilige Messe zuhören oder auch hingehen.
00:56:39: Aber natürlich ist es wesentlich wichtiger und wesentlich besser, das übers Radio zu machen.
00:56:46: Und ich glaube, dass es ein ganz, ganz großes Geschenk, was man den Menschen in Mosambik machen kann – in diesen schwierigen Situationen, in dieser Unterversorgung.
00:56:55: Ich denke, es ist extrem kostengünstig, denn ein Radio jeder leisten.
00:57:00: Fernseherparade wird schon schwieriger und ein Auto, um irgendwie weit Strecken zur Messe zu fahren das ist da kaum möglich.
00:57:08: Vielen Dank Florian Rücker von Kirche in Not für diesen Blick auf die Christen in diesem Land.
00:57:17: Walter Volcano wir bekommen immer wieder die Frage von Hörerinnen und Hörern die sagen Ist es nicht zu riskant?
00:57:27: in ein Land zu investieren, indem es gerade so drunter und drüber geht.
00:57:33: Vor allem politisch auch mit den Finanzen.
00:57:35: das ist ja nicht ganz einfach da jetzt tätig zu werden.
00:57:39: Das braucht einiges an Geschick.
00:57:40: ich weiß die Weltfamilie macht das seit vielen Jahren.
00:57:43: deshalb habt ihr Erfahrung und habt einen Blick darauf.
00:57:47: aber was entgegnen wir Leuten die sagen wenn ich da jetzt spende wird vielleicht ein Studio gebaut und in einer Region, wo eben vielleicht Terroristen darüber herfallen irgendwann?
00:58:02: Also ich weiß nicht.
00:58:09: Ich kann sagen überall, wo wir einen Radio aufgebaut haben, wo Wir Studios aufgebaut habe, Wo wir Senderanlagen aufgebaut Haben ist es nie geschehen dass sie, sagen wir, zerstört wurden von irgendwelchen Gruppen oder auch in Gefechten.
00:58:38: Ich kann zwei Beispiele nennen.
00:58:40: Eins war Zentralafrikanische Republik und das habe ich miterlebt live im Sinne.
00:58:51: der Champol war dort unten.
00:58:55: Da war es ein Problem mit ... Ja, ich glaub wir mussten dann neuen Priester.
00:59:06: Auf jeden Fall gab's ein Problem und plötzlich ruft er mich an und dann sagte, hörst du das?
00:59:14: Und ich hörte da war auf der Straße wurde geschossen aber keiner schoss auf Radio Maria.
00:59:22: Keiner!
00:59:23: Es ist geschehen, jetzt in der demokratischen Republik Kongo.
00:59:29: Da ist ja diese M-Kreien zwanzig oder wie die heißt?
00:59:34: Wie wollen wir das nennen?
00:59:37: Alle wissen was wir damit machen.
00:59:39: Und da ist die Senderanlage oben auf dem Hügel.
00:59:48: Und jetzt ist es strategisch auch vom militärischen Standpunkt sehr gut, weil von dort oben kannst du unten kontrollieren die Stadt.
00:59:56: Dann sind diese da rauf und da ist die Sendeanlage von Radio Maria.
01:00:02: Keiner hat sie angefasst.
01:00:04: im Gegenteil.
01:00:05: dann ist einer von Radio Maria da musst du ... Das läuft mit dem
01:00:11: Generator.
01:00:13: Der musste ab und zu Benzin rein tun sonst geht der Generator nicht!
01:00:18: Und da ist einer hingegangen von Radio Maria und dann war in dieser Gruppe von M. XXIII, wo er beim Checkpoint gestoppt ... Er war mit Nayaq radio Maria und da haben die ihn gefragt was er da wollte.
01:00:34: und da hat er gesagt, er wollte um Erlaubnis fragen ob er rauf kann zum zur Sender anlagen um da Benzin nachzufüllen für den Generator.
01:00:48: Und da haben die gesagt, ok kommen sie morgen vorbei.
01:00:54: Da ist er am nächsten Tag hingekommen und mit zwei Kanister Benzin und die haben ihn durchgehen lassen, haben ihn begleitet drauf und er konnte nachfüllen und das Radius weitergelaufen.
01:01:10: Sehr gut!
01:01:12: Deshalb sage ich
01:01:15: es
01:01:15: passiert so oft Aber in diesen Gebieten, es wird von den Leuten, auch wenn sie sagen wir gegenseitig sind.
01:01:29: Wird das Radio irgendwie gespürt als etwas was nicht gegen jemand ist und für etwas?
01:01:41: Und dieses Für-etwas ist aber für alle wichtig und deshalb passiert nichts.
01:01:48: machen weiteres Beispiel.
01:01:50: Immer da demokratische Republik Kongo und Rwanda, wir wissen dass da politisch sie gegeneinander sind beziehungsweise der einen finanziert die eine Gruppe und so weiter.
01:02:04: gewisse Interessen sind dahinter.
01:02:07: So
01:02:08: und dann haben ja auch ein Substation.
01:02:13: natürlich sind alle Banken zu.
01:02:18: Das heißt, die Leute, die im Radio arbeiten hätten kein Gehalt bekommen.
01:02:24: Und haben ja ausgemacht dass monatlich wir schicken fünftausend Dollar nach Ruanda, Radio Maria Rwanda Die gehen zur Grenze kommt.
01:02:37: der Präsident von der Substation Grübert geht über die Grenze nicht dieses Bargeld und geht rüber und kann die Mitarbeiter zahlen.
01:02:53: Also wie gesagt, ich habe das Einzige.
01:02:56: Wir haben jetzt ein Radio zumachen müssen bzw wurde zugemacht und es ist geschehen in Lateinamerika, in Nicaragua.
01:03:07: Ist das erste Mal in der ganzen Geschichte von Radio Maria dass da aber Nicaragua eine ganz besondere Situation.
01:03:17: Die meisten kirchlichen Institutionen sind geschlossen worden und Radio Maria war das Letzte, dass hier zugemacht wurde dort.
01:03:29: Aber wir haben nicht aufgegeben.
01:03:31: Wir haben jetzt ein kleines Studio in Mexiko aufgebaut für die Nicaraguenza.
01:03:37: Von wo aus?
01:03:37: Ja
01:03:38: von wo aus raus.
01:03:40: Wir suchen immer Wege Aufsendung zu bleiben und das ist natürlich eine große Herausforderung in diesen Regionen.
01:03:49: Momentan sind neun Leitungen frei von Mitarbeitern, sie können anrufen und ihre Spendenzusage machen.
01:03:55: unter Null Acht Drei Zwei Acht Neun Zwei Eins Eins
01:04:02: Acht
01:04:03: Null.
01:04:04: Sie hören wie wir uns informieren über die Projekte die wir machen eine Innensicht zu bekommen.
01:04:14: Wir haben heute jetzt Chopra Kayura hier gehabt von der Weltfamilie.
01:04:20: Partner Miguel González, der Präsident und Programmdirektor von Radio Maria Mozambique.
01:04:27: Wir haben Florian Ribca vom Kirchenotter und Walter Volcano von der Geschäftsführer der Weltfamilie von Radio Maria.
01:04:35: Wir blicken auf ein großes Projekt ist aber das auch viele Chancen hat in diesem Land etwas zu verändern.
01:04:44: Die Null Acht Drei Zwei Acht, Neun Zwei
01:04:50: Eins, Eins Acht Null.
01:04:54: Es
01:04:55: hat gerade eben Null Uhr geschlagen!
01:04:58: Der neue Tag bricht an.
01:05:01: Ich hätte jetzt gerne Musik eingespielt aber das habe ich nicht gedacht.
01:05:04: dass sich jetzt da der neue Tag anbricht ganz kurz etwas machen muss.
01:05:09: Michael bis dann übernimmst du bis das nächste Lied da ist.
01:05:12: Ich sage davon noch einmal die Nummer Null acht drei zwei acht neun zwei eins Einz, acht, null.
01:05:20: Ich darf übernehmen.
01:05:23: Okay, ich hatte einmal so eine Situation, da gab ein Papst Benedikt auf Besuch nach Deutschland und ich stand auf der Straße in Regensburg und musste kommentieren wie er mit dem Hubschrauber landet und wir waren damals noch nicht technisch so aufgestellt wie heute.
01:05:40: Und ich hätte kommentiert müssen und er hat sich um eine Stunde verzögert und ich war aber auf Sendung und niemand anders konnte den Sender wieder zurück nehmen.
01:05:50: eine Balkontür war und da war der Vorhang zurück.
01:05:53: Da hat eine Frau das ganze Bild verfolgt, dann habe ich durch die Balkontüre das Bild gesehen von Papst Benedikt wo er gerade ist was er macht.
01:06:03: damit habe ich die Zeit überbrückt und erzählt wo wir gerade sind so lange bis er an mir vorbeigefahren ist also bis der Hubschrauber dann da war.
01:06:12: Das war eine sehr schöne Situation, an die ich mich immer noch gerne erinnere.
01:06:17: Wir sind bei Radio Horeb auch gewachsen und wir sind vor allem in den letzten Jahren mit dem Mariaton gewachsen.
01:06:24: Wachsen heißt auch mehr Verantwortung übernehmen als Christ Verantwortung übernehmen als Teil der Radiomaria-Weltfamilie.
01:06:36: Das machen wir, stellvertretend für Sie mit Ihnen gemeinsam jetzt in dem wir den Mariatun machen unter anderem für das große Projekt Mozambik eine Radio Station, dass Radio Maria, dass es dort schon gibt weiter auszubauen größer zu machen, jetzt auf ganz gesunde Beine zu stellen damit die Stimme des Friedens dort zu hören ist.
01:07:01: Null acht drei zwei acht neun zwei eins, eins acht null.
01:07:07: ich blicke mal so Nikolaus rüber ob der
01:07:09: Hubschrauber
01:07:09: bereits gelandet ist.
01:07:17: Jetzt aber mal rüber in die Technik.
01:07:18: Florian Kieslich der uns ja jetzt auch noch zur später Stunde unterstützt.
01:07:23: Ich
01:07:23: nehme an, dass der uns helfen kann und das jetzt die Musik startet.
01:07:27: Genau!
01:07:27: Wir dürfen auch nicht vergessen, dass es hier noch zwei Zimmer weiter die Bildregie gibt von YouTube.
01:07:34: Die sind nämlich auch noch da und unterstützen uns und senden.
01:07:38: Und ich möchte darüber...die zwei Zimmer weitermal ein viele Grüße schicken und vielen Dank sagen.
01:07:44: Johannes Berg mit seinem Team ist da Tag und Nacht während dem Mariaton da, um ihnen auch Bilder zu liefern.
01:07:53: Unter YouTube Live können Sie uns noch sehen!
01:07:57: Dieses Danke Radiohohrap der Kinder aus Abuja in Nigeria das geht ganz direkt an sie die sich jetzt noch anrufen und ihre Spendenzusage machen unter.
01:08:13: Wir sind noch live auf Sendung.
01:08:15: Wie es weitergeht, erzählen wir Ihnen gleich aber zuvor darf ich Florian Ribka Geschäftsführer von Kirche in Not verabschieden.
01:08:22: Wir lassen dich lieber Florian ins Bett gehen.
01:08:25: du bist heute angereist Bist aber morgen auch noch da.
01:08:29: Wir freuen uns, dass wir so ein geschwisterliches Verhältnis haben zur Kirche in Not.
01:08:34: Dass ihr immer wieder bei uns auf Sendung betet und uns Informationen liefert, die ihr habt.
01:08:40: Und dass wir gemeinsam im Austausch sind.
01:08:44: Ein herzliches Verkehrsgott an dich!
01:08:46: Eine gute Nacht wünsche ich dir!
01:08:48: Ich danke euch, es ist immer eine Ehre und eine Freude hier teilnehmen zu dürfen.
01:08:52: Und ich kann jetzt jeden Eingladen auch tatsächlich noch sich überlegen, zu spenden, dass auch die Herren hier ins Bett gehen können.
01:08:59: Aber ich glaube... Florian
01:09:00: sagt doch du noch die Telefonnummer an!
01:09:01: Okay, das ist die, die da oben steht?
01:09:04: Ja
01:09:05: genau, die O-Schef.
01:09:06: zero drei zwei acht neun zwei eins eins acht null
01:09:11: Genau.
01:09:12: Vielen Dank Florian Bonanotte!
01:09:17: Vielen Dank nochmals.
01:09:18: Ja liebe Hörerinnen und Hörern, lassen Sie nicht nach, spenden Sie.
01:09:21: es sind immer noch Mitarbeiter da.
01:09:22: Null acht drei zwei acht neun zwei eins eins acht null.
01:09:27: wir haben ein neues Ziel ausgerufen Nikolaus.
01:09:31: Wir haben gesagt, ja zwei Millionen.
01:09:34: Weil es sind jetzt eine Million neunhundertzwanzigtausend und ein paar zerquetschte.
01:09:39: das wären jetzt achtundsebzig tausend Euro die wir brauchen.
01:09:43: Das wird schwierig zu machen sein.
01:09:45: da würden wir hier wahrscheinlich im Studio übernachten dass wir keiner weil wir morgen noch einen ganzen Tag vor uns haben wo wir laufen sollen Walto Volcano von der Weltfamilie Geschäftsführer bleibt auch noch da ist nur ein bisschen da.
01:09:56: was ist unser Ziel Nikolas?
01:10:04: Wir werden das jetzt natürlich nicht erzwingen, aber wir wollen ganz konkret die Frage stellen.
01:10:10: Gibt es noch einige, die sich heute beteiligen möchten?
01:10:21: die ersten Zweihunderttausend voll machen könnten, also die ersten Zweihundertausender.
01:10:26: Das bedeutet wir brauchen in dem Fall noch sechstausende Fünfhundertneinundneunzig Euro.
01:10:32: Sechstausenden Fünf hundertneunzig Euro das wäre das erste Ziel für heute.
01:10:38: da hoffen wir dass noch einige anrufen werden.
01:10:40: Wir haben im Moment zwei freie Mitarbeiter.
01:10:43: das bedeutet wenn sie mithelfen wollen Dass die ersten zweihunderttaussend voll werden können Sie Anrufen unter der Null Acht.
01:11:01: Michael, du wolltest vorhin eine Geschichte erzählen zusammen?
01:11:05: Jetzt muss ich bloß fragen.
01:11:06: Erzählen wir die jetzt schon oder erzählen wir erst wenn sie zweihunderttausend voll sind?
01:11:10: Die erzählen ja jetzt zur Motivation weil wenn die zweihundert tausende voll sind von unserem Bick dann beten wir und gehen ins Bett Aber die Tür in Sambia.
01:11:23: Ich war in Sumbia zum Einwägung des Studios und ich war schon ein paar Tage vorher da, um zu schauen ob alles richtig ist oder auch funktioniert.
01:11:34: Es ging um eine doppelte Schallschutztür zum Studio.
01:11:39: Und diese doppelte Schallschutztür, das waren also zwei Türen so wie man das manchmal hat.
01:11:43: Wir hatten das glaube ich früher auch, zwei Türe die man dazu macht damit es auch schalsicher ist.
01:11:48: Die hatten rund um zehn Zentimeter Spiel.
01:11:53: da konnte ich durch schauen und dann war der Bauträger da der das Ganze gemacht hat und dann habe ich den angeguckt und hab gesagt Schall-Schutz Tür.
01:12:02: Dann sagt er ja!
01:12:04: Also das ganze lief auf Englisch.
01:12:06: Dann habe ich gesagt, Schallschutztür.
01:12:08: Was ist das denn?
01:12:09: Sagt er, dass man drinnen nicht hört was draußen ist und draußen nicht hört, was drinnen ist.
01:12:13: Da hab' ich gesagt okay können Sie mal rausgehen und machen sie die Tür zu.
01:12:16: Ich mache sie innen zu.
01:12:18: Er ist rausgegangen hat die Tür so gemacht, ich habe innen so gemacht und habe gesagt können Sie mich verstehen.
01:12:22: Das sagt er ja klar!
01:12:23: Dann hab ich gesagt Okay, das is also keine Schall-Schutz-Tür.
01:12:31: Ich kann berichten am nächsten Tag... war eine Schallschutztür drin auf beiden Seiten.
01:12:38: Und wir konnten sie schließen und ich konnte sagen Hallo, der hat nichts gehört.
01:12:41: Aber dieses Ja klar!
01:12:43: Yes yes sure I can hear you!
01:12:46: Auf Englisch das waren die einfach großartig, da habe ich mir sehr darüber gefreut.
01:12:51: Naja
01:12:51: er wollte empirisch sehen ob es tatsächlich Schallsicherbar oder nicht?
01:12:58: Ja, das war wirklich sehr besonders.
01:13:03: Man entdeckt immer wieder solche Situationen.
01:13:05: Das ist natürlich klar!
01:13:09: Woanders ist und dass wir nicht die gleichen Standards haben wie bei uns.
01:13:15: Ich habe mich auch sehr gefreut, wie ich erst im Dezember in Overi war – ein Studio in Nigeria, das wir letztes Jahr eingeweiht haben.
01:13:23: Und mittags um halb zwölf Machen die dort Gott hört ein Gebet.
01:13:28: Sie sind das gewohnt, dass bei Gott hört dein Gebet Myriam Abut Gels und ich am Sonntagabend auf Sendung sind von jeden Abend von zehn bis elf Uhr in Overis das Mittags von elf Uhr dreißig bis zwölf Uhr.
01:13:42: Und dann bitten sie den Angelos und bringen da alle Gebetsanliegen ein, die zur Sprache gekommen sind.
01:13:50: Ich habe es erlebt, da liegt eine Handyarmischpult die Hörer an und das Handy wird ans Mikrofon gehalten.
01:13:59: Und dann gibt es da natürlich ein Echo, und da gibt's ein kleines Rauschen und einen Zwickn und Zwacken.
01:14:05: aber Afrika ist eh immer übersteuert und immer laut.
01:14:10: Das ist sowieso also diesen diesen Sound, den wir haben.
01:14:15: Den kennen die glaube ich gar nicht.
01:14:16: das finden die gar nicht normal.
01:14:18: Das wäre nicht schön.
01:14:19: also Afrika ohne übersteuerte Musik?
01:14:21: Ich war verzweifend bei der Kardinalerhebung in Rom als ein neuer Kardinal für Tanzania erhoben worden ist und wir waren anschließend auf der Feier Peter Sonneborn und ich, wir waren eingeladen.
01:14:39: Und die hatten eine Anlage aufgestellt und das war original der Afrikanisches.
01:14:43: Völlig übersteuert, keiner hat verstanden was gesagt und was gespielt worden ist aber alle fand uns klasse!
01:14:50: Ich habe gedacht ah das war ne Reise nach Rom, aber eigentlich sind wir in Afrika.
01:14:56: So, so
01:14:56: Herr Für Sie
01:14:58: es wichtig das Event?
01:15:00: Das event natürlich
01:15:02: Nicht die Klarheit des Sounds oder so.
01:15:08: Wichtig ist, dass sie die Nachricht bekommen, dass Sie die Gebete zusammenmachen können und das ist das Bedeuten.
01:15:19: Und deshalb haben wir noch gesprochen.
01:15:24: Der Florian hat ja über den Priestermangel gesprochen und mit den Kirchen.
01:15:31: Und deshalb, wenn wir ... Ihr wisst, jede Radiomaria hat ein Programmdirektor.
01:15:39: Der Programmdirektor ist ein Priester.
01:15:43: Wir gehen dann ja hin zum Bischof um Fragen, ob er uns einen Priester zur Verfügung stellt?
01:15:51: Dann wird gesagt Ja aber ich hab nicht genug Priester für die Pfarreien und so.
01:15:55: Und dann sagen wir, ein Argument Ja, aber wenn Sie uns einen Priester geben fürs Radio haben sie eine Riesenpfarrei.
01:16:05: Weil mit diesem Radio können Sie Ortschaften erreichen vor allen Dingen in Afrika wo es stimmt wir haben dort große Großstädte wo sehr viele Bevölkerung ist und auch Städte Wo die Bevölkerung nicht da ist.
01:16:29: Genau, und da können wir jetzt zum Beispiel sagen unterstützen Sie die größte Pfarrei in Mozambik.
01:16:35: Und da fehlen jetzt knapp ... ... viertausend, sechshundert, neunundvierzig
01:16:40: Euro, die noch fehlen.
01:16:42: Gerade eben also wir haben jetzt ein bisschen gesprochen weil gerade im tatsächlich alle Leitungen belegt waren.
01:16:47: Jetzt gibt es aber wieder die Möglichkeit anzurufen Null acht drei zwei acht Neunzwei eins Eins Acht Null.
01:16:54: nur noch viertausend sechshundert neunundvierzig Euro, dann haben wir zweihundert tausend voll für Mosambik.
01:16:59: Null acht drei zwei acht neunzwei eins eins acht null.
01:17:04: Sie können übrigens auch online spenden.
01:17:06: Dann
01:17:06: haben wir Zwei Drittel des Bauchs erreicht!
01:17:09: Zwei drittel des bauchs werden damit erreicht genau.
01:17:13: Onlinespenden gern auch unter www.horib.urg.
01:17:18: Werden Online Spenden direkt gezählt?
01:17:21: Eine Online Spende wird Nicht direkt gezählt, es gibt die Möglichkeit auf unserer Homepage zum einmal online zu spenden.
01:17:27: aber ich kann auch eine Spendenzusage machen.
01:17:29: Das ist das was ja direkt eingeht wenn jetzt heute jemand spendet.
01:17:34: wir haben ja Inzwischen Sonntag, Null Uhr.
01:17:37: siebzehnte sind hier live drauf.
01:17:39: Aber es gibt während Radio Horrib immer noch hier live unterwegs ist höchstwahrscheinlich keine Bank die jetzt gerade in Deutschland arbeitet und direkt diese Überweisung weiter schiebt so dass ihr auf unserem Konto landet.
01:17:51: deswegen können wir das natürlich nicht sehen.
01:17:52: aber eine Spendenzusage geht Und ich sehe es kommt gerade im einen Anrufer rein.
01:17:57: aber gerne noch weitere.
01:17:59: Es fehlen uns nämlich noch sechs.
01:18:09: Man könnte dem Ganzen mit dieser Summe ein Ende machen.
01:18:12: Wenn jetzt jemand sagt, ich unterstütze euch!
01:18:15: Ich unterstütze Mozambik.
01:18:17: Ich mache heute Abend meine Spendenzusage.
01:18:20: Das wären jetzt eben die viertausend sechshundert neunvierzig Euro.
01:18:27: Ich möchte das Ganze auch jemanden nur abrunden und sagen, ich mache die neunundvierzig Euro.
01:18:32: Und der andere sechstausend.
01:18:35: Sechstausende wäre zu viel weiter!
01:18:39: Jetzt sind wir gespannt.
01:18:40: Null acht drei zwei acht, neun zwei eins, eins acht, null acht dreizeit acht, Neun zwei Eins Eins Acht
01:18:50: Null.
01:18:51: Und damit verabschieden wir uns für heute besser gesagt nicht für heute.
01:18:56: Heute hören wir uns wieder, aber für diese Nacht verabschieden wir uns jetzt.
01:19:00: Walter vielen Dank dass du mit uns diese Nachtwache gemacht hast.
01:19:04: Das
01:19:04: hat mich sehr gefreut und vielen dank den Zuhörer vor allen Dingen und den Spendern und Zuhürer.
01:19:11: und betet betet.
01:19:13: das ist
01:19:14: für uns alle das wichtigste eigentlich.
01:19:17: Danke dass ihr als Weltfamilie uns nicht nur Projekte zudraut Sondern auch an unserer Seite.
01:19:25: Natürlich, das gehört ja dazu!
01:19:27: Wir sind ja alle eine Weltfamilie.
01:19:30: Also
01:19:31: wir sind echt Familie.
01:19:32: Danke schön.
01:19:32: Das
01:19:33: gehört dazu.
01:19:34: man hilft sich gegenseitig immer.
01:19:37: Gute Nacht!
01:19:38: Gute
01:19:40: Nacht Florian!
01:19:44: Gutes Nacht.
01:19:46: John Boy
01:19:47: Der Maria-Ton, für die Radio Horab.
01:19:50: Eine radio, eine Mission.
01:19:53: Wir haben die Musikpause genutzt und unsere Gäste haben sich gewandelt.
01:19:59: Der Erzbischof Jutta Deus ist rüber in die Kirche nach Balderschwang zur Feier der Heilige Messe.
01:20:05: dann um zehn Uhr mit uns hier geblieben ist Vater Dominik von Radio Maria Tanzania Und jetzt bei unserem Studio ist auch Florian Ribkor von Kirche Inot.
01:20:15: Guten Morgen!
01:20:18: Guten Morgen.
01:20:19: Und herzlich willkommen!
01:20:21: Sie waren gestern Abend schon auf Sendung, da war ich schon im Bett weil ich heute um fünf Uhr aufstehen durfte.
01:20:28: Insofern weiß ich nicht was gestern schon gesprochen ist aber wir sind jetzt hier und reden... oder reden über Tanzania, denn Radio Maria Tanzania steht jetzt auf dem Programm.
01:20:38: Radio Maria Tanzania möchten wir jetzt unterstützen mit unserer Gabel, mit unserer Liebesgabe.
01:20:44: Sie können anrufen und Ihre Spendenzusage geben unter der Rufnummer.
01:20:59: Radio Maria Tanzania ist ein großes Land, dreimal so groß wie Deutschland.
01:21:04: Es hat ein Studio in der Rassalamm an der Ostküste sendet von dort aus in das ganze Land braucht dazu aber Sendetürme viele Sendetüme und wir dürfen helfen und unterstützen dass auch in die weit in die entfernteste Winkel von Tanzania auch Radio Maria gesendet wird.
01:21:31: Die christliche Stimme, die Stimme Gottes und Vater Dominic hat es so schön gesagt wo Jesus ist, Jesus ist die Freude.
01:21:38: wir dürfen die Freute senden, wir dürfen für die Freuden eintreten.
01:21:43: Wir dürfen Freude bringen, bringen sie Freude machen Sie mit und laufen sie mit Tanzania ein großes Land, dreimal so groß wie Deutschland.
01:21:52: Herr Ribka, wie sieht es in diesem Land aus?
01:21:56: Wie sieht das da aus mit Christen, Muslimen?
01:22:00: Kirche in Not beschäftigt sich auch und setzt sich ein für ... nicht nur für Tanzania aber auch für Tanzanie.
01:22:07: Was können Sie uns berichten?
01:22:11: Was können sie uns über dieses Land erzählen?
01:22:16: Tanzanir ist eigentlich eines der Länder, in denen wir am meisten helfen können.
01:22:20: Weil die Lage lange Zeit sehr stabil war und immer noch ist... Beispielsweise bringt Kirche Not alle zwei Jahre einen Bericht über die Religionsfreiheit in der ganzen Welt heraus und der hat jetzt keine besondere Schlimme Klassifizierung für Tanzania vorgesehen.
01:22:40: Nichtsdestotrotz gibt es sehr viele Herausforderungen auch in diesem Land, also wir haben da ganz unterschiedliche... Arten, wie die Kirche leben kann.
01:22:48: Wir haben eine Kirche, die wirkmächtig ist um Errutscher herum in dieser Gegend und dort auch wo diese vielen ganz berühmten Nationalparks sind, wo es diese Big Four gibt also diese großen vier Tiere, die alle anschauen wollen über Nahrstoren und Löwe
01:23:07: usw.,
01:23:07: ein sehr idyllisches Afrika.
01:23:11: dann gibt es aber auch, Sie haben gesprochen von Dar-e-Salam Umfeld zurechtkommen muss, in dem es sehr von Großstadt und der damit einhergehenden Problematik in der Großstadt verbunden ist.
01:23:24: Also auch sehr viel Armut, Perspektivlosigkeit aber auch diese Anonymität die wir eigentlich gar nicht so verbinden mit dem afrikanischen Kontinent.
01:23:34: Dann gibt es eine Kirche, die in einen sehr muslimisch geprägten Kontext zurechtkommen muss.
01:23:39: Auf Sanzibar nämlich.
01:23:40: Wo die Christen eigentlich die Mehrheit bilden.
01:23:42: in Tansania ist es so dass auf Sanziba dieser Insel vorgelagert, die gehört ja seit einiger Zeit auch zu Tanzania dazu.
01:23:50: dort ist es andersrum also da sind die Muslime in der Mehrheit und da gab es in der Vergangenheit sogar vereinzelt Übergriffe islamistischer Art.
01:24:00: Also ganz wichtig, wenn wir hier von Islamismus reden dann reden ja natürlich nicht vom normalen Islam.
01:24:06: also der normale Islam ist.
01:24:08: gerade auch in Tanzania wird er ganz lange zusammengelebt.
01:24:12: Natürlich gibt es geografisch bedingt Unterschiede.
01:24:15: die Küstenregionen waren schon immer etwas muslimischer geprägt das Innenland immer eher christlicher wobei grobe Vereinfachungen sind, aber das kann man schon so stehen lassen.
01:24:26: Also wie gesagt es gibt diese, nennen wir es mal reiche Kirche beziehungsweise Reich an Möglichkeiten am Geld.
01:24:32: kommen wir gleich dazu.
01:24:33: dann gibt's die Kirche im großstädtischen Umfeld und dann gibts in der in der Minderheit.
01:24:40: Und dann gibt es natürlich auch noch, und das ist typisch für Ostafrika die Kirche, die sich um wahnsinnig viele Geflüchtete kümmert, die aus den umgrenzenden Ländern wie zum Beispiel auch Burundi kommen.
01:24:51: Das ist eher an der Ostseite des Landes, pardon an der West-Seite des Landes angrenzen zu diesen Ländern.
01:24:58: Da gibt es Flüchtlingscamps, das ist typical für OstAfrika weil es eben doch da noch einigermaßen politisch stabil ist.
01:25:04: Die sind riesengroß.
01:25:05: Die Kirche kümmert sich um diese Leute und das ist ein enormer Aufwand.
01:25:10: Aber die Ressourcen sind natürlich begrenzt von der Kirche.
01:25:14: Also Tanzania nochmal, wir haben im Norden den Kilimanjaro Wir haben Serengeti.
01:25:19: Serengedi darf nicht sterben!
01:25:20: Die Älteren erinnern sich noch an die Fernsehsendung Und es bekannt.
01:25:24: im Süden sind auch wieder Nationalparks und Möglichkeiten zur Safari Reisen.
01:25:29: und dann die Ostküste mit Dara Salam und den großen Städten.
01:25:38: Jetzt weiß ich nicht mehr, was sie fragen wollte.
01:25:39: Mist!
01:25:40: Also eine besonders wichtige Gegend die ich jetzt vielleicht ausgelassen habe ist der Süden.
01:25:46: also wenn es dann Richtung Mosambik geht da in Mosangib haben wir gestern Abend drüber gesprochen das ist eine ganz problematische gegen den Afrika die Region um Cabo Delgado, dort finden nämlich sehr viele islamistische Anschläge statt.
01:26:00: Es gibt da große Erdgasvorkommen vor der Küste und es gibt auch sehr viel an Bodenschätzen zu holen für die Firmen aus Europa, aus der ganzen Welt, aus dem Westen wie sie immer so schön heißt aber es kommt kaum etwas an bei der Bevölkerung.
01:26:19: Die Bevölkerung, vor allem die jungen Leute sind in dieser Region schon sehr, sehr desillusioniert.
01:26:25: Sie haben kaum Zukunftsperspektiven und wenn dann jemand kommt mit etwas Geld, mit einem Motorrad, einer Kalashnikov, dann lassen sie sich sehr leicht auch radikalisieren und sorgen dort für Unruhen.
01:26:38: Wie gesagt das ist im Mozambik nicht in Tanzania aber auch in der Region Capodelgardo, die ist eben im Norden.
01:26:44: Also das ist die Grenze zwischen Tanzania und oder nahe der Grenze zu Tanzania.
01:26:49: Dort ist es schon so, weil die Islamisten und Terroristen generell kennen ja keine Grenzen.
01:26:53: Die nutzen natürlich dann die die die Grenzen um sicher ein bisschen den Sicherheitskräften des jeweiligen Landes zu entziehen.
01:27:02: Ist schwierig also weil dort gibt es über achtzig Prozent Muslime und diese fundamentalistischen Gruppen dringen eben auch vor.
01:27:15: Ich glaube, es ist der Vorsitzende der Bischofskonferenz in Tanzania.
01:27:21: Der ist in Lindy tätig und das ist eine Region nahe an dieser Grenze.
01:27:27: Da er das sozusagen hautnah mitbekommt, ist es ein Thema wie sich die Kirche da verhält und auch die Politik hat sich dann so ein bisschen verändert, wie sie mir den Flüchtlingen umgeht.
01:27:44: Jetzt weiß ich wieder, was Sie sagen wollten.
01:27:45: Ich wollte noch mal zurück auf die Geschichte nämlich von Tanzania überhaupt.
01:27:49: Es ist ja sehr interessant weil Tanzania war ja auch mal deutsch und ich darf nämlich im September nach Tanzania reisen und habe mich ein bisschen damit auseinander gesetzt.
01:27:59: und die Reiseleiterin hat nämlich erzählt wie das mit den Rohstoffen ist oder wie das der Handel war.
01:28:11: Es waren die Deutschen und dann später wurde Tanzania britisch, sie hat nämlich erzählt es gab ein Abkommen dass Deutschland Großbritannien durfte die Rohstoffe aus dem Land nehmen.
01:28:24: dafür haben wir unterstützt dass die das Tanzania von den Sklaven befreit worden ist.
01:28:29: und ist es heute noch so dass die Rohstoffe aus im land gehen?
01:28:33: Oder bleiben die Rohstopfe jetzt im Land?
01:28:36: Die bleiben mit Sicherheit nicht im Land.
01:28:39: Es ist so, dass ganz viele Firmen auch die großen Ölfirmen zum Beispiel natürlich die Länder also die Bodenschätze dort abbauen weiterverkaufen in der ganzen Welt.
01:28:48: und die Frage ist inwieweit sind diese Wertschöpfungskette dann die normale Bevölkerung mit eingebunden?
01:28:55: Normalerweise es gibt vielleicht billige Arbeitskräfte aber der Großteil wird außerhalb verdient.
01:29:04: Allerdings muss man auch dazu sagen, das betrifft jetzt aber eher wieder Mosambik.
01:29:07: Dass sich große Ölfirmen um Sicherheitskräfte bemüht haben und dafür gesorgt haben, dass sich die Lage in Mosambika leicht verbessert hat.
01:29:17: Es ist schon so, dass die Firmen da... auch ein Faktor sind, was das Thema Sicherheit angeht.
01:29:25: Aber ja ich denke es kann man schon sagen dass es nicht deren primäres Ziel ist für Sicherheit zu sorgen sondern natürlich da um Profit zu machen.
01:29:34: In Tanzania ist es mir nicht bekannt, dass es zu so großen Verwerfungen kommt wie zum Beispiel in der demokratischen Republik Kongo wo ganz viel seltene Erden nennt man sie abgebaut werden, das sind Grundstoffe die wir für Handys und E-Autos brauchen.
01:29:48: Das sind oft wirklich sehr unmenschliche Bedingungen, in denen die Menschen da leben müssen, arbeiten müssen.
01:29:54: Auch dort ist sehr viel Reichtum im Boden verborgen.
01:29:58: Das zieht natürlich auch immer die Terrorgruppen an.
01:30:01: Also diese Thematik gibt es, gibt es auch an den Grenzen zu Tanzania In Tanzania eher selten.
01:30:08: Tanzania ist jetzt dieses Jahr dann seit fünfundsechzig Jahren unabhängig.
01:30:12: Wie ist es jetzt dann?
01:30:13: Ist Tanzania wirklich unabhängig Selbstständig, wirtschaftlich selbstständig.
01:30:20: Von was leben die Menschen?
01:30:21: Was arbeiten
01:30:23: sie?
01:30:23: Der Tourismussektor ist eine Riesensache auch Landwirtschaft und Bodenschätze.
01:30:31: Also die Kirche, sagen wir es mal so ist auf gar keinen Fall selbstständig.
01:30:35: Sie kann sich jetzt nicht selbst tragen.
01:30:38: sehr viele Schulen, sehr viele Priester-Seminare und die wachsen ja da in diesen Ländern also in Tansania auch sind immer noch vollkommen abhängig von Hilfe von außen als das ist schon besser geworden.
01:30:50: Die
01:30:50: Hilfe von Außen dann wie Organisationen mit Kirchen in Not?
01:30:53: Ja auch wie Radio Horeb auch mit dem es ist beziehungsweise die Radiomaria Weltfamilie die dann eben die Radiostationen aufbaut.
01:31:00: Das dient ja alles im pastoralen Zweck.
01:31:03: Früher war es so, auch beispielsweise in anderen Teilen der Welt wie in der Lateinamerika haben die Orden sehr viel übernommen und sie haben natürlich auch Geld von zu Hause mitgebracht.
01:31:13: wenn sich die Orten zurückziehen hier in Europa immer weniger werden dann fließt auch dieser Geldfluss nicht mehr so stark.
01:31:20: das heißt man muss da eher auf die eigenen Füße kommen.
01:31:28: Sind wir genau beim Thema Florian Ribka von Kirche in Not, dem päpstlichen Hilfswerk.
01:31:34: Hat es angedeutet auch oder hat es gesagt angesprochen Radio Maria in Tanzania Stimme des Evangeliums kann hier der Kirche wirklich richtig Richtig helfen, richtig unterstützen.
01:31:47: Einfach eine Infrastruktur für die Pastoralbereitstellen, für die Bischöfe unter anderem, für jemanden wie den Erzbischof Ziu Tadeus Ruwaiji, der hier zu Gast ist bei uns bei Radio Ho-Rab ihrer christlichen Stimme in Deutschland.
01:32:02: Warum ist ein Gast aus Tanzania hier zu gast?
01:32:04: Warum ist das päpstliche Höchstwerk Kirche in Not in Person von Florian Ribka bei uns, weil wir den Mariaton haben.
01:32:12: Den Spendenmarathon in der Weltfamilie von Radio Maria.
01:32:15: Wir, Radio Horeb gehören nämlich zu dieser WeltfAMilie.
01:32:19: also wir könnten sagen wir sind Radio HOREB.
01:32:22: das was Sie jetzt hier gerade hören ist Radio Maria in Deutschland.
01:32:25: Wir könnten umgekehrt weil wir gerade zu unseren Kollegen unsere Geschwistern nach Tanzania schauen und sagen die sind von Radio Hureb in Tanzania könnte man auch sagen.
01:32:35: Ja, also so ist das diese Weltfamilie funktioniert so die Radius und alle Spenden finanziert und wir sammeln Spenden jetzt und hier für Tanzania, für unsere Geschwister in der Welt Familie.
01:32:48: Die brauchen dort dringend unsere Unterstützung unser Gebet unserer Opfer und sie brauchen unsere Spende.
01:32:56: liebe Hörerinnen und Hörern Und Sie haben es gerade aus dem Gespräch zwischen Susanne Wundtrag und Florian Ribka gehört Auch wir Die Deutschen haben hier eine Geschichte, eine Kolonialgeschichte auch die uns noch mal in eine ganz besondere.
01:33:12: Wir haben sowieso Verantwortung aber hier in Sachen Tanzania haben wir auch gerade in unseren Breitengraden und in unserer Genealogie sage ich einmal haben wir hier auch nochmal eine ganz besondere Verantwortung und es wäre doch toll wenn wir Radio Maria in Tanzania so helfen könnten dass sie ihren tollen Segensreichen Dienst weit tun können und noch weiter vordringen können mit ihren Sendungen, mit ihrem verkündeten Evangelium, mit Ihrem Gebet on Air.
01:33:43: Und dafür braucht es Damit wir das Ganze auch mal ein bisschen transparent machen.
01:33:48: Also, wir brauchen zunächst einmal... Wir brauchen insgesamt zwölf Generatoren.
01:33:52: Brauchen wir für Tanzania?
01:33:53: Wofür brauchen wir diese Generaturen?
01:33:55: Wir brauchen die für Sendetürme.
01:33:57: Geht schlicht und ergreifend darum, dass wir Sendeturme haben.
01:34:00: Sendeturm heißt, dass dann eine Station da ist von wo aus sich das Radioprogramm überhaupt weiter ausstrahlen lässt.
01:34:08: Es ist eine rein technische Sache!
01:34:10: Das tolle Programm, das tolle Gebet, das machen Emma Maengo, das macht hier neben mir jetzt Dominic Marwula, Programmdirektor.
01:34:17: Also wir haben eine Mannschaft super Leute total motiviert richtig gesandt.
01:34:22: also an denen fehlt es nicht die haben.
01:34:24: was sie aber brauchen ist einfach stich untergreifend Technik und die kostet Geld kostet auch mal Geld und dafür sammeln wir hier.
01:34:31: so einfach ist das.
01:34:32: also wir brauchen zwölf Generatoren für Tanzania dass ihr Sendetürme errichtet erst einmal überhaupt weiter gut betrieben werden können.
01:34:44: Sendetürme.
01:34:45: und jetzt, Vater Dominik Marwula sitzt neben mir.
01:34:49: Dafür brauchen wir jetzt keinen Übersetzer was ich jetzt mache Ich versuche es richtig auszusprechen Und nachher wo wir alles dann die Sendeturme haben werden.
01:34:57: Die Neuen sind fünf an der Zahl.
01:34:59: und wenn ich so richtig daneben liege Wenn ich mich hier so richtig bis auf die Knochen blamiere Die Behörerinnen und Hörern können sie sagen ich bin live dabei gewesen als Dorne ist damals irgendwelchen.
01:35:13: Dann machen wir einen Trainer draus.
01:35:14: Und Vater Dominik darf dann kräftig über mich lachen.
01:35:18: und wie das ist in der Weltfamilie, das macht überhaupt nichts ganz im Gegenteil.
01:35:21: Es wird noch mehr zusammen!
01:35:24: Ich muss vielleicht die Nummer noch sagen so sein, das
01:35:26: ist hier der Punkt.
01:35:35: unsere Spenden-Hotline.
01:35:37: Also wir brauchen einen Sendeturm für Poppa, für Kalama, für Kerva, für Niasca und für Lollondo.
01:35:47: Ist das richtig?
01:35:48: Ich habe es geschafft!
01:35:54: Okay, das ist Maria Tonnen.
01:35:56: Das ist Weltfamilie von Radio Maria.
01:35:58: Wirklich ganz im Ernst, Spaß beiseite.
01:36:00: Das ist wichtig was wir hier machen.
01:36:02: Es geht ums Evangelium.
01:36:05: es geht um die Menschen in Tansania und die Kirche dort.
01:36:09: Die Hilfe der einfach nochmal, das sind alles Infrastrukturgeschichten.
01:36:14: Die Menschen sind motiviert die Kirche will aber sie stößt natürlich an ihre Grenzen.
01:36:19: Sie ist dann auf so ein päpstliches Hilfswerk wie das von Florian Ribka der hier bei uns ist Wie kirchen in Not angewiesen und sie freut sich sie es angewiesen.
01:36:29: zum Beispiel Die Bischöfe in Tansania sind angewiesen auf die Möglichkeit, ihre Stimme zu den Menschen zu bringen.
01:36:36: Darum geht es ja.
01:36:37: Es geht darum dass ein Bischof einfach zu den Menschen sprechen kann, wenn er räumlich nicht zu ihnen kommen kann.
01:36:45: Einfach weil infrastrukturell etc.
01:36:47: oder in so einem großen Flüchtlingslager Grenz überschreiten.
01:36:51: Es geht nach Burundi hinein.
01:36:53: auch diese Frequenz et cetera.
01:36:54: all das dafür machen wir dass hier dafür sammeln wir.
01:36:57: vielen vielen Dank dass sie sich da einbringen.
01:37:00: ich höre jetzt auf zu reden und dann kann meine Kollegin Susanne Wuntrak wieder mit Florian Rebken Gespräch sein.
01:37:06: Ich wollte es nur grad los werden.
01:37:07: zwei acht neun, zwei eins.
01:37:12: Eins, acht null.
01:37:15: Sollen wir eine kurze Musik machen oder?
01:37:16: Wir müssen auf die Uhr schauen.
01:37:19: Wir haben noch fünfzehn Minuten dann ist die Zeit für die Messe für die heilige Messe.
01:37:23: ich denke es geht um die Hoffnung.
01:37:26: Florian Riebker hat das nämlich auch schon gesagt da wo hoffnungslosigkeit ist da ist dann Gewalt da ist Raum für Gewalt Und wir können beitragen, die Hoffnung zu den Menschen zu bringen und die frohe Botschaft zu den Männchen zu bringen.
01:37:40: Deshalb lassen Sie sich ansprechen.
01:37:41: Null acht drei zwei acht neun zwei eins eins acht null.
01:37:46: Ist es wirklich so dass wir Stimme der Hoffnung sind oder die Kirche Stimme Der Hoffnung ist?
01:37:53: Kommt die kirche bei den menschen an
01:37:55: auf alle fälle?
01:37:56: also Es ist ja nicht nur die hoffnung sondern das ist auch noch die wahrheit Die da verkündet wird.
01:38:01: denn auch der Der Umgang zwischen der Kirche und der Regierung ist ein bisschen rauer geworden, weil natürlich die Kirche nicht anders kann und darf als für die Menschen einzustehen.
01:38:11: Das bringt ihr jetzt natürlich nicht nur Freunde ein... Regierungen wollen per se nicht gerne kritisiert werden.
01:38:19: Das ist wahrscheinlich in jedem Land so, aber in Tanzania hat sich das ein bisschen verschärft.
01:38:24: Viele sagen sogar dass die Kirche die letzte moralische Instanz im Land ist und wenn die natürlich eine Stimme hat dann kann sie auch natürlich die Hoffnung verbreiten.
01:38:32: Dann können Sie eintreten für Missstände was ja auch jetzt mal rein weltlich gesprochen Eine wichtige Komponente im Staat ist Wenn dies den Medien wahrnehmen.
01:38:44: Es gibt ja auch keinen Widerspruch zwischen einem gut geführten Staat und der christlichen Botschaft.
01:38:52: Das ergänzt sich ja super!
01:38:53: Und hier die Radiostationen sind extrem wichtig, weil sie natürlich dann auch die Hoffnung bringen – ich habe es gestern auch schon mal angesprochen – ist passiert so viel live.
01:39:04: Denken wir nochmal an Mozambik, an diese vielen Entführungen, an die Morde, an rachige Lüste, die da hochsteigen?
01:39:09: Wenn du da nicht die Botschaft der Versöhnung hörst….
01:39:15: Was bleibt übrig, außer Rache zu üben?
01:39:16: Und die Spirale der Gewalt weiterhin anzuheizen.
01:39:20: Die Kirche kämpft aber auch mit ganz anderen Problemen.
01:39:22: Es gibt immer noch einen stark verbreiteten Glauben an Hexerei.
01:39:28: Auch da müssen die Bischöfe natürlich auch arbeiten.
01:39:32: Wo ist da die Grenze zwischen der Inkulturierung, der Bräuche, die ja gut ist und auf der anderen Seite eine ungute Vermischung?
01:39:41: Die dann die Botschaft des Evangeliums vermischt.
01:39:44: Also auch da ist Katichese wichtig, es baut ja so vieles drauf auf!
01:39:48: Es ist ja nicht nur damit sich die Leute wohlfühlen wenn sie das Radie gehört haben sondern Sie müssen ja auf die Botschafe diese dort hören in einem schwierigen Umfeld auch ihr ganzes Leben aufbauen.
01:39:57: Und deswegen ist es schon wichtig dass die Kirche eine Stimme hat.
01:40:02: Mal ganz blöder zwischengefragt, ich weiß wie in Deutschland wir haben die Kirchensteuer hier sind die Bischöfe, die Kirche ist strukturiert Wir haben Organisation oder halt alles strukturierend aufgebaut.
01:40:13: aber wie ist es dann in Tanzania?
01:40:14: Ich weiß dass sie in den heiligen Messen sammeln und das die ihre Priester unterstützen und dass das bei den Priestern bleibt.
01:40:21: Aber wie ist da die kirche strukturierte?
01:40:23: also wie finanzieren Sie sich?
01:40:24: von?
01:40:24: was leben die Bishöfe?
01:40:26: Also ich möchte mir von einer Reise berichten.
01:40:29: Da war ein Kollege von uns unterwegs in Tanzania und die Gabenbereitung hat ungefähr so eine Stunde gedauert, weil da alle Kamen und ihre Hühner vorbeigebracht haben.
01:40:41: Die haben den Reis vorbeigeprägt, die haben alle mögliche Victualien, hätte ich schon fast gesagt, vorbeingebracht aber auch Geld.
01:40:48: Das heißt, so finanziert sich die Kirche.
01:40:51: Also
01:40:51: wirklich nur von den Gaben?
01:40:53: Von den Spenden, die da...
01:40:54: Genau oder auch von Mess-Dipendien zum Beispiel.
01:40:59: unterstützt er auch mit Messstipendien ist eine ganz, ganz wichtige Art.
01:41:02: Weil der oft das ganze Dorf davon lebt.
01:41:04: also das ist ja nicht nur die Prieste der dann was davon bekommt sondern auch die ganze Gemeinschaft viele Ordensgemeinschaften aber eben auch Hilfswerke von außerhalb also unterstützen.
01:41:15: es ist besonders wichtig auch zu schauen dass wir diese Minaristen und Priesteramtskandidaten ausbilden denn sie sind die Kirche von morgen und es gibt immer weniger.
01:41:24: Also im Vergleich zur wachsenden Anzahl.
01:41:27: Das heißt, das Verhältnis zwischen Priester und Gläubigen ist manche Orts viel schlechter als bei uns in Deutschland.
01:41:33: Das muss man sich auch mal vor Augen finden wie mein Nimmer.
01:41:35: Das ist so das katholische Paradies im Bezug auf die Priester, die es gibt aber so ist es nicht.
01:41:43: Und die Kirche bringt auch Bildung.
01:41:45: oder setzt dich für die Bildung ein?
01:41:47: Ja, auf alle Fälle.
01:41:48: Bildung ist auch ein ganz wichtiger Punkt weil Sehr viele Bischöfe berichten uns, also sie sagen immer Formation is key.
01:41:57: Ich kenne den Bischer von Mahengerech gut und er sagt immer das wichtigste für ihn sind die Bildungsprojekte weil dort nicht nur Wissens vermittelt wird und dort auch Perspektiven geschaffen werden sondern auf der anderen Seite sich zum Beispiel Muslime und Christen nebeneinander an die Schulbank setzen.
01:42:15: Und sich kennenlernen, also das ist ein Nebeneffekt weil es wichtigste ist schon dass das Bildung geschaffen wird, dass berufliche Perspektiven entstehen aber auch dass die Leute sich kennen lernen.
01:42:24: Und die Kirche?
01:42:24: Also wenn jetzt dann Geld übrig ist, dann bauen sie auch Schulen.
01:42:27: oder gibt's dann auch katholische Schulen?
01:42:30: Ja.
01:42:30: Sind die im ganzen afrikanischen Kontinent und eigentlich überall auf der Welt, wo Kirche nothilft sind ja auch einhundertvierzig Länder und fünftausend Projekte?
01:42:38: Die katholischen Schulen sind die mit dem höchsten Ansehen auch bei den muslimen weil dort strukturiert gelehrt wird.
01:42:44: da gibt es sehr viel mehr Fächer in manchen extremfällen.
01:42:47: beim muslimischen schulen ist das ja eigentlich nur die Koran Schule die da stattfindet.
01:42:52: Es gibt auch weiterführende und viel größere Bildungsprojekte.
01:42:56: Aber wir bekommen immer wieder zurückgespielt, dass es ganz wichtig ist eben da die Bildung zu fördern.
01:43:02: Und das ist der Auftrag und die Kirche hat auch mal an sich, dass sie nicht nach dem Taufschein fragt sondern für die Menschen da ist.
01:43:08: Das ist auch das Strahldach aus und das finde ich so wunderschön!
01:43:12: Und das sollte man in Deutschland – und ihr macht das ja auch Gott sei Dank – immer mal wieder erzählen weil das ist ein wunderschönes Gesicht der Kirche, das sich gerade in Afrika zeigt.
01:43:20: Es ist sowieso das Geheimnis der Kirche für mich, das habe ich gelernt in meinen vielen Jahren bei Kirche Inot.
01:43:25: Dort wo die Kirche bedrängt ist also entweder tatsächlich durch Gewalt aber auch materiell dort blüht sie auf.
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